• 24. Februar 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Ruh- und rastlos: Bo Skovhus als Peer Gynt, daneben Maria Bengtsson als Trollkönigstochter. - © Kmetitsch

Opernkritik

Bei den Konsum-Trollen9

  • Das Theater an der Wien zeigt Werner Egks Oper "Peer Gynt".

Still ist es geworden um den 1983 verstorbenen, im Dritten Reich wie in der Bonner Republik geschätzten Komponisten Werner Egk. Seine 1938 uraufgeführte zweite Oper "Peer Gynt" nach Henrik Ibsens gleichnamigem dramatischem Gedicht ist seit Freitag in einer in jeder Hinsicht gelungenen Inszenierung von Peter Konwitschny im Theater an der Wien zu... weiter




Olga Bezsmertna überzeugte als Desdemona. - © Staatsoper/M. Pöhn

Opernkritik

Die Eifersucht ist ein Hund17

  • Staatsoper: "Otello" oder "Desdemona" sollte die Oper heißen.

"Dann wünschen wir uns alle viel Glück..." Ein ehrliches Wort, das Staatsoperndirektor Dominique Meyer angesichts der Grippeepidemie im "Otello"-Ensemble an das Wiener Publikum richtete. Einige Tenöre, Baritone und einen debütierenden Sopran später verflogen die Sorgen... weiter




Annemarie Kremer als Heliane in der Volksoper. - © Pálffy/Volksoper

Opernkritik

Auf Liebe steht der Tod20

  • Korngolds "Das Wunder der Heliane", konzertant an der Wiener Volksoper.

Kleine Korngold-Festwochen in Wien: Auf die Wiederaufnahme der "Toten Stadt" im Haus am Ring folgte eine Erstaufführung an der Volksoper, die es in sich hatte. "Das Wunder der Heliane", das Erich Wolfgang Korngold 1927 auf ein religiöses Mysterienspiel des österreichischen Dichters Hans Kaltneker schuf, sollte eines seiner Lieblingswerke werden... weiter




Trauersong mit E-Gitarre: Reiter und Houtzeel. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Akkubohrer liebt Teekanne

  • Oper für die ganze Familie: "Patchwork", uraufgeführt in der Studiobühne Walfischgasse.

(irr) "Und duuuu holst jetzt den Staubsauger!" - Wann hört man solche Sätze schon in der Oper? Tristan Schulze (Musik) und Johanna von der Deken (Text) haben sie dorthin verfrachtet. "Patchwork", seit Sonntag auf der kleinen Studiobühne der Staatsoper, rollt das Familienleben der Lehrerin Vera aus... weiter




Cremige Klangfülle: Keenlyside als Giovanni. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Der doppelte Don1

  • Mozarts "Giovanni" mit prominentem Schurken-Duo an der Staatsoper.

(irr) So richtig glaubwürdig wirkt es eigentlich nie: Um seine Flirtfreiheit wiederzugewinnen, schafft sich Don Giovanni den Klotz Elvira mit einer Maskerade vom Hals. Im Schutz der Dunkelheit tauschen der Don und sein Diener Kleidung; sieh da, schon gelingt es Leporello, die Dame in erwünschte Fernen fortzuturteln... weiter




Packend: Juan Diego Fl rez und Aida Garifullina. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Liebesleid mit Strahlkraft12

  • "Roméo et Juliette", schön besetzt an der Wiener Staatsoper.

Viel Glanz für Gounods "Roméo et Juliette" bietet derzeit die Wiener Staatsoper. Das liegt einerseits an der technisch schönen, spielerisch illuminierten Inszenierung von Jürgen Flimm: Wie weit das Beleuchtungsballett von Patrick Woodroffe geht, genossen viele Besucher schon beim Tag der offenen Tür... weiter




Sophia Brommer (Magda) erlebt den romantischen Teufel in der Seele. - © Werner Kmetitsch

Opernkritik

Glücklich ist, wer vergisst ...

  • Die Grazer Oper zeigt Rolando Villazóns Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper "La Rondine".

Die Surrealisten geben sich ein Stelldichein in Rolando Villazóns Inszenierung von Puccinis rarer Oper "La Rondine", von der Deutschen Oper Berlin nun übernommen ins Grazer Opernhaus. Da gibt es etwa in einer entscheidenden Szene die Anspielung auf Man Rays bekannten Rückenakt: Die Dame hat die f-Löcher einer Violine auf die bloße Haut gemalt... weiter




Vom Tod in die Schranken gewiesen: Matteo Loi als Kaiser, daneben Unnsteinn Árnason als schaufelnder Scherge. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ein Weltkrieg, auf Sand gebaut5

  • Viktor Ullmanns "Kaiser von Atlantis" in der Wiener Kammeroper.

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner kommt um: Im "Kaiser von Atlantis", der Oper von Viktor Ullmann, ist dies der Fall. Der besagte Herrscher befielt den Krieg "aller gegen alle"; der Tod soll dabei als Bannerträger voranschreiten. Doch der Sensenmann lässt sich nicht vor den Kriegskarren spannen und verweigert den Dienst... weiter




Mord an Marietta: Herbert Lippert, Camilla Nylund. - © Staatsoper

Opernkritik

Sehnen und Würgen2

  • Aufwühlend: die Rückkehr der "Toten Stadt" an die Wiener Staatsoper.

(irr) "Glück, das mir verblieb" heißt sein großer Hit. Die Noten dazu sind in seine Grabplatte graviert: 1957 ist Erich Wolfgang Korngold, einst als Nachfolger von Richard Strauss gehandelt, in Los Angeles gestorben. Seine Karriere war doppelt durchkreuzt worden... weiter




Strahlende Höhen: Juan Diego Flórez. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Ein Belcanto-Blumenstrauß17

  • Repertoire, überzeugend besetzt: "La sonnambula" an der Wiener Staatsoper.

Es gibt nicht viele Abende im Opernbesucherleben, die so ganz der Fröhlichkeit und dem Schönklang hingegeben sind. Gerade ein solcher Abend wurde die Wiederaufnahme von Vincenzo Bellinis Werk über die schlafwandelnde Schönheit Amina im Haus am Ring. Gebettet war diese "Sonnambula" auf einem grundsoliden Dirigat von Guillermo García Calvo... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung