• 19. Oktober 2017

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Szenische Magie: Das Bremer Opernensemble sieht in dieser Wagner-Inszenierung aus, als wäre es dem Fluch der Karibik entronnen. Im Bild (v.l.) Marc Steven Hallock, Loren Lang, Christian-Andreas Engelhardt und der Chor. - © Jörg Landsberg

Opernkritik

Hereinspaziert, aufgepasst!

So viel Meeresgewoge, so viel Gespensterspuk und so viel Erlösungswahn wie in diesem "Fliegenden Holländer" gab es lange nicht auf einer Opernbühne. Zur Ouvertüre gibt es zunächst die Vorgeschichte des sagenhaften Seefahrers in wogenden Textzeilen. Dazwischen: Bilder in Filmplakatästhetik von Seefahrerslos und Frauentreue... weiter




Händels "Orlando" als Punk-Rebellion: (v.l.n.r.) Rupert Enticknap, Gaia Petrone, igdem Soyarslan, Anna Maria Sarra. - © Armin Bardel

Opernkritik

Greller Trotz gegen die Vernunft

Händels "Orlando" ist eine Oper voller Widersprüche: Sie handelt vom Sieg der Vernunft und feiert doch den Wahnsinn in betörenden Klängen und Bildern. So scheint es schlüssig, wenn die aktuelle Produktion in der Kammeroper die überbordenden Bildsprache des Barock in die fantastisch-morbide Ästhetik des Punk übersetzt (Ausstattung: Federica... weiter




Hektischer Klangzirkus: Im Bild das Moskauer Ensemble der Helikon-Oper bei ihrem Gastspiel in einem Beiruter Luxushotel, gezeigt wurde Wagners Frühwerk "Das Liebesverbot". - © Helikon Oper

Opernkritik

Wagner mit Schlagbohrer1

  • Wagners Frühwerk "Das Liebesverbot" beim 20. Al Bustan Festival im Libanon.

Beirut. Dieses "Liebesverbot" dürfte die wohl skurrilste Aufführung im Wagnerjubeljahr sein, eine in unseren Breiten kaum gespielte Jugendsünde des Bayreuther Meisters, von der Moskauer Helikon Oper in der libanesischen Hauptstadt Beirut auf die kleine Bühne eines großen Luxushotels gewuchtet. Das Hotel heißt Al Bustan, zu Deutsch "der Garten"... weiter




Turbulentes Gewusel: Im Vordergrund Christoph Pohl (Lescaut) und Norma Fantini (Manon Lescaut). - © Foto: Matthias Creutziger

Oper

Manon als Freiheitssymbol4

  • "Manon Lescaut" an der Semperoper Dresden

Christian Thielemann am Pult einer Puccini-Oper. Und dann auch mit Stefan Herheims in Graz so hochgelobter "Manon Lescaut". Der Regisseur als Retter des von vielen Köchen eher verdorbenen Librettos mit seinem Stammteam. Mit Heike Scheele für die raumgreifende Großmetaphorik der Bühne, Gesine Völlm für die Kostümopulenz... weiter




David Daniels, Patricia Bardon und eine wundersame Fischvermehrung. - © Foto: apa/Georg Hochmuth

Opernkritik

Die fischelnde Familienfehde

"Positiv: Wenn Sie von Fischen träumen, werden Sie sich Ihres Individualisierungsprozesses bewusst. Sie befinden sich in einer wichtigen Phase Ihrer Entwicklung, die Sie unabhängiger machen wird." - Nein, es muss nicht unbedingt das Magazin beim Damencoiffeur sein, das mit solchen Sätzen aufwartet... weiter




Die Tücken einer modernen US-Ehe erlebt Gillian Ramm in "Così fan tutte". - © Foto: Christina Canaval

Oper

Mozart’s Advanced Studies in American Love-Style

Am Ende gibt’s Doktorhüte für alle Beteiligten. Erfolgreich haben sie das Studium hinter sich gebracht, das in DaPontes Libretto im Untertitel "La scuola degli amanti" heißt. Weil Regisseur Jacopo Spirei Mozarts "Cosi fan tutte" aber aus Neapel an die "University of Naples" verlegt hat, geht es vermutlich um Advanced Studies in Love-Style... weiter




Manon in Liebesnöten: János Mischuretz, Gal James und Gaston Rivero ( v.l.n.r.). - © Karl Forster

Oper

Puccinis Zeitreise

Den vierten Akt hat Puccini irgendwie angeklebt. Und Manons Ende unter brennender Wüstensonne wirkt auch ein bisschen klebrig. Beinahe wäre sie ja ins Kloster gegangen, doch der schneidige Student Des Grieux erweckt erotische Begierden, während der schon ältere Geronte de Ravoir eher Lust auf Wohlstand macht... weiter




Unverstanden: der Regisseur ( rman) neben der "Kulturbeflissenen" (Raimondi). - © apa/Pfarrhofer

Opernkritik

Nur keine Premiere!2

Nein, ganz gruselig war die "Hölle" nicht, jenes Kabarett im Souterrain des Theaters an der Wien, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts Geschichte machte. Dennoch war es auch aktuell wieder ein gewagter Abstieg ins entrische Unterhaus: Steil ging es hinunter... weiter




Leuchtende Stimme: Kristine Opolais als Jen fa. - © Monika Rittershaus

Opernkritik

Starker Start der neuen Ära in Zürich

Nach einem erstmalig durchgeführten Tag der offenen Tür eröffnete das Opernhaus Zürich unter Andreas Homoki, neuer Intendant und Alexander-Pereira-Nachfolger, mit einer diskussionswürdigen "Jenůfa" in der Regie von Dmitri Tcherniakov, einem weiteren Zürich-Neuling, die Saison... weiter




Opernkritik

Ein Ort des hemmungslosen Vergnügens

Auch wenn die Geschichte über Parolen wie "Liquidation der gesellschaftlichen Künste" oder "unaufhaltsamer Verfall der bestehenden Gesellschaftsschichten" hinweggegangen ist, die Brecht-Weill Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" hat mit der Kritik an einer geldorientierten Spaßgesellschaft ungebrochene Aktualität... weiter




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