• 21. Februar 2018

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Schlagwortsuche

Schlepper befördern Menschen oftmals unter äußerst gefährlichen und prekären Verhältnissen (Symbolbild). - © BKA

Schlepper

"Lasse niemanden schwarz einsteigen"1

  • Prozessstart gegen mutmaßliche kriminelle Vereinigung, die mehr als 170 Menschen geschleppt haben soll.

Wien. In einem viel zu kleinen Auto eingesperrt, zwischen Menschen eingepresst, den Schleppern schutzlos ausgeliefert. Kaum Luft zu bekommen, stundenlang ohne Pausen und Verpflegung auszuharren: Dieses Schreckensszenario mussten laut Anklage der Staatsanwaltschaft Wien drei irakische Familien Ende August 2016 auf der Westautobahn durchleben... weiter




Vor Gericht

Der Schwur2

  • Strafprozess gegen mutmaßliche Zuhälterin und Menschenhändlerin. "Ich dachte, dass die Mädchen ihre eigenen Bosse sind."

Wien. Weinend sitzt O. auf der Anklagebank. Mit ihren Händen fährt sie sich über das Gesicht. Eine Zuschauerin reicht ihr ein Taschentuch. O. schluchzt. Sie muss warten. Auf eine Entscheidung. Im Besprechungszimmer berät der Schöffensenat gerade über ihre Schuld oder Unschuld. "Ich bin nicht schuldig. Niemals... weiter




Nach dem "Warum?" wird im Geschworenenprozess gegen einen ehemaligen Polizisten am Donnerstag amStraflandesgericht Wien verzweifelt gesucht. - © APAweb / Hans Klaus Techt

Gerichtsreportage

"Ich wünschte, es wäre erklärbar"26

  • Lebenslang für einen Polizisten, der seine Frau erschossen und sein Kind erwürgt haben soll.

Er habe seinen Sohn versorgt, ihm wie immer Frühstück gemacht, erklärt der Angeklagte L. "Was dann?", fragt Stefan Apostol, der vorsitzende Richter. Stille. L. schweigt zunächst. Ein "Dann" bringt er heraus, bevor er weinend seine Antwort abbricht. Das Schluchzen übertönt seine Worte, die sich nur mehr zu vereinzelten Satzfetzen zusammenfügen... weiter




- © Fotolia/Kisa_Markiza

Vor Gericht

"Schnapsidee" und "Sonderzug"4

  • 960 Euro Strafe muss ein Ex-Mitarbeiter der Wiener Linien zahlen, der im Jänner eine Straßenbahn "entführt" hatte.

Wien. Was er denn in der Nacht getrunken habe, wird Herr K. vom Richter gefragt. K. überlegt. Einige Caipirinhas und fünf Bier seien es gewesen. "Große?", erkundigt sich der Richter. "Natürlich große!", schießt es aus dem Angeklagten heraus. Auch ein "paar Nussschnapserl" seien zwischendurch konsumiert worden, sagt der 36-Jährige... weiter




Am Wiener Schwedenplatz soll sich die inkriminierte Tat in der Silvesternacht 2015 ereignet haben. - © imago stock&people

Gerichtsreportage

"Ich wollte es einmal ausprobieren"10

  • Am zweiten Verhandlungstag um eine Gruppenvergewaltigung geht es auch um irakische Erbstreitigkeiten.

Wien. So gleich und doch so ungleich. Neun Männer sind es, die sich in diesen Tagen vor dem Straflandesgericht Wien vor einem Schöffensenat verantworten müssen. Ihnen allen legt die Staatsanwaltschaft die Verbrechen der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person zur Last... weiter




Ein Angeklagter nach dem Prozess gegen neun Iraker nach Gruppenvergewaltigung einer 28-Jährigen. - © APAweb, Herbert Pfarrhofer

Strafprozess

"Dann wurde es wieder dunkel"4

  • Deutsche Touristin soll zu Silvester 2015 von neun Männer in Wien vergewaltigt worden sein - Prozessauftakt.

Wien. Eine Feier sollte es werden, in einer Tragödie endete es. Am 28. Dezember 2015 kam Frau S. nach Wien, um eine in der Stadt lebende Freundin zu besuchen und Silvester zu zelebrieren. Man trank Alkohol, besuchte den Silvesterpfad und ging anschließend in ein Lokal am Wiener Schwedenplatz. Da Frau S... weiter




Kieferbruch - das Video, in dem das wehrlose Opfer geschlagen wurde, sorgte für Entsetzen. Die Erstangeklagte wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt, davon sechs Monate unbedingt. - © Wiener Zeitung

Prozess

Im Bann eines Videos6

  • Fünf Jugendliche verprügelten vor laufender Kamera ein Mädchen. Sie wurden wegen schwerer Körperverletzung verurteilt.

Wien. Journalisten, Zuschauer, Angehörige - alle sind sie da, um den Strafprozess gegen sechs junge Menschen zu sehen. Alle pressen sie sich in die Zuschauerbänke des Verhandlungssaals 303 im Wiener Straflandesgericht. Schnell sind die Plätze vergeben. Ein Privatsecurity weist die Zuspätgekommenen zurück... weiter




Wiederbetätigung

"Die Stimme der Vernunft ist schon nüchtern sehr leise"3

  • Prozess gegen Mann, der vor Polizisten den Hitlergruß machte.

Wien. Herr S. ist ein Mann der Widersprüche, des Unklaren. Er verstößt gegen das Verbotsgesetz, macht den Hitlergruß, schreit "Heil Hitler!". Seine Ex-Ehefrau aber, mit der er Kinder gezeugt hat: Sie ist Philippina. Er könne sich nicht erinnern, sagt er einmal bei seiner Befragung, nur um sich eine Minute später dann doch zu erinnern... weiter




Gericht

Brennende Liebe, brennendes Haus2

  • Strafprozess um trunksüchtigen Mann. Er soll eine Frau gestalkt und versucht haben, ihre Wohnung anzuzünden.

Wien. Zig Male ist Herr W. bereits als Angeklagter vor dem Richter gesessen. Am Mittwoch war es wieder so weit. Der 41-Jährige nahm auf der Anklagebank im Saal 303 des Straflandesgerichts Wien Platz. "Haben Sie Vorstrafen?", fragte ihn Richterin Nina Steindl. "Ja. Aber i waas ned mehr, wie vül", antwortete er... weiter




Hinter Kapuzen und Händen verbergen die Angeklagten vor der Kamera ihre Gesichter. - © apa/Alexander Fechter

Gericht

"Ich habe nur den Mund zugehalten"5

  • Fünf bis sechs Jahre Haft für Jugendliche, die Frau auf Toilette am Praterstern vergewaltigt haben sollen. Nicht rechtskräftig.

Wien. Es sind nur noch wenige Minuten, ja gar Sekunden, bevor sich der Schöffensenat zur Urteilsberatung zurückzieht. Gesenkten Hauptes sitzen die Angeklagten da, als ihnen der vorsitzende Richter, Norbert Gerstberger, das Schlusswort erteilt. "Ich bereue es, würde es nie wieder machen", gibt sich einer der Jugendlichen reumütig... weiter




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