• 30. April 2017

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Schlagwortsuche

Wirkt im Alltag wenig verhext: Der Brocken, die 1141 Meter hoch gelegene Kuppe im Harz, mit Sendemasten, Brockenherberge (links) und Brockenmuseum (rechts). - © Spreitzhofer

Kulturgeschichte

Hexenzauber am "Muttergebürg"2

  • Dank Goethes "Faust" und der Walpurgisnacht lockt höllisches Treiben Ende April Tausende Besucher auf den Brocken im Harz.

Der Harz ist das höchste Gebirge Norddeutschlands, 110 km lang und 30 km breit. Sein höchster Punkt, die baumlose Brockenkuppe, blickt bis weit über Pommern hinaus. Besonders hoch ist er nicht, nicht einmal für Wiener Verhältnisse. Doch 1141 Meter können bedrohlich genug sein... weiter




"Viertausend Inseln" nennt sich die Region mit den verzweigten Flussarmen und den ungezählten kleineren und größeren Eilanden, in der ein Staudamm entsteht. - © Stumberger

Ökologie

Delfine oder Wasserkraft2

  • Der Staat Laos baut mehrere große Staudämme im Mekong. Die Nachbarstaaten sowie engagierte Umweltschützer sind dagegen.

Sam, der 35-jährige Touristenführer, weiß Bescheid: "Hier wird der Staudamm entstehen". Und nein, er findet das nicht gut. Der Damm, sagt er, wird den Fluss verändern. Wir stehen am Ufer des Mekong auf laotischer Seite, drüben, am anderen Flussufer ist Kambodscha... weiter




Die Basilica Antigua wurde 1933 an jener Stelle in Fatima errichtet, wo 1917 die Mutter Gottes erschienen sein soll. - © Spreitzhofer

Wallfahrtsort

Suche nach Hilfe und Heilung3

  • Im Mai 2017 jährt sich im portugiesischen Fatima die erste Marien-Erscheinung zum hundertsten Mal. Das Städtchen bereitet sich auf einen gewaltigen Pilgeransturm vor.

Fatima wäre bis heute wohl ein unbekanntes Örtchen in den Hügeln hinter Lissabon, hätte hier nicht eines der mysteriösesten Ereignisse der katholischen Kirchengeschichte stattgefunden. Die Geschichte ist rasch erzählt: Lucia dos Santos (10), Jacinta (7) und Francisco Marto (9) soll am 13... weiter




Reportage

Zwischen Himmel und Erde10

  • Warum tue ich mir das an? - Unterwegs auf dem Annapurna-Circuit in Nepal, der unter Trekkern beliebtesten spirituellen Wanderroute der Welt.

Tag 3, Tal (1700 Meter über dem Meeresspiegel) Alles ist relativ. Vor zwei Tagen glaubte ich an Schmerzen zu leiden. Heute fühle ich mich zum Sterben. Aufgrund der Anstrengung sollte ich eigentlich schlafen wie ein Toter, aber verspannte Muskeln in meinen Schultern und lädierte Bandscheiben in meinem Becken erlauben das nicht... weiter




Mehrere Armlängen geballter Wertbeständigkeit: Muschelgeld am Markt von Kokopo. - © Rössler

Reportage

Für eine Handvoll Muscheln23

  • Während Geld in Europa immer weniger wert wird, zahlt man in Papua-Neuguinea mit Muscheln: Selbstversuch mit einer krisensicheren Währung.

Ich habe viel Geld getauscht in meinem Leben. Euroschein um Euroschein habe ich in die Wechselstuben fremder Länder getragen, um dann mit indischen Rupien, marokkanischen Dirham, thailändischen Bhat, mexikanischen Pesos, ghanaischen Cedis, amerikanischen, kanadischen oder fidschianischen Dollars wieder hinauszugehen... weiter




Die Jogibara Road in Upper Dharamsala, auch McLeod Ganj genannt. - © Spreitzhofer

Reportage

Zwischen Gong und Dung5

  • Dharamsala in Nordindien ist das Zentrum der tibetischen Exilregierung und Sitz des Dalai Lama - ein Besuch.

Unten, in Lower Dharamsala, auf 1220 m Seehöhe gelegen, ist nicht nur die spirituelle Erleuchtung noch recht mäßig: Der kleine Marktflecken liegt nicht selten im Nebeldunst der Ebene und lebt von einem Busbahnhof mit angeschlossener Busbahnhofbar, wo frühmorgens schon Chai und Aloo Paratha gereicht wird... weiter




- © Aida

Kreuzfahrt

Kulturschock auf hoher See19

  • Das Kreuzfahrtschiff als Ort unzähliger Projektionen - und als ein Platz, an dem skurrile Käuze auf österreichische Kapitäne und Zerstreuung ohne Ende treffen.

Eine geheime Liebschaft an Bord, Melancholie im Liegestuhl, flimmerndes Licht am Horizont. Eine Sonne, die blutrot im Meer versinkt, der Steward, ganz in Weiß gekleidet. Ja, so könnte es sein. Oder aber auch so: Leonardo di Caprio als Jack Dawson an Bord der "Titanic", Oskar Werner als der herzkranke Schiffsarzt Schumann, Sacha Hehn... weiter




Postkartenmotiv für die Außenwelt: die Moschee in der Hauptstadt Bandar Seri Begawan. - © Tornow

Südostasien

Katerstimmung im Märchenland3

  • Das Sultanat Brunei im Norden der Insel Borneo lebt glänzend vom Erdöl. Doch allmählich versiegen die Ölquellen.

Eine kurze Drehung an der Pinne und der Außenbordmotor heult auf. Das schnittige Holzboot jagt über den Sungai Brunei , den Brunei Fluss. Seine vom Lehm aus den umliegenden Wäldern braun gefärbten Wasser schlagen sprudelnd Gischt. Kaum zehn Minuten dauert die Fahrt hinaus aus der Hauptstadt... weiter




Um 60 Euro kann man sich zwei Stunden lang in der Skihalle von Dubai vergnügen. - © Spreitzhofer

Arabische Emirate

Wintersport in der Wüstenhitze

  • Dubai sammelt Superlative: die Wolkenkratzer sind so hoch wie nirgendwo sonst, die Festival sind extrem gut besucht und die größte Skihalle der Welt befindet sich ebenfalls in dem arabischen Emirat.

Eigentlich bestehen die Vereinigten Arabischen Emirate, kurz V.A.E., aus sieben Emiraten. Abu Dhabi ist das größte und badet fast im Öl. Sharjah ist das konservativste und verbietet Alkohol und Kasinos. Vier kleinere Brüderemirate basteln an Reise-Super-Sonderangeboten bei Hofer und Billa. Und dann ist da noch Dubai... weiter




Erfreut sich zunehmender touristischer Beliebtheit: die Gegend rund um den atemberaubend schönen Lugu-See. - © Kuhn

China

"Die Männer tun ja nichts!"10

  • Ein Besuch bei den Mosuo im Südwesten Chinas, einer Volksgruppe, bei der die Frauen mehr als eindeutig das Sagen haben.

"Ich muss jetzt wohl mal meine Schwester anrufen", sagt Lacu und kratzt sich am Kopf. Neben ihm steht ein Minibus, aus dessen Kühlerhaube eine Rauchwolke aufsteigt, während die meisten Passagiere die Panne nutzen, um sich zu übergeben. Seit fünf Stunden sitzen sie bereits im Bus, gleich neben der schmalen Straße gähnt ein Abgrund... weiter




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