• 21. November 2017

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Schlagwortsuche

Jennifer Walshe.

Konzertkritik

Im Tollhaus der Reizüberflutung7

  • Das Arditti Quartet beim Festival Wien Modern im Konzerthaus.

Ist das Neue Musik? Von exaltierter Gestik begleitet, krächzt eine Frau Wortfetzen ins Mikrofon, während ein Video eine rabiat geschnittene Collage digitaler Fundstücke zeigt - von DNA-Chips bis zur nuklearen Katastrophe. Dazu liefern die Streicher des Arditti Quartet eine elektronisch verstärkte, Tonales zitierende Geräuschkulisse... weiter




Ein Prosit der Gemütlichkeit: zoologisches Zusammensein bei Wien Modern. - © Armin Bardel

Wien Modern

Feiern wie die Bürohengste4

  • Firmenparty am Gipfelpunkt der Peinlichkeit: die hanebüchene Oper "Die Antilope" bei Wien Modern.

Keine Frage: Firmenfeiern sind eine heikle Sache. Beginnt der Abend meist mit einer verspannten Chefrede, schlägt er unter Beimischung des Teufelchens Alkohol rasch ins Gemütvolle um und endet nicht selten in Fällen von Zwischenmenschlichkeit, die am Folgetag für Bürotratsch bürgen... weiter




Konzertkritik

Die Avantgarde in der Vorstadt

  • Wien Modern bespielt die Peripherie mit Neuer Musik - mit gemischten Ergebnissen.

Sportclub, Wirtshaus, Altersheim: Das sind kulturelle Zonen, die nicht unmittelbar mit der Rezeption von Avantgarde-Musik assoziiert werden. Die Erschließung neuer Spielstätten hat bei Wien Modern allerdings längst Tradition - und so folgte das Publikum des Neue-Musik-Festivals am Samstagnachmittag dem Ensemble Platypus an den westlichen Rand des... weiter




Konzertkritik

Beinahe brachiale Wucht1

  • Messiaens "Turangalîla-Symphonie" bei Wien Modern.

Neben den neuesten Tendenzen nationaler wie internationaler Kunstmusik präsentiert das Festival Wien Modern auch heuer wieder Klassiker, Meilen- oder Stolpersteine der Neuen Musik. Ein solcher Monolith war - nach Henzes Oratorium "Das Floß der Medusa" beim Eröffnungskonzert - am Donnerstag die "Turangalîla-Symphonie"... weiter




"Atlas der abgelegenen Inseln" im Dschungel Wien. - © Anja Koehler

Musiktheaterkritik

Weltreise mit Campari1

  • "Atlas der abgelegenen Inseln" im Dschungel.

Warum ist auf der Weltkarte Grönland gleich groß wie Afrika? Und wie ist es überhaupt möglich, eine Kugeloberfläche auf einer Ebene abzubilden? Es sind schwierige Fragen, die am Anfang des Kindertheaterstücks "Atlas der abgelegenen Inseln" in den Raum gestellt werden... weiter




Schicksal Riesenhände: Benjamin-Lew Klon. - © Armin Bardel

Musiktheaterkritik

Der kahle Clownfisch

  • Ein irres Haus: Sirene Oper bespielt ein ehemaliges Postamt mit absurdem Theater.

Wer den Aufführungsort nicht kannte, dem half ein Signal. Tuut!, dröhnte ein Schiffshorn durch die Wiener Zollergasse und dirigierte das scheinbar verirrte Festivalvolk von Wien Modern zu jener Premiere, die da hieß: "Die Reise". Anfangs freilich nicht leicht auszuloten, was dieser Termin im aufgelassenen Post- und Telegrafenamt sein soll: Oper... weiter




Als Komponist und Dirigent gefeiert: Peter Eötvös, zu Gast im Wiener Konzerthaus. - © Borggreve

Konzertkritik

Bilder zum Hören und Klänge zum Sehen

  • Erstes Wochenende beim Festival Wien Modern: spektrale Klänge und eine Hommage an Peter Eötvös.

"Wäre schön, wenn wäre möglich" - mit diesen Worten soll Claudio Abbado 1988 das Festival Wien Modern auf den Weg gebracht haben. Dessen 30. Ausgabe stand am ersten Wochenende ganz im Zeichen von Abbados Diktum, Neue Musik gehöre in die großen Säle Wiens... weiter




Noche de los muertos. - © Wien Modern, Greg Pope

Wien Modern

"Schmeißen Sie die alten Klischees weg"5

  • Die 30. Ausgabe des Wien Modern widmet sich in einem Schwerpunkt Frankreich.

Wien. 106 Veranstaltungen (davon 71 Konzerte) an 26 Spielstätten in elf Wiener Gemeindebezirken. "Wien Modern 30" (31. Oktober bis 1. Dezember) ist für den künstlerische Leiter Bernhard Günther mehr denn je "ein Festival mit multiplen Facetten - einerseits international, andererseits sehr österreichisch, mit den größten Musikinstitutionen der Stadt... weiter




Wien Modern

Wien Modern will Bilderbogen zum Hören anbieten

Wien. Der Neuen Musik haftet imagetechnisch mitunter ein trüber Schwarz-Weiß-Filter an - doch damit ist jetzt Schluss. Die heurige Ausgabe von Wien Modern wird im November "mit großer Freude Farbe bekennen" und setzt auf "Kopfkino pur". Unter den 90 Veranstaltungen, die 32 Tage lang an 26 Spielorten in Wien stattfinden, sind anlässlich der 30... weiter




Performancekritik

Oh Schreck, das System1

  • Leider wertlos: Performancekunst will Ökonomie deuten.

(irr) Vor zwei Wochen war Helge Schneider in der Stadt. Der Unsinnsvirtuose ist derzeit in Höchstform. Wenn er nicht singt, lässt er Redensarten ins Leere laufen, untergräbt Alltagsplattitüden mit ganzen Katakomben des Nonsens. Von der rauen Vita des "Meisenmanns" bis zum Anfang eines fiktiven Detektivromans ("Ich wachte auf mit einem Scheuerlappen... weiter




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