• 23. Oktober 2017

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Opernkritik

Gepflegte russische Konversation13

Vor zwei Jahren waren Lev Dodins groß dimensionierte, statische Baustellenbilder zu Mussorgskis "Chowanschtschina" (Premiere 2014) zuletzt auf der Staatsopernbühne zu erleben. Auch die aktuelle Aufführungsreihe ist ein Ereignis: Sie versucht eine Rückführung in die erste Fassung von Rimski-Korsakow, der die Oper seines Landsmannes vollendet hatte... weiter




Wunder - und Abhilfe: Netrebko als Leonora. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Gipfeltreffen der Kraftstimmen5

  • Nicht nur Anna Netrebko intensivierte am Donnerstag einen "Trovatore" an der Staatsoper.

(irr) Bis Ende Oktober muss man damit leben: Die Staatsoper wird im Erdgeschoß renoviert, etliche Holzbalken haben das Foyer in eine Art Bergstollen verwandelt. Am Donnerstag herrschte darin gar ein Gewühl, als wäre man auf Gold gestoßen. Der wahre Grund freilich: Anna Netrebko... weiter




Opernkritik

Staatsoper: Debütfreuden zu Saisonbeginn10

Wartete man am Montag - vorerst vergeblich - auf die derzeit verkühlte Anna Netrebko im "Trovatore", bescherte der zweite Tag der neuen Staatsopernsaison Mozarts "Figaro". Das zeitigte zwar keine Sensation, aber doch manche schöne Leistung. Stimmlich ließ der Abend jedoch manchen Wunsch offen... weiter




Verursacht Flurschäden: Gerald Finley als König Lear. - © apa/Barbara Gindl

Opernkritik

Im Blumenbeet des Bösen1

  • Grandioses Finale für den Premierenreigen in Salzburg: "Lear", ein Opernschocker von Aribert Reimann.

Zwischen all den Schrecken, Martern, Unbilden und Grässlichkeiten gönnt die Regie dem Publikum zumindest in einer Hinsicht mildernde Umstände. Wenn jemand auf der Bühne stirbt - und das passiert recht oft -, geschieht es symbolisch. Die Opfer werden in eine breite Blutlache getunkt, mitunter besudeln sie sich selbst. Sehr dezent also... weiter




Intensiver Neuzugang: Rolando Villazón. - © Szbg. Festspiele/Rittershaus

Opernkritik

Musik aus dem Auge des Schmerz-Hurrikans6

  • Jetzt auch mit Rolando Villazón: "Ariodante" bei den Salzburger Festspielen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Salzburger Festspiele Wert auf ein unverwechselbares Programm legen. Es gibt aber zumindest eine Ausnahme von diesem Gebot, und das mit gutem Grund - nämlich die Übernahme der aufwendigen Produktion vom Partnerfestival, den Pfingstfestspielen... weiter




Wiedergefunden: Christine Rice und Kresimir Spicer als Odysseus und Penelope. - © Rupert Larl

Opernkritik

Das lange Warten

  • Ole Anders Tandberg inszenierte "Il ritorno d’Ulisse in patria" bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik.

Die Innsbrucker Festwochen für Alte Musik wurden am Donnerstag mit Claudio Monteverdis Spätwerk "Il ritorno d’Ulisse in patria" in einer musikalisch und szenisch rundherum gelungenen Aufführung eröffnet. Die Festwochen feiern damit den 450. Geburtstag des Cremoneser Komponisten... weiter




Mord im Wald der Kohlezeichnung: Wozzeck (Matthias Goerne) hat Marie (Asmik Grigorian) erstochen. - © apa/Neumayr/Leo

Opernkritik

Unter Mörderpuppen3

  • Salzburger Festspiele: Alban Bergs "Wozzeck" als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg.

Es gehört zu den Eigenschaften eines Meisterwerks, dass es mitunter auch andere Kunst zum Leuchten bringt - jedenfalls, wenn diese Kunst nicht dem gleichen Genre angehört. Nehmen wir Oliver Stones Film "Natural Born Killers" als Beispiel: ein Blutbad, schrecklich effektüberladen und gewaltverliebt... weiter




Die Geschicke eines Mannes zwischen zwei Frauen. - © Reinhard Winkler

Opernkritik

Delikates Dreieck2

  • Die Donaufestwochen überraschen mit Marianis Oper "La Lisarda".

Im Osten Oberösterreichs beginnt die Donau sich ihren Weg durch den Granit des Böhmischen Massivs zu graben. Dort lag einst eine für die Schifffahrt gefährliche Passage. Die Strudel gaben dem Strudengau seinen Namen. Die Wasserwirbel wurden beseitigt... weiter




Ideale Aida: Anna Netrebko.

Opernkritik

Statische Klangpracht13

  • Anna Netrebko begeistert mit ihrem Aida-Debüt, Riccardo Muti protzt mit Klang, Shirin Neshat kapituliert als Regisseurin.

Technische Grenzen scheint sie nicht zu kennen. Ihr dunkler werdender Sopran ist in der Dramatik beeindruckend strahlend und solitär; in den lyrischen Passagen reduziert sie ihn zu berührenden, schillernden Pianissimi. Und auch im Wechsel zwischen der expressiven Durchschlagskraft und der poetischen Reduktion auf den Hauch eines Tones ist jede... weiter




Szene aus Rheingold.

Opernkritik

Schöne, neue, alte Welt?3

  • Bayreuther Festspiele: Die erste Hälfte des Castorf-Rings ist geschafft.

Steht der "Ring" auf dem Programm, dann ist er das Herzstück der Festspiele. Auch und gerade, wenn die musikalische Fortsetzungsstory in so disparaten Zugängen (heuer zum letzten Mal) erzählt wird, wie bei Frank Castorf und Alexander Denic. Für eingefleischte Wagnerianer ist die Verweigerung billig zu haben... weiter




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