• 23. August 2017

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Die Zeit, das "reine Medium des Tragischen" (Hans Blumenberg). - © Wikimedia

Literatur

Die Zeit,das reißende Tier2

  • Der deutsche Philosoph Hans Blumenberg untersucht in seinen frühen Literaturkritiken insbesondere das Problem der Infragestellung westlicher Werte von außen.

Schemenhaft und unzugänglich erscheint auch noch zwanzig Jahre nach seinem Tod die Gestalt des Philosophen Hans Blumenberg. Zeit seines Lebens war er der große Einzelgänger unter den deutschen Denkern. Als Hermeneutiker ein ungemein fruchtbarer Thesenentwickler und Anreger... weiter




- © fotolia/nmelnychukInterview

Philosophie

Gebt endlich Ruhe!24

  • Der Philosoph Ralf Konersmann über die Frage, warum die Unruhe unser Leben im Griff hat.

Die Unruhe, sagt Ralf Konersmann, sei ein Fluch, der seit der Vertreibung aus dem Paradies auf der Menschheit lastet. Zugleich ist sie aber auch Antrieb menschlichen Tuns und damit Motor der Zivilisation. Der deutsche Philosoph hat sich in mehreren Publikationen mit dem Phänomen der Unruhe auseinandergesetzt - zuletzt erschien das "Wörterbuch der... weiter




Walter Benjamin (15. 7. 1892 - 27. 9. 1940). - © Ullstein Bild

Philosophie

Teils Theologie, teils Marxismus16

  • Vor 125 Jahren wurde der Philosoph, Philologe und Schriftsteller Walter Benjamin geboren.

Das Denken Walter Benjamins sprengt die Grenzen fachphilosophischer Reflexion. Es bewegt sich in einer intellektuellen "Sonderwelt", die vom barocken Trauerspiel über die französische Literatur und Philosophie des 19. Jahrhunderts bis zur jüdischen Theologie und marxistischen Theorie reicht... weiter




- © Fiedels/FotoliaInterview

Entfremdung

Wie lebt man sein eigenes Leben?16

  • Das Unbehagen an gesellschaftlichen Verhältnissen ist keine Privatsache, sagt die Sozialphilosophin Rahel Jaeggi.

In den Debatten der 1960er und 70er Jahre war Entfremdung ein wichtiger Begriff, um gesellschaftliche Missstände zu kritisieren. Man sprach von falschen Bedürfnissen in der Konsumkultur, von entfremdeter Arbeit in den Fabriken und hatte die Vision einer vom Zwang befreiten Gesellschaft... weiter




Gleißnerische Raubtierschönheit: Das Meer, bevorzugter Bildspender der Philosophie. - © Robert Bressani

Kulturwissenschaft

Chiffren der Entgrenzung1

  • Das Meer, die Wolken, der Turm: Drei mitreißende Bücher loten die philosophische Dimension und Symbolik von Natur und Technik aus.

"Wohlauf! Hier ist mein Vorgebirg und da das Meer: das wälzt sich zu mir heran, zottelig, schmeichlerisch, das getreue alte hundertköpfige Hunds-Ungethüm, das ich liebe." Also sprach Nietzsches Zarathustra. Faszinierend und zugleich furchtbar sei dem Menschen das Meer in seiner gleißnerischen Raubtierschönheit... weiter




Brillant im Analysieren, maßlos im Beschreiben: der Autor und Philosoph Jonas Lüscher. - © Ullsteinbild/Schiffer-Fuchs

Literatur

Ein Tableau aus Standbildern4

  • Zu viel Gelehrtheit und Detailfreude: Dem ambitionierten Roman "Kraft" des Schweizer Autors und Philosophen Jonas Lüscher fehlt es an erzählerischer Lust und Ökonomie.

Auf die Frage, wie man einen Film am besten beginnt, meinte ein Produzent einmal: "Mit einem Erdbeben - und dann langsam steigern . . ."In Jonas Lüschers Roman "Kraft" muss man auf solch einen dramatischen Einstieg fast bis zum Schluss warten. Erst ab Seite 211 (von 237) beginnt die Erde zu beben - und auch da nur zum Schein... weiter




Gisela von Wysocki und Theodor W. Adorno in einer Bildmontage. - © Barry Lynch/Suhrkamp (li., klein); Ullstein Bild

Literatur

Atempause der Wirklichkeit

  • Die deutsche Autorin Gisela von Wysocki, ehemals Schülerin von Theodor W. Adorno, bringt uns den Philosophen aus origineller Roman-Perspektive näher.

Man kann sich das heute nicht mehr so recht vorstellen: Ein Philosoph, äußerlich eher unscheinbar, tritt in vollen Sälen auf, und man hört ihm gebannt zu, auch oder gerade weil manches, was er in pointierter Rede anbietet, nicht unmittelbar einleuchtend ist. Theodor W... weiter




Sachbuch

Von Kindern lernen2

  • Van Bo Le-Mentzel: "Der kleine Professor" - wie ein Vater durch seinen dreijährigen Sohn das Leben sieht.

Wer kleine Kinder daheim hat, weiß, wie anstrengend sie sein können. Wie sie ihre Eltern in den Wahnsinn treiben können. Welche Sachen sie anstellen können. Umso wichtiger ist das neue Buch des deutsch-laotischen Architekten Van Bo Le-Mentzel, zu dem ihn sein inzwischen dreijähriger Sohn inspiriert hat... weiter




Eine Welt ohne Gott ist denkbar.

Philosophicum

Ist Gott noch zu retten?12

  • Rosig sind sie selten, die aktuellen Gegenwartsanalysen. Und sie werfen Fragen auf. Haben Philosophen, Soziologen und Theologen die Antworten? Das 20. Philosophicum Lech versuchte sich am "Philosophieren in unruhigen Zeiten".

Die Stimmung in Europa ist schlecht. Eine Grundhaltung der Bedrohtheit und der Gefährdung hat sich eingenistet. Gereiztheit und Ungeduld machen sich breit. Obwohl es uns wirtschaftlich - ganz objektiv betrachtet - wohl noch nie so gut ging. Diese aktuelle Bedrohung geht jedoch, so die Analyse des Soziologen Heinz Bude, nicht von der Welt aus... weiter




Geldgier sei kein Naturtrieb, das Bedürfnis nach Schuldtilgung aber schon: Christoph Türcke (r.) in Lech. - © Philosophicum Lech/Florian Lechner

Philosophie

Archaische Anästhesie und der Konflikt als Friedensstifter2

  • Das 20. Philosophicum Lech kreist an den ersten beiden Tagen um die Beziehungen des Menschen über die Welt zu Gott.

Lech. Das Dreieck Mensch-Gott-Welt kennt viele Spielarten und Facetten. Es erweist sich auch nicht immer als lupenreines Dreieck, sondern als verworrenes Geflecht komplexer Bezugsmechanismen. Mit eben jenen Beziehungen befassten sich die ersten Vorträge des diesjährigen Philosophicums Lech... weiter




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