• 18. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Simbabwe

Harte Zeiten für Flüchtlinge in Südafrika1

  • Kritik an Plänen, Asylrecht zu verschärfen.
  • 2003 scheiterte bereits ein ähnlicher Versuch - mit dem Verweis auf Südafrikas Grundrechte.

Johannesburg. Menschenrechtsorganisationen in Südafrika laufen Sturm gegen Pläne der Regierung, das Asylgesetz zu ändern. Mkuseli Apleni, der südafrikanische Generaldirektor der Abteilung für Innere Angelegenheiten, kündigte an, 2012 das Flüchtlingsgesetz zu verschärften... weiter




UNHCR

EU-Kommission plant gemeinsames Asylsystem

  • UNHCR kritisiert Inhaftierung von Asylwerbern in der EU "Sehr ernste" Lage in Griechenland.
  • Auch Kritik an Anwesenheitspflicht in Österreich.

Brüssel. Das Asylverfahren in der Europäischen Union ist sehr unterschiedlich geregelt. Die EU-Kommission plant daher, bis 2012 die Standards zu erhöhen und ein Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) schaffen. Vor allem sollen die Bedingungen für die Aufnahmen von Asylsuchenden zwischen den Mitgliedsstaaten angeglichen werden... weiter




Die meisten Afghanen kennen aus ihrer Heimat nur Frontalunterricht. - © EPA

Analphabetismus

Was ist ein Sesselkreis?1

  • Afghanen haben in ihrer Heimat ein völlig anderes Schulsystem erlebt.

Wien. Die Eltern sind Analphabeten, die eigene Schulzeit beträgt, sofern vorhanden, maximal sechs Jahre. In dieser Ausgangssituation befinden sich die meisten jungen Flüchtlinge aus Afghanistan. In Österreich müssen sie schnell lernen, Alphabetisierungskurse besuchen, mit einem total anderen Bildungssystem zurechtkommen... weiter




Eine bosnische Serbin freut sich über das neues Haus im Flüchtlingscamp Rogatica in Ostbosnien. Wo sie mit ihrer Familie in Zukunft leben wird, war Gegenstand der Westbalkan-Außenminister in Belgrad. - © APAweb / Emric /AP/dapd

Flüchtlinge

Westbalkanstaaten einigen sich in Flüchtlingsfrage

  • Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro wollen gemeinsame Lösung finden.
  • Bleibe für 27.000 Flüchtlingshaushalte gesucht.
  • Flüchtlingslager sollen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden.

Belgrad. Vier Westbalkanstaaten - Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro - haben sich bei einem Außenministertreffen in Belgrad verpflichtet, gemeinsam nach Lösungen für die nach den Kriegen der 1990er Jahre in der Region weiterhin lebenden Flüchtlinge zu suchen... weiter




Erst mal abwarten gehört für Asylwerber in Traiskirchen zum Alltag. - © APA/HELMUT FOHRINGER

Flüchtlinge

Zum Nichtstun gezwungen

  • Regelungswahn, Jobmangel und schlechtes Image plagen Flüchtlinge.

Wien. Interessenvertretung für Gruppen zu sein, die nicht gewinnbringend agieren, ist eine schwierige Aufgabe. Ihr widmet sich der Verein Asylkoordination Österreich, der heute im Ost Klub sein 20-jähriges Bestehen feiert. Asylkoordination setzt sich für die Rechte von Flüchtlingen ein und versucht... weiter




Mehrfach traumatisiert von Folter, Flucht und endlosen Asylverfahren. - © Hans Klaus Techt

Trauma

Gezeichnet von Krieg und Folter

  • 30 Prozent der Flüchtlinge, die Österreich erreichen, sind traumatisiert.

Wien. Ein Georgier schwärmte ausgiebig über sein Haus. Bis er es dann zeichnete. "Auf dem Bild stand ein Haus ohne Dach", erzählt Friedrun Huemer. Sie ist Obfrau von "Hemayat", des einzigen Vereins in Wien, der auf psychotherapeutische Betreuung von Menschen, die Folter- und Kriegstraumatisierungen erlitten haben, spezialisiert ist... weiter




Auch im Pflegebereich sind viele Mitarbeiter Migranten. - © APA

Flüchtlinge

Der Glaube trennt nicht

  • Bei der Caritas arbeiten 39.000 Menschen.
  • Darunter sind auch viele Nicht-Katholiken.

Wien. Rund 12.000 Mitarbeiter arbeiten hauptberuflich für die Caritas, mehr als 27.000 ehrenamtlich. Insgesamt beschäftigt die Caritas mehr Personen als etwa die OMV mit "nur" 31.398 Mitarbeitern. "In den letzten zehn Jahren hat die Caritas ein starkes Wachstum erlebt... weiter




Integration

Sonderstatus für Flüchtlinge aus Nordafrika?

  • "Legale und moralische Verpflichtung", den Flüchtlingen zu helfen.

Straßburg. Die Mitgliedsländer des Europarates sollten nach Kräften die demokratische Entwicklung in Tunesien und anderen Ländern des "arabischen Frühlings" fördern. In einer Entschließung der parlamentarischen Versammlung, die in Straßburg mit großer Mehrheit verabschiedet wurde... weiter




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