• 27. Mai 2017

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Camilla Nylund debütierte als Leonore. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Der Triumph der Liebe2

  • Jubel in der Staatsoper für "Fidelio" mit Peter Seiffert und Camilla Nylund.

Es war eine dieser typischen Repertoirevorstellungen, bei denen von vornherein nicht viel schieflaufen konnte. Und dann kam das gewisse Etwas, das den Abend so besonders machte. Für den Feiertags-Vorabend im ausverkauften Haus am Ring stellte sich Beethovens Opernsolitär von der Gattenliebe im Gewand der aufgeklärten Freiheitsoper ein: "Fidelio" in... weiter




Opernkritik

Zarte Triebe

  • "Der Rosenkavalier" mit Linda Watson an der Staatsoper.

(irr) "Was es alles gibt in diesem Wien": Die Worte des Ochs auf Lerchenau ließen sich am Dienstag auch auf die Besetzung des "Rosenkavaliers" münzen. Eigentlich hätte Angela Denoke die Figur der Feldmarschallin singen sollen; die beliebte Sopranistin sagte am Vortag aber krankheitsbedingt ab, und in die Bresche sprang eine Legende des Wagner-Fachs... weiter




Passagierinnen auf dem Karussell der Liebe: Shira Patchornik (als Gräfin, vorne) und Anna Marshania Carlotta). - © H. Prammer

Opernkritik

Am fröhlichen Bügelbrett des Lebens15

  • Die Kammeroper zeigt Antonio Salieris vernichtend amüsantes Resümee von Liebe und Eifersucht.

Dass die Stimmung am Donnerstag in der Kammeroper heiter war, lag nur zu einem kleinen Teil am herrlichen Wiener Wetter. Der Erfolg dieses Abends mit Antonio Salieris bissig-fröhlicher Opera buffa "La scuola de‘ gelosi" ("Die Schule der Eifersucht"... weiter




Mari Eriksmoen überzeugt als Sopran. - © Marie Guilloux

Opernkritik

Und es ward Licht6

  • "Akrobat schön": Schöpfungsgeschichte im Theater an der Wien.

Mit einem beständigen Auf und Ab musste das Publikum im Theater an der Wien zurechtkommen. Joseph Haydns Oratorium der "Schöpfung" stand auf dem Spielplan, seine Vertonung des biblischen Buches Genesis ist immer einen Besuch wert. Angesichts der beherzten Interpretation durch das französische Insula Orchestra (mit schroffen Bläsern und harschen... weiter




Waltraud Meier brachte noble Grüße aus früheren Glanzzeiten. - © Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Durchwachsenes Goldgeflecht

  • Das "Ring"-Finale an der Staatsoper ist schwächer als der Auftakt.

Mit einem vielversprechenden ersten Wochenende begonnen, ging die erste Runde der aktuellen Spielserie von Richard Wagners "Ring" diese Woche recht durchwachsen zu Ende. Vor allem das sängerische Niveau konnten die Teile drei und vier nicht halten. Einzige und alle Abende zusammenspannende Konstante bei allen Teilen war Peter Schneider am Pult... weiter




Exzentrischer Mime: Ablinger-Sperrhacke. - © Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Der Walkürenfelsen als Prüfstein1

  • Die Staatsoper setzt ihre "Ring"-Serie fort - mit einem soliden "Siegfried".

(irr) Um es aus gegebenem Anlass zu erwähnen: Es ist Unfug, Kinder in den "Siegfried" mitzunehmen - es sei denn, diese Junioren sind ausgewiesene Opernnarren. Sonntagabend, erster Akt: Eine zirka Zehnjährige sitzt im Parkett der Staatsoper. Sie tratscht. Akt zwei: Sie wetzt... weiter




Diven-Auftritt: Jonas Kaufmann, Angela Gheorghiu. - © Michael Poehn

Opernkritik

Balsamischer Klangteppich11

  • Jonas Kaufmanns umjubelte Rückkehr als Cavaradossi.

Die Stimmung in der Wiener Staatsoper vor der "Tosca" am Freitagabend war aufgekratzt. Es gab offene Fragen: Wie steht es um Jonas Kaufmanns Stimme (nach seiner Zwangspause wegen eines Hämatoms auf den Stimmbändern sang er erstmals wieder im Haus am Ring)... weiter




Weiche Schale, harter Ego-Kern: Johan Reuter als Dichterfürst Gregor Mittenhofer. - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Meister und Marter4

  • Henzes "Elegie für junge Liebende": Ein Kunst-Thriller, mustergültig inszeniert und musiziert im Theater an der Wien.

Natürlich gibt es härtere Jobs. Kanalräumer zum Beispiel. Oder Bomben-Entschärfer. Dennoch: Die Arbeit eines Meisterdichters ist auch nicht ohne. Erstens hat er weder Stechuhr noch Chef, um Dienst von Freizeit zu unterscheiden - wobei sich Inspiration ohnedies meist im privaten Augenblick einstellt... weiter




Glanzvoll beseeltes "Walküre"-Finale mit Tomasz Konieczny (Wotan) und Petra Lang (Brünnhilde). - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Solider Zusammenhalt

  • Die Wiener Staatsoper startete am Wochenende einen mehr als respektablen "Ring"-Zyklus.

Er würde gerne jede Saison den "Ring" auf dem Spielplan haben, sagte Staatsopernchef Dominique Meyer jüngst vor Journalisten. Das gehe aber nur, wenn man die entsprechenden Wagner-Sänger zur Verfügung habe. Und die gebe es nicht in jeder Generation gleichermaßen. Für die aktuelle und kommende Saison hat Meyer jedenfalls ein "Ring"-Team gefunden... weiter




Dafür stirbt er: Schwiegervater (Bankl) begrapscht leidende junge Frau (Westbroek). - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Sternstunde der Düsternis

  • Packend, mitreißend, niederschmetternd: "Lady Macbeth" an der Wiener Staatsoper.

So nett es ist, dass einem die Sponsoren der Staatsoper auf der Untertitelanlage einen "wunderschönen Abend" wünschen - im Falle der "Lady Macbeth von Mzensk" ist das vergebliche Liebesmüh’. Die Oper von Dmitri Schostakowitsch, 1934 in Leningrad uraufgeführt, fängt düster an und endet rabenschwarz... weiter




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