• 13. Dezember 2017

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Bejubelt wie ein Popstar: Teodor Currentzis - © Konzerthaus/Julia Wesely

Konzertkritik

Klangritual vor Publikum13

  • Teodor Currentzis eröffnete mit Vokalmusik seinen Konzerthaus-Zyklus.

Den Klang tragen sie bereits leise singend in den komplett verdunkelten Großen Saal herein - die Lichterprozession, die schwarzen Gewänder und der geschlossene Kreis, in dem sich die Sänger formieren, erinnern dabei mehr an ein mystisches Klangritual als ein klassisches Konzert... weiter




Tragen Mozarts "Tito": der berührende Chor von MusicAeterna und Golda Schultz als wunderbare Vitellia.

Salzburger Festspiele

Radikal gegenwärtig14

  • Tiefgründiger, heutiger und berührender kann Oper kaum sein als die "Clemenza" bei den Salzburger Festspielen.

Die Bühne füllt ein Meer aus Blumen, Grab- und Teelichtern, zwischen ihnen sind aus Teddybären und Fotorahmen kleine Altäre gebaut. Es hat einen Anschlag gegeben. Menschen mit gesenkten Köpfen stehen um das Mahnmal, spenden einander in ihrer Trauer Trost. Sie beginnen zu singen: "Kyrie eleison", bitten sie, "Herr, erbarme dich"... weiter




Konzertkritik

Die atemlose Ewigkeit16

  • Currentzis beeindruckt mit Mozarts Requiem in Salzburg.

In ihren schwarzen, bodenlangen Gewändern erinnern sie mehr an einen Priester-Orden als an ein Orchester. Einziger Farbtupfen sind die roten Schuhbänder in den Stiefeln des Maestros. Dass sie stehend musizieren, verstärkt das Gefühl der Eingeschworenheit noch... weiter




Höllenritt mit Beethoven: Teodor Currentzis begeisterte. - © Zavjyalov

Konzertkritik

Enthusiast mit Hang zum Extrem

  • Teodor Currentzis setzte seine Personale im Wiener Konzerthaus fort.

Es waren keine vom Ballast der Altersreife beschwerten Werke, die Teodor Currentzis zusammengestellt hatte. Auf dem Programm im Wiener Konzerthaus standen vielmehr Stücke, die mit Optimismus, ja Enthusiasmus in die Zukunft zu blicken scheinen. Der Abend nahm gar immer mehr an Fahrt auf... weiter




Fegt über Konventionen hinweg: Teodor Currentzis. - © Anton Zavjyalov

Konzertkritik

Eine Rameau-Show3

  • Teodor Currentzis eröffnete die Saison im Wiener Konzerthaus.

Sollte es noch eines Beweises bedurft haben, dass sich Teodor Currentzis weniger als Dirigent denn Mysteriendienstleister versteht, wurde er am Montag erbracht. Die sichtbaren Erfolge des Wiener Konzerthauses, seinen Saisonauftakt mit den Spitzen der Gesellschaft zu adeln, entschwanden rasch dem Blick: Mit Spielbeginn von MusicAeterna... weiter




Musikalische Mystik: Dirigent Teodor Currentzis blickt tief unter die Oberfläche. - © homepage

Interview

"Exzentrisch sind die anderen"20

  • Teodor Currentzis, Shooting-Star unter den jüngeren Dirigenten, über lange Proben, sein Image und den Sinn der Musik.

Wien/Perm. Auch ein Telefon-Interview kann zum Ereignis werden. Jedenfalls, wenn man es mit Teodor Currentzis führen will. Der charismatische Dirigent, der sich mit seinen Gefolgsleuten in der russischen Stadt Perm, am Rande Europas, eingenistet hat, ist berüchtigt dafür, Probezeiten zu überziehen - und sich dabei von nichts hemmen zu lassen... weiter




- © imago/Itar-Tass

Dirigentenporträt

Glut im Tiefschnee

  • Die Energie des Dirigenten Teodor Currentzis bringt die Musik zum Glühen - das Konzerthaus widmet ihm 2016/17 einen Zyklus.

Perm/Wien. Perm hat von allen russischen Städten die größte Kriminalitätsrate. Und im Winter liegt der Schnee 55 Zentimeter hoch. Eine Statistik aus dem Jahr 2014 verzeichnet für Perm 1.026.477 Einwohner. Damit ist Perm die östlichste Millionenstadt Europas. Die Bedeutung Perms ist die einer Industriestadt... weiter





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