• 23. Januar 2018

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Schlagwortsuche

Familie Tikaev lebte seit 2. Jänner in einer Containerunterkunft in Schwechat. Nun werden sie nach Tschetschenien abgeschoben. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Tschetschenische Familie wird abgeschoben70

  • Tikaevs wurden zum Flughafen Wien gebracht. Dem Anwalt der Familie wurde stundenlang keine Auskunft erteilt.

Wien/Schwechat. Nach Informationen der "Wiener Zeitung" soll die sechsköpfige Familie Tikaev voraussichtlich am Dienstag abgeschoben werden. Sie wurde Samstagnachmittag in ihrer Containerunterkunft in Schwechat festgenommen. Ein Zivilbus brachte die Familie zum Flughafen, wo sie bis dato im Sicherheitsbereich festgehalten werden... weiter




Bei der Rückkehrhilfe der Caritas Wien werden Flüchtlinge beraten, die in ihr Heimatland zurückkehren möchten. - © Stanislav Jenis

Flüchtlinge

Ein Viertel weniger freiwillige Rückkehrer7

  • Internationale Organisation für Migration: Die meisten Menschen kehrten in den Irak freiwillig zurück.

Wien. 3.546 ehemalige Flüchtlinge haben im Vorjahr Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bei ihrer freiwilligen Rückkehr aus Österreich erhalten. Das bilanzierte die UNO-Teilorganisation am Freitag. Dies bedeutet einen Rückgang von gut 25 Prozent im Vergleich zu 2016... weiter




Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen leben derzeit 449 Flüchtlinge - Platz ist für 1800. - © apa/Neubauer

Flüchtlinge

Massenquartiere ohne Massen30

  • Die Regierung plant eine Bundesagentur für die Flüchtlingsbetreuung, Minister Kickl spricht von Großquartieren - die Zahl der Flüchtlinge sinkt jedoch.

Wien. Dass Österreichs Asylrecht verschärft werden soll, hatten ÖVP und FPÖ bereits im Wahlkampf angekündigt. Laut Regierungsprogramm sollen nun die Betreuungs- und Unterstützungsleistungen von einer Bundesagentur geregelt werden, Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) spricht von Asyl-Großquartieren als Grundversorgungszentren... weiter




Der Stadtrechnungshof Wien empfiehlt, verstärkt zu kontrollieren. Etwa, wenn zu hohe Mieten von Asylwerbern verlangt werden oder die sanitären Anlangen nicht den Mindeststandards entsprechen. - © APAweb, Helmut Fohringer

Asylwerber

Privatquartiere günstiger als Massenunterkünfte4

  • Der Stadtrechnungshof Wien sieht in privaten Quartieren "erhebliche finanzielle Vorteile" für Wien.

Wien. Wenn Asylwerber in der Grundversorgung in privaten Quartieren untergebracht werden, dann ist dies für die öffentliche Hand deutlich günstiger als eine Beherbergung in organisierten Einrichtungen - wie es im Arbeitsprogramm der Bundesregierung vorgesehen ist. Das hat nun der Stadtrechnungshof Wien in einem aktuellen Prüfbericht festgehalten... weiter




Es ist kalt im Container. Roman Tikaev und sein jüngster Sohn Alikhan. - © GREGOR KUNTSCHER

Asylpolitik

Perfekt integriert - aber unerwünscht247

  • Familie Tikaev ist perfekt integriert, soll aber abgeschoben werden. Experten werfen der Behörde schwere Fehler vor.

Schwechat. Roman Tikaev sitzt auf einem Plastikstuhl. Das Gesicht in den Händen vergraben. "Ich habe sechs Jahre für das Leben meiner Familie gekämpft. Jetzt ist alles umsonst", sagt er mit brüchiger Stimme. Unter seiner Haube ragen pechschwarze Haarsträhnen hervor. Es ist kühl im Raum. Der Heizstrahler ist kaputt... weiter




Hart ins Gericht geht der burgenländische SPÖ-Chef mit der Bundes-FPÖ. - © APAweb, Robert Jaeger

Flüchtlingsunterbringung

Abfuhr für Großquartiere14

  • Burgenlands Landeshauptmann Niessl kündigt "härteste Proteste" gegen Massenunterkünfte an.

Eisenstadt/Wien. Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) will keine staatlich geführten Grundversorgungszentren für Asylwerber in seinem Bundesland. "Wir gehen im Burgenland - und das mit unserem Koalitionspartner FPÖ - einen vollkommen anderen Weg... weiter




Vizekanzler Heinz-Christian Strache will Menschen in Flüchtlingsunterkünften einsperren. - © APAweb, Herbert NeubauerVideo

Asylpolitik

Ausgangssperre für Asylwerber13

  • Vizekanzler Strache hält Kasernen zur Unterbringung für vorstellbar und denkt über eine Ausgangsperre nach.

Wien. Vizekanzler Heinz-Christian Strache kann sich vorstellen, Asylwerber in Wien künftig in Kasernen unterzubringen. Auch eine Art Ausgangssperre für Flüchtlinge hält der FPÖ-Obmann für denkbar, wie er im Interview mit "Wien heute" am Donnerstag erklärt... weiter




In seiner Funktion als Außenminister traf Sebastian Kurz die Jesidin und UNO-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel Nadia Murad im Mai in Wien. - © APAweb / AUSSENMINISTERIUM/DRAGAN TATIC

Jesiden

Österreich soll 300 Jesidinnen aufnehmen45

  • Der SPÖ-EU-Abgeordnete Weidenholzer und der grüne Landesrat Anschober fordern die Regierung zur Handlung auf.

Wien. Der Europa-Abgeordnete Josef Weidenholzer (SPÖ) und der oberösterreichische Landesrat Rudi Anschober (Grüne) haben die Aufnahme von 300 jesidischen Frauen und Kindern in Österreich gefordert. "6.500 jesidische Frauen seien ab 2014 vom IS versklavt oder verkauft worden. Rund 2... weiter




Mindestsicherung

Linzer SPÖ für neue Flüchtlingsversorgung1

  • Linzer Bürgermeister Luger will "Lebensunterhaltsdeckende Integrationshilfe" statt Mindestsicherung für Flüchtlinge.

Linz/Wien. Die Linzer SPÖ schert aus der Parteilinie aus und fordert statt der Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) ein eigenes Instrument für Flüchtlinge und Drittstaatsangehörige. Anlass: Im dritten Quartal 2017 seien erstmals mehr als 50 Prozent der BMS-Kosten auf diese Personen entfallen... weiter




- © apa/dpa/Michael Kappeler

Flüchtlinge

Das Problem mit Sachleistungen54

  • ÖVP und FPÖ wollen Asylwerbern keine Geldleistungen mehr auszahlen. Dies würde dem Bund teurer kommen.

Wien.Die demonstrative Einigkeit zwischen ÖVP und FPÖ dürfte vorerst oberflächlicher Natur sein. So wirkt es zumindest, wenn man zu den nach außen kommunizierten Plänen ein bisschen mehr Details erfahren will. Die werden zwar noch kommen, aber offenbar ist’s bei Koalitionsverhandlungen wie bei Tauchgängen: In die Tiefe gelangt man erst nach... weiter




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