• 29. März 2017

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Opernkritik

Es geht auch ohne Tenor

Oper spielt seit jeher mit Rollen-Klischees. Vor allem in der Wahl der Stimmlage einer Figur. Der Tenor ist der Held, der meist sterben muss, der Bassbariton sein finsterer Gegenspieler. Beide buhlen vielleicht noch um den edlen Sopran, selten um einen Mezzo... weiter




Intensiv: Kari Postma (Mitte) als Wally. - © Barbara Pálffy

Opernkritik

In der Gefühlslawine1

  • Ein Achtungserfolg: Die Volksoper zeigt das Alpen-Drama "La Wally".

Nicht viele wissen es: Die "Geier-Wally", diese Ikone des Heimatfilms, hat schon 1892 auf die Opernbühne gefunden. Und: Sie zeigte sich dort ohne ihr gefiedertes Markenzeichen. Jener Vogel, den die Romanheldin Wilhelmine von Hillerns aus einem Nest herausholt - er ist nicht in die Oper von Luigi Illica (Text) und Alfredo Catalani (Musik)... weiter




Beengt im Korsett der Staatsräson: Alexandra Deshorties. - © Herwig Prammer

Opernkritik

Die Nacht der rollenden Röcke

  • Im Theater an der Wien soll eine Rossini-Rarität punkten. Es gelingt aber nur einzelnen Sängern.

Glaubt man dem Programmheft, ist nicht weniger als ein "unbekanntes Schlüsselwerk" zu besichtigen: 1815 hat Gioachino Rossini, der Schnell- und Vielschreiber der italienischen Belcanto-Oper, seine erste Arbeit für das San-Carlo-Theater in Neapel verfasst; "Elisabetta" hieß sie und hatte tatsächlich einige Vorzüge: An die historische Elisabeth I... weiter




Opernkritik

Fast eine Premiere, diese Wiederaufnahme10

Ein Bild, das sich dem Publikum im Haus am Ring auch nicht alle Tage bietet: Die Wiederaufnahme von Gounods "Faust" wurde zur Premiere, zumindest in besetzungstechnischer Hinsicht. So also geschehen bei der 25. Aufführung der gänzlich nüchternen Joel/Roche-Produktion: Alle, wirklich alle Protagonisten auf der Bühne feierten Rollendebüts... weiter




Opernkritik

Der Welt holdester Wahn5

  • Wagners "Tristan und Isolde" an der Staatsoper.

Sein Tenor ist heldisch und strahlend, in jeder Lage mühelos und mächtig. Und er verfügt über schier endlose Kraftreserven. Stephen Gould hat sich längst als Wagner-Tenor einen Namen gemacht. Am Sonntag bewies er seine derzeitige beinahe Alleinstellung in diesem Fach als neuer Wiener Tristan... weiter




Selbstbewusste Regietheater-Tradition in der Kammeroper bei "Oreste". - © Herwig Prammer

Opernkritik

Ambivalenz des Siegens11

  • Die Kammeroper zeigt Händels "Oreste" - als Flüchtlingsschicksal.

Bewegte Wellen im Halbdunkel, eine gehetzte Gestalt wendet sich dem Saal zu, ein Mann in Kapuze und Schwimmweste - ein Bild, das uns die Medien eingebrannt haben: ein Flüchtling. Orest trieben seine Traumata und die Erinnyen bis nach Tauris, wo ihm das Orakel Heilung versprach. Nun muss er feststellen, dass ihn das ersehnte Land als Feind ansieht... weiter




Fröhlicher Haufen Musiker: "Orfeo" auf Tournee. - © Philippe Delval

Opernkritik

Die hohe Kunst der Natürlichkeit4

  • Eine Sternstunde des Originalklangs: Les Arts Florissants machen den Wiener Musikverein zur Bühne von Monteverdis "Orfeo".

Am Musikvereinspodium ist Ungewöhnliches zugange: Theophil Hansens Karyatiden bekommen Gesellschaft von einigen grauen Pappsäulen, zwischen denen vereinzelt kostümierte Musiker sitzen. Während auf der Rampe ein Lautenist leger vor sich hin improvisiert, schlendern Personen in farbenfrohen Kostümen herein... weiter




Elena Pankratova ficht in der Staatsoper als Turandot innere Kämpfe aus. - © M. Pöhn/Staatsoper

Opernkritik

Geliebte böse Prinzessin12

  • Puccinis "Turandot" mit interessanten Momenten und Luft nach oben in der Staatsoper.

So eine Prinzessin hat es wirklich nicht leicht. Noch dazu, wenn sie in einer über Jahrtausende pervertierten Überwelt wie den chinesischen Kaiserreichen unterwegs ist. Auch diesem legendären Umfeld suchte Giacomo Puccini mit seiner intensiven Liebe zu Exotismen und subtilen Feinheiten in der "Turandot" mit grandiosen Massenszenen und den... weiter




Ruh- und rastlos: Bo Skovhus als Peer Gynt, daneben Maria Bengtsson als Trollkönigstochter. - © Kmetitsch

Opernkritik

Bei den Konsum-Trollen9

  • Das Theater an der Wien zeigt Werner Egks Oper "Peer Gynt".

Still ist es geworden um den 1983 verstorbenen, im Dritten Reich wie in der Bonner Republik geschätzten Komponisten Werner Egk. Seine 1938 uraufgeführte zweite Oper "Peer Gynt" nach Henrik Ibsens gleichnamigem dramatischem Gedicht ist seit Freitag in einer in jeder Hinsicht gelungenen Inszenierung von Peter Konwitschny im Theater an der Wien zu... weiter




Olga Bezsmertna überzeugte als Desdemona. - © Staatsoper/M. Pöhn

Opernkritik

Die Eifersucht ist ein Hund17

  • Staatsoper: "Otello" oder "Desdemona" sollte die Oper heißen.

"Dann wünschen wir uns alle viel Glück..." Ein ehrliches Wort, das Staatsoperndirektor Dominique Meyer angesichts der Grippeepidemie im "Otello"-Ensemble an das Wiener Publikum richtete. Einige Tenöre, Baritone und einen debütierenden Sopran später verflogen die Sorgen... weiter




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