• 22. Februar 2017

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Schlagwortsuche

Seit fast 50 Jahren im Verlagsgeschäft tätig: Ulrich N. Schulenburg - © Robert Wimmer

Interview

"Ein Verleger hat für den Autor zu kämpfen"8

  • Ulrich N. Schulenburg, Geschäftsführer und Miteigentümer des Thomas Sessler Verlags, über das Geschäft mit Theatertexten, literarische Zufallsentdeckungen - und seine Männerfreundschaft mit Peter Turrini.

"Wiener Zeitung": Herr Prof. Schulenburg, wer im deutschen Sprachraum Theater macht, kommt an Ihnen beziehungs-weise am Thomas Sessler Verlag nicht vorbei . . . Ulrich N. Schulenburg: Das ist richtig, wir sind in einer sehr guten Position. Wir blicken auf eine lange Tradition zurück und sind mit unseren neuen Stücken am Puls der Zeit... weiter




Was muss Herr Goethe da gerade lesen? - © Leemage/Getty Images

Satire

"Dr. Faustus gibt es doch schon längst!"6

  • Was wäre gewesen, wenn einige der größten Schriftsteller von Verlagen und Lektoren keinen Lorbeer, sondern Absagebriefe bekommen hätten? - Ein Denkspiel in fünf Briefen.

Hochgelahrter Herr Professor Luther! Wir danken für die Zusendung Ihres löblichen Manuskripts "Von der Freiheit eines Christenmenschen". Unser geschätzter Herr Konsistorialrat Scheidlein möchte allerdings seine schweren Bedenken gegen einige Formulierungen nicht verhehlen. Was meinen Sie mit der Wortfolge ". . . ist niemandem unterthan... weiter




Der Magier Prospero beherrscht von seiner Kommandozentrale aus das Meer. - © L. Maurer/Luftschacht

Comics

Sturm und Stürmchen7

  • Leopold Maurer modernisiert Shakespeares "Sturm" in einem Comic - und Rodolphe Toepffer, der Ahnherr der Comiczeichner, ist wiederzuentdecken.

Ist das alles nur Phantasmagorie? Eine künstliche Darstellung von Trugbildern und Gespenstern oder eine wahnwitzige Versuchsanordnung? In Leopold Maurers Comicinszenierung von William Shakespeares letztem Stück, "Der Sturm", fällt von Anfang an die gezeichnete Plastizität auf... weiter




Pop-CD

Loops & Zyklone1

  • Dealer hochwertiger Klangware:die holländisch-norwegische Band Klangstof.

Eigentlich ist das Debütalbum dieser vorwiegend holländischen Band (mit norwegischen Einsprengseln) bereits im September 2016 erschienen, wird aber nun unter Zugabe eines Songs ("Resume") in den deutschsprachigen Ländern ein zweites Mal an den Start geschickt. Und diesmal sollte es sein Ziel (besser) erreichen: nämlich volle Aufmerksamkeit... weiter




Individualistisches Musikschaffen: Dave Longstreth von Dirty Projectors. - © Frank Rothenberg

Pop

Gefühle aus der Maschine1

  • Auf dem neuen, unbetitelten Album von Dirty Projectors verarbeitet Sänger und Gitarrist Dave Longstreth die zerbrochene Beziehung mit seiner Ex-Bandkollegin.

Wenn sich die Seele regt, kommt auch die Technologie auf Touren. Das legten zuletzt Alben wie Bon Ivers "22, A Million" oder Lambchops "Flotus" nahe. Wie diese klingt das neue, unbetitelte Album von David Longstreths Dirty Projectors maschineller, technischer als alles, was bis dahin die künstlerische Identität des/der Protagonisten definierte... weiter




Pop-CD

Schönes Leid

  • Meisterin abgründiger Schwermut: Shannon Wright.

Wer die trübe Jahreszeit akustisch verlängern möchte, ist beim neuen Album von Shannon Wright wunderbar aufgehoben. Weniger expressiv als der Vorgänger, "In Film Sound" (2013), präsentiert sich "Division" mit eher verhaltener Tristesse. Die Sängerin aus Atlanta lässt vom ersten Ton an keinen Zweifel daran... weiter




Pop-CD

Euphorisierende Zappeligkeit

  • Legenden des Indie-Rock: The Feelies und ihr sechstes Album, "In Between".

Im Vorjahr feierten The Feelies ihr vierzigjähriges Bandjubiläum. Ein Jahr später erscheint jetzt ihr erst sechstes Studioalbum und ihre Musik klingt frisch, vital und mitreißend wie ehedem. Die aus New Jersey stammenden Indierock-Legenden um die Gitarristen Glenn Mercer und Bill Million erwarben sich ihren Kultstatus mit einem unverwechselbaren... weiter




Einst Wohnhaus des Ehepaares Zweig, heute Museum: die Casa Stefan Zweig in Petrópolis - und eine Ausstellungsvitrine. - © Casa Stefan Zweig (li), Martina Farnbauer (re).

Literatur

Tragödie im Paradies6

  • Stefan Zweig verbrachte die letzten Exil-Jahre mit seiner Frau Lotte in Brasilien - und ist dort immer noch präsent. Am 22. Februar 1942 nahm sich das Paar in Petrópolis das Leben.

"Stefan Zweig vive" steht auf dem Schild vor der Casa Stefan Zweig (CSZ) in Petrópolis. "Stefan Zweig lebt", ausgerechnet an dem Ort, an dem er und seine Frau Lotte sich am 22. Februar 1942, vor 75 Jahren, das Leben genommen haben. Das Zitat, das auch eine Wand im Inneren des Hauses ziert... weiter




Treibender Gitarrensound, komplexe Polyrhythmen: Tinariwen sind zurück. - © Marie Planeille

Pop

Klangfülle am "leeren Ort"7

  • Die gemeinhin dem "Desert Blues" zugeordnete Band Tinariwen wartet auf ihrem Album "Elwan" mit überraschenden Gästen wie Kurt Vile oder Mark Lanegan auf.

Täuscht der Eindruck, oder wird Pop gerade wieder politisch? In Zeiten von Donald Trump wollen jedenfalls nicht nur die üblichen Verdächtigen des Geschäfts wie Madonna, Bruce Springsteen oder Green Day musikalische Zeichen gegen den neuen US-Präsidenten setzen... weiter




Pop-CD

Erquickend

  • Der kanadische Sänger Tim Darcy und seine popmusikalischen Experimente.

Tim Darcy, Gitarrist und Sänger des kanadischen Indierock-Quartetts Ought, schüttelt sein Solodebüt scheinbar mühelos aus dem Handgelenk. "Saturday Night" ist eine Schnittmenge aus Indierock, Garagen-Pop und Folk- entwürfen und entwickelt Song für Song ein eigenständiges Charisma... weiter




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