• 18. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Der polnische Schriftsteller Witold Gombrowicz war ein intellektueller Störenfried par excellence. - © Ullstein Bild/Garthe

Philosophie

Unangenehme Zeitgenossen6

  • Der intellektuelle Störenfried mag seiner Umgebung unsympathisch sein, sein nonkonformes Verhalten trägt jedoch zur kritischen Belebung und Weiterentwicklung des Denkens bei.

Im Alltag sind Störenfriede nicht sehr erfreulich. Als entfesselte politische Extremisten oder Hooligans, die randalieren, Autos anzünden und wahllos Passanten attackieren, verbreiten sie Angst und Schrecken. Sie wüten in rituellen Zerstörungsorgien - etwa am 1... weiter




Adolf Frohners "Hommage an eine Jungfrau" ist derzeit in der Kremser Ausstellung "Abenteuer Wirklichkeit" zu sehen, die Wolfgang Müller-Funk mit dieser Rede eröffnet hat. - © Peter Böttcher/ forum frohner

Philosophie

Hunger nach Realität

  • In der Kunst, der Philosophie und der technisierten Lebenswelt artikuliert sich immer wieder neu die Sehnsucht nach jener unmittelbaren "Wirklichkeit", die uns zugleich verloren zu gehen droht.

Wörter und Worte wie Realität, Wirklichkeit, real, wirklich oder auch Realismus sind sprachliche Fallen, in die wir beim Denken hineinstolpern. Wie viele ähnliche Begriffe sind sie sowohl deskriptiv als auch normativ. So ist der realistische Mensch eben einer, der nah an der Wirklichkeit und kein Träumer oder keine Träumerin ist... weiter




Gisela von Wysocki und Theodor W. Adorno in einer Bildmontage. - © Barry Lynch/Suhrkamp (li., klein); Ullstein Bild

Literatur

Atempause der Wirklichkeit

  • Die deutsche Autorin Gisela von Wysocki, ehemals Schülerin von Theodor W. Adorno, bringt uns den Philosophen aus origineller Roman-Perspektive näher.

Man kann sich das heute nicht mehr so recht vorstellen: Ein Philosoph, äußerlich eher unscheinbar, tritt in vollen Sälen auf, und man hört ihm gebannt zu, auch oder gerade weil manches, was er in pointierter Rede anbietet, nicht unmittelbar einleuchtend ist. Theodor W... weiter




Sachbuch

Von Kindern lernen2

  • Van Bo Le-Mentzel: "Der kleine Professor" - wie ein Vater durch seinen dreijährigen Sohn das Leben sieht.

Wer kleine Kinder daheim hat, weiß, wie anstrengend sie sein können. Wie sie ihre Eltern in den Wahnsinn treiben können. Welche Sachen sie anstellen können. Umso wichtiger ist das neue Buch des deutsch-laotischen Architekten Van Bo Le-Mentzel, zu dem ihn sein inzwischen dreijähriger Sohn inspiriert hat... weiter




Nietzsche hat den Helligkeitsabstufungen der Tageszeiten unterschiedliche Erkenntnisleistungen zugesprochen . . . - © Fotolia/WZ

Philosophie

Lauter helle Dinge2

  • Lichtmetaphern waren nicht nur für Nietzsche Sinnbilder der Erkenntnis: Beiträge zur Philosophie des schönen Scheins.

Als der Philosoph Friedrich Nietzsche, ein an sich unglücklicher Mensch, der sich das Glück seines Wissens mit der Macht lebensbedrohlicher Zumutung erkaufte, in den Erinnerungen suchte, die ihm Klarheit eingaben über den anscheinend schicksalhaften Verlauf seiner Existenz, da fiel ihm eine Begebenheit ein, die sich im Hochgebirge zugetragen hatte... weiter




Der Philosoph auf einer historischen Radierung mit französischen Vornamen. - © Wikimedia Commons

Philosophie

Größtmögliche Vollkommenheit6

  • Vor 300 Jahren starb der Philosoph und Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz.

"Beweise in der Gottesfrage zu entwickeln, an der Harmonie der Welt teilzuhaben, den Aufbau des Universums und die Naturgesetze einigermaßen zu erkennen, den eigenen Willen zu beherrschen und den Willen anderer Menschen zum Guten zu beeinflussen, das muss man unter die höchsten Güter des irdischen Lebens rechnen"... weiter




Werte-Philosoph Andreas Urs Sommer im imaginären Dialog mit Friedrich Nietzsche.

Interview

"Werte sind ein Findelkind der Aufklärung"57

  • Der Philosoph Andreas Urs Sommer über die Entstehung des Werte-Diskurses im 18. und 19. Jahrhundert - und warum er im Rechtspopulismus keine Gefahr für die Demokratie sieht.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Sommer, jeder spricht über Werte, jeder glaubt an Werte, kurz: Werte sind uns wichtig. Wozu dienen sie? Andreas Urs Sommer: Wir nehmen Werte dadurch wahr, dass wir über sie reden, sie dienen uns als Mittel der Kommunikation und der Selbstverständigung... weiter




Kein guter Lehrer: Ludwig Wittgenstein. - © Hutton Archive/Getty Images

Philosophie

Algebra in Trattenbach2

  • Ludwig Wittgenstein war eine Zeit lang als Volksschullehrer in Niederösterreich tätig. Diese Episode im Leben des Philosophen war jedoch - für ihn wie für seine Schüler - äußerst mühevoll.

Ludwig Wittgenstein, geboren am 26. April 1889 in Wien, gestorben am 29. April 1951 in Cambridge, entstammte einer der reichsten Familien Österreichs. Bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr erhielt er - wie seine sieben Geschwister - häuslichen Unterricht. An der Oberrealschule in Linz legte er 1906 die Reifeprüfung ab... weiter




Ein Blick durch den Zaun, der zwischen den USA und Mexiko verläuft. - © getty/John Moore

Wissenschaftstag am Semmering

Wohin rollt Pascals Kugel?2

  • Beim Wissenschaftstag am Semmering diskutierten Experten zur Rolle von Grenzen in Politik, Geschichte und Philosophie.

Semmering. Auf die "Millionenshow" bezogen würde man populärwissenschaftlich vom Ausschlussverfahren sprechen - drei Antwortmöglichkeiten können ausgeschlossen werden, daher muss die vierte richtig sein. Der Philosoph Baruch de Spinoza (1632-1677) brachte es mit dem Satz "Omnis determinatio est negatio" auf den Punkt: Alle Bestimmung ist Verneinung... weiter




Eine Welt ohne Gott ist denkbar.

Philosophicum

Ist Gott noch zu retten?12

  • Rosig sind sie selten, die aktuellen Gegenwartsanalysen. Und sie werfen Fragen auf. Haben Philosophen, Soziologen und Theologen die Antworten? Das 20. Philosophicum Lech versuchte sich am "Philosophieren in unruhigen Zeiten".

Die Stimmung in Europa ist schlecht. Eine Grundhaltung der Bedrohtheit und der Gefährdung hat sich eingenistet. Gereiztheit und Ungeduld machen sich breit. Obwohl es uns wirtschaftlich - ganz objektiv betrachtet - wohl noch nie so gut ging. Diese aktuelle Bedrohung geht jedoch, so die Analyse des Soziologen Heinz Bude, nicht von der Welt aus... weiter




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