• 23. Mai 2017

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Schlagwortsuche

Benno Ohnesorg unmittelbar nach dem verhängnisvollen Schuss. - © Ullstein Bild/Peter Schommertz

50 Jahre Studentenbewegung

Tod eines Demonstranten

  • Vor 50 Jahren, am 2. Juni 1967, wurde der Student Benno Ohnesorg in West-Berlin von einem Polizeibeamten getötet. Diese Tat war der wesentliche Auslöser der Studentenrevolten der kommenden Jahre.

Vom 27. Mai bis zum 4. Juni 1967 erwies das persische Kaiserpaar der Bundesrepublik Deutschland die Ehre, am 2. Juni stand West-Berlin auf dem Besuchsprogramm. Die heimische Presse war durchweg angetan vom stattlichen Mohammad Reza Pahlavi und seiner schönen Frau, Farah Pahlavi, geborene Diba... weiter




Will Unternehmen und IT-Konzerne ethischer machen: Sarah Spiekermann. - © Liane Tschentscher

Interview

"Technik soll uns dienen, nicht beherrschen"33

  • Die Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann über Verführbarkeit durch Technik und Handy-Pflichtgefühle.

"Wiener Zeitung": Sie haben vor kurzem angekündigt, auf Ihr iPhone verzichten zu wollen. Warum? Sarah Spiekermann: Ich habe mich abends in mein Auto gesetzt und plötzlich von Google Maps die Nachricht bekommen, wie viele Kilometer es noch bis zu meinem Ziel sind. Apple ist da einen Schritt zu weit gegangen... weiter




- © Margit Krammer

Plastische Chirurgie

Über sich hinauswachsen2

  • Protokoll einer schwierigen Operation:
  • Marcel D. hat seine Beine verlängern lassen.

Bevor alles beginnt, der Traum sich endlich der Wirklichkeit nähert, braucht er eine Lüge. Einen Tag und eine Nacht ist er unterwegs. Beruflich. Für seine Frau. Es soll jetzt keine Fragen mehr geben, die sie ihm stellen könnte, wenn sie von seinem Vorhaben wüsste. Nichts soll es mehr ins Wanken bringen... weiter




Privatsphäre ist Luxus im Iran: Das Individuum schuldet dem Kollektiv jederzeit und überall Rechenschaft... - © Illustration: Irma Tulek

Leben im Iran

Iranische Verwandlung64

  • Fünf Monate in Teheran - eine Anleitung.

Am Anfang ist immer Blut im Rotz. Das ist normal. So reagiert der Körper. Zumal er österreichische Sauerstoffverhältnisse gewohnt ist. Es ist ein klassischer Fall von West-Ost-Konfrontation: Trifft westliche Nase auf Teheraner Smogglocke, ist das Blutbad im Taschentuch gewiss. Das geht vorbei, wird mir versichert... weiter




"Das Wichtigste ist, dass Arzt und Patient auf einer Ebene sind", sagt der Psychiater Houchang Allahyari. - © Robert Wimmer

Interview

"Die Sehnsucht nach meiner Heimat wächst"13

  • Der in Teheran geborene Houchang Allahyari über sein Leben als Psychiater und Filmemacher in Wien - und über Erinnerungen an den Iran seiner Kindheit.

"Wiener Zeitung": Herr Allahyari, als Einstieg in Ihr kürzlich erschienenes Buch "Normalsein ist nicht einfach" erzählen Sie, dass Sie als junger Psychiater in der Linzer Nervenheilanstalt Wagner-Jauregg Paul Wittgenstein, den Neffen des weltberühmten Philosophen, kennengelernt haben... weiter




Blick in eine armenisch-christliche Kirche in Isfahan. - © Isabelle Eshragi/Agence Vu/picturedesk.com

Iran

Ein schleichender Exodus5

  • Die Islamische Republik Iran erkennt zwar alle religiösen Minderheiten rechtlich an, de facto werden aber Nicht-Muslime benachteiligt und verfolgt.

Auf dem Weltverfolgungsindex 2017 des überkonfessionellen Hilfswerks Open Doors nimmt der Iran den achten Platz ein und gehört damit zu jenen Ländern, in denen Christen einem sehr hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind. Die Hoffnung, dass sich nach Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran im Juli 2015 die Situation in dieser Beziehung entspannen... weiter




"Die Ängste, etwas zu sagen, was nicht mehr als politisch korrekt gilt, haben stark zugenommen", meint Hans-Joachim Maaz, Psychotherapeut und Bestsellerautor. - © Ekko von Schwichow

Interview

"Wir sind nicht alle krank,
sondern wir leben falsch"
129

  • Der Psychiater und Autor Hans-Joachim Maaz über den Herdentrieb, die gefährliche Sucht nach Normalität und "innerseelische Demokratie".

"Wiener Zeitung": Früher war es verpönt, Mainstream zu sein, weil es nach Mittelmaß und Langeweile klang. Heute ist Mainstream kein Schimpfwort mehr. Was ist das Gute daran, so zu sein wie alle anderen? Hans-Joachim Maaz: Das Gute an Verhaltensregeln ist das Gefühl, dazuzugehören. Ich mache das, was alle machen, und das ist wohl richtig... weiter




Das "Regierungsgebäude" in Rhodos mit spätgotisch verschönter Fassade. - © Schediwy

Rhodos

Ein italienischer Rittertraum4

  • Die Hauptstadt der Insel Rhodos ist eine viel besuchte Sehenswürdigkeit. Ihre historischen Bauten erhielten jedoch erst in den 1930er Jahren die schöne Gestalt, die bis heute zu sehen ist.

Die Insel Rhodos ist heute ein gerne besuchtes Ziel des Kreuzfahrt- und Badetourismus, sie hat aber auch auf kulturellem Gebiet einiges zu bieten. Mit der berühmten Ritterstraße und dem Großmeisterpalast präsentiert sie sich - ähnlich dem viel weiter westlich gelegen Malta - als stolzer Vorposten abendländischer Kreuzritterherrlichkeit... weiter




Expertin für weibliche Macht: Élisabeth Badinter. - © afp/VerhaegenInterview

Interview

"Sie war auch unserer Zeit voraus"15

  • Die französische Philosophin Élisabeth Badinter über Maria Theresia als geschickte Jongleurin zwischen ihren Rollen als Mutter, Geliebte und Staatsoberhaupt.

"Wiener Zeitung": Madame Badinter, wie ist die Idee zu diesem Buch entstanden? Warum ausgerechnet Maria Theresia, die ja in Frankreich kaum wer kennt Élisabeth Badinter: Jedenfalls lange nicht so gut, wie ihre Tochter Marie Antoinette. Ich wollte eigentlich mit einem Vorurteil aufräumen... weiter




Porträt

Das Eigenleben der Bilder2

  • Den vielseitigen Kunsthistoriker Horst Bredekamp beschäftigen vor allem die komplexen Beziehungen zwischen Kunstgeschichte und Philosophie. Am 29. April wird er 70 Jahre alt.

"Ich habe, so lange ich zurückdenken kann, mich mit Bildern beschäftigt, mit Bildern, die einen prägenden Faktor in der Politik, in der Wissenschaft, im Sport darstellen". Mit diesem Satz eröffnete der Kunsthistoriker Horst Bredekamp ein ausführliches Gespräch in seiner Wohnung in Berlin... weiter




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