• 19. Februar 2018

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Eine passionierte Elvira: Venera Gimadieva. - © Staatsoper/Ashley Taylor

Opernkritik

Das Mittelmaß des Wahnsinns11

  • "I puritani" an der Wiener Staatsoper mit reichlich Rollendebüts.

Wie sehr hängt doch alles an der Treue eines Herzens: In Vincenzo Bellinis "I puritani", dem italienisierten Revolutionsdrama über die englischen Inseln, ist das nachdrücklich zu erleben. Seit Jahresbeginn zeigt die Wiener Staatsoper das Stück wieder... weiter




Opernkritik

Schnurstracks durch den Orchesterwald17

  • Schön gesungen, aber zu rasch am Ziel: "Hänsel und Gretel" an der Wiener Staatsoper.

"Gretel, ich weiß den Weg nicht mehr", singt Hänsel in einer der geisterhaft-unheimlichen Szenen von Engelbert Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel". Während die beiden Kinder auf der Bühne unsicher durch den Wald irrten, war für den deutschen Dirigenten Patrick Lange an diesem Abend in der Wiener Staatsoper der Weg von vornherein klar:... weiter




Allein bei Tisch: Oksana Sekerina als Tatjana. - © Oper Graz

Opernkritik

Die Reinheit und die Beziehungsangst8

  • Deftig, lyrisch, erfrischend: "Eugen Onegin" in der Grazer Oper.

Tatjana, die bisher ihr Buch nicht weggelegt hat, scheint sich hinter dem überlangen, schmalen Tisch (dem einzigen Ausstattungsstück dieses kargen "Eugen Onegin") verstecken zu wollen. Und hat doch nur Augen für den jungen Mann. Onegin schaut geradlinig auf sie: Liebe auf den ersten Blick... weiter




Hinreißendes Duo: Maltman und Gabler. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Betörende Brautschau12

  • "Arabella" mit Christopher Maltman an der Wiener Staatsoper.

"Daphne", "Elektra", "Rosenkavalier", "Josephs Legende" - und nun auch noch "Arabella" bei den Richard-Strauss-Tagen der Wiener Staatsoper: Die altmodische Mandryka trifft da auf Brautschau wieder auf die Wiener Noblesse - oder dem, was davon übrig geblieben ist -, und dieser Zusammenprall macht auch in der 46... weiter




Spitzbübisch: Stephanie Houtzeel als schein-beschwippste Zofe beim Stelldichein. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Heiter dem Tausender entgegen4

  • Ein lebenspraller "Rosenkavalier" an der Staatsoper - mit kleinen Hoppalas.

(irr) Seit 1968 läuft der "Rosenkavalier" an der Staatsoper in einer Regie von Otto Schenk - das Werk wirkt mit den Bildern wie verwachsen. Am Sonntagabend sah man dennoch eine Überraschung: Jener halbwüchsige Mohr, der an sich Frühstück auftischen soll, kam mit seiner Fracht ausnahmsweise nicht bis zum zierlichen Tisch an der linken Seite... weiter




Elena Pankratova gestaltete die Titelrolle mit vielschichtigem Spiel. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Mit dem Paternoster ins Inferno10

  • Elena Pankratova debütierte als Elektra in der Wiener Staatsoper.

Ein dunkler Kohlekeller, in dem geschundene Seelen ihr Dasein fristen und einzig ein etwas deplatzierter Paternoster den Weg in die Freiheit erahnen lässt. Noch ehe man, von Uwe Eric Laufenbergs Bühnenbild irritiert, auf ein verzweifeltes "Gott, welch Dunkel hier!" wartet, erhebt Ingo Metzmacher den Taktstock. D-Moll. Fortissimo. Elektra... weiter




Von wegen "unsingbar": Schager als Apoll. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Wundersame Wiederkehr6

  • Die Staatsoper zeigt erneut ihre "Daphne" - mit Hausdebütant Andreas Schager.

Bukolische Gefilde, dionysische Triebe, apollonische Verklärung: Richard Strauss’ "Daphne" hat es mit ihrem allzu schwerfälligen, pathetischen Topos nie leicht beim Publikum gehabt. Bei der Wiederaufnahme des Stücks an der Staatsoper, hier zuletzt vor sechs Jahren zu sehen... weiter




Opernkritik

Nothung, neidliches Brotmesser12

  • Das Theater an der Wien springt an drei Opernabenden quer durch Wagners vierteiligen "Ring des Nibelungen". Seine Sinnhaftigkeit kann das Projekt nicht nachweisen, zudem fehlt es an tauglichen Stimmen. Die Regie liefert gemischte Resultate.

Es ist nicht leicht, den ersten Laut dieses Opernabends zu verschriftlichen. Das Orchester schweigt, drei Menschen stehen an der Rampe. Ein Mann tut dabei so, als würde er einem anderen ein Metallrohr in den Rücken rammen, eine Frau sieht ihm zu. Dem stürzenden Opfer entfährt ein Geräusch; es lautet so ungefähr: "Ög"... weiter




In der Trieb-Manege: "Lulu" Agneta Eichenholz und "Maler" Jörg Schneider. - © Wr. Staatsoper/Michael Pöhn

Opernkritik

Gefangene der Lust4

  • Die "Lulu"-Neuauflage an der Staatsoper ist musikalisch hervorragend und szenisch schlüssig.

Hinter all der tosenden Dramatik und Schroffheit, gar nicht so tief unter der formal 12-tönenden Strenge und den sich daraus ergebenden Reibflächen hat er eine berückende Zartheit, ja beinahe Zärtlichkeit aufgespürt, hat die Intimität der Partitur herausgeschält und die dringliche Zerrissenheit, die diese den Protagonisten beschert... weiter




Entdeckung des Abends: Lise Davidsen als Ariadne. - © Pöhn/Stop

Opernkritik

Viel Musik, wenig Theater10

  • Sven-Eric Bechtolfs Version der "Ariadne auf Naxos" an der Staatsoper.

Formulieren wir es positiv: Für das Gelingen von Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung benötigt man exzellente Sänger. Wie gut, dass die Wiener Staatsoper für "Ariadne auf Naxos" ein großartiges Ensemble auf die Bühne schickte. Allen voran Rachel Frenkel (Komponist) bescherte dem eher lauen Vorspiel mit ihrem samtenen... weiter




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