• 20. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Diesem Bild aus dem Jahr 1960 entnahm der Fotograf den berühmten Ausschnitt. - © A. Korda / Wikimedia

Fotogeschichte

Wie ein Heldenbild entsteht

  • Vor 50 Jahren starb Ernesto Che Guevara. Ein Porträt, das den Revolutionär in heroischer Pose zeigt, wurde zum wahrscheinlich meistreproduzierten Foto aller Zeiten. Die Geschichte einer linken Ikone.

Vor etwa einem Jahr erzielte der Fotoapparat eines gewissen Alberto Díaz Gutiérrez bei einer Auk- tion den erstaunlichen Preis von 18.000 Euro. Wer war dieser Mann? Und was machte seine Kamera, eine Leica, so wertvoll? Die Antwort ist einfach und kompliziert zugleich: Mit diesem Apparat hat der 1928 in Kuba geborene Fotograf das wohl... weiter




Faszination Flugplatzrennen: Veranstalter Martin Pfundner winkt 1960 in Zeltweg den damaligen Sieger Stirling Moss auf der Ziellinie ab. - © Pfundner privat

Sportgeschichte

Bolzerei ums Heustadelwasser2

  • Der Motorrennsport war nach dem Krieg das Terrain der harten Männer und ein Ort der Sehnsucht nach Unterhaltung und Abwechslung. Ein Rückblick.

Es sind Namen wie Wolfgang Denzel, Otto Mathé, Martin Schneeweiß, Fritz Dirtl und Rupert Hollaus, deren Bekanntheit sich bis heute erhalten hat und die man untrennbar mit dem Motorsport der Nachkriegszeit in Verbindung verbringt. Einer Zeit, in der über Alpenpässe harte Bewährungsproben für Mann und Maschine ausgefochten und auf schmalen... weiter




"Nur hin und wieder erhob sich eine raue Stimme wie zum Gebet, um um ein weiteres Glas des Göttertranks zu bitten . . ." - © Josef Polleross

Wiener Heimatkunde

Kosmische Antimusik6

  • Vom Gehen und Verweilen in Wien: Erkundung eines speziellen Biotops, des Weinhauses Sittl, wo das Altwiener Leben haust und still steht.

Auf den Wiener Gürtel kam ich zuallererst der Sünde wegen. Eine ganze Kindheit lang wurde mir in der Kirche die Sünde schmackhaft gemacht, sie erschien mir schließlich so attraktiv, dass ich lieber in der Hölle schmoren wollte als eine ganze Ewigkeit lang im Himmel langweilige Gesänge mit ebenso langweiligen Engeln zu singen... weiter




Alex Beer am Tor zu Wiens Unterwelt (Litfasssäule). - © Rebhandl

Stadtspaziergang

Wiener Untergrund1

  • Schriftstellerin Alex Beer hat einen Krimi über das Wien nach dem Ersten Weltkrieg geschrieben: "Der zweite Reiter". Eine Wanderung zu den Schauplätzen.

Ich treffe Schriftstellerin Alex Beer an einem der Schauplätze ihres Krimis "Der Zweite Reiter", der im Wien nach dem Ersten Weltkrieg angesiedelt ist. Wir stehen vor einer Litfasssäule gegenüber dem Eislaufverein, die früher "Turm" geheißen hätte: Durch ein kleines Loch in der Eisentür, das jemand herausgebrochen hat, sieht man die Wendeltreppe... weiter




Rauchende Ruinen - das war alles, was von der Rotunde im Prater übrig blieb. - © Sammlung Hofmann

Stadtgeschichte

Das Ende eines Prachtbaus4

  • "Abschied von der Rotunde" nannte die "Wiener Zeitung" am 18. September 1937 ihren Bericht über die "entsetzliche Katastrophe": Am Tag davor war ein Wiener Wahrzeichen komplett verbrannt.

Es war schier unfassbar, dass Wien binnen einer Stunde eines seiner Wahrzeichen verloren hatte. "Die Rotunde niedergebrannt", schrieb die "Illustrierte Kronenzeitung" und verglich den Brand mit dem des Justizpalastes: "Das größte Feuer seit 10 Jahren". Die Betroffenheit der Wiener war groß... weiter




Elisabeth Lichtenberger im Jahr 1984 auf einer Exkursion, die im Rahmen des Internationalen Geographenkongresses in Wien stattfand. - © Andreas Fischer Innsbruck/Wikimedia Commons

Wissenschaft

Innovative Stadtforschung6

  • Sie war eine produktive und durchsetzungskräftige Wissenschafterin und eine inspirierende Lehrerin: Erinnerungen an die Wiener Geographin Elisabeth Lichtenberger (1925-2017).

Der Begriff "Stadtforscher" hat seit mehr als einem Jahrzehnt auch hierzulande Konjunktur. Zahlreiche freiberufliche Architekten, Urbanisten und Kulturwissenschafter haben dieses Label mittlerweile für sich entdeckt, bezeichnen damit ihr weit gespanntes Tätigkeitsfeld ebenso wie die Pluralität ihrer Arbeitsmethoden... weiter




Hubert Christian Ehalt, Spiritus Rector der Wiener Vorlesungen, mit Ruth Klüger, die mehrmals im Rahmen der Vorlesungen referiert hat. - © Wiener Vorlesungen

Wissenschaft

Geballtes Wiener Wissen2

  • Die "Wiener Vorlesungen" feiern heuer ihr 30-jähriges Jubiläum. Der große wissenschaftliche Ertrag dieser Veranstaltung ist in neun Schriftenreihen dauerhaft dokumentiert worden. Eine Rückschau.

Heuer feiern wir 30 Jahre Wiener Vorlesungen. Seit der ersten Vorlesung am 6. Mai 1987 ist Hubert Christian Ehalt der Planer und Koordinator dieses Programms - eine enorme Verpflichtung, die mit bewundernswerter Konsequenz erfüllt wurde. Mit Recht hat Ehalt geschrieben, die Wiener Vorlesungen seien "dem Projekt der Aufklärung verbunden"... weiter




Paul Cézanne: Cézannes Sohn als Harlekin (1888). - © Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

Kunstgeschichte

Dilettantische Genies4

  • Paul Cézanne war ein unbegabter Zeichner, der sich seine Kunst durch Beharrlichkeit erkämpfte. Darin glich er dem "naiven" Maler Henri Rousseau.

Im Zeitalter der fast schon perfekten Reproduktionstechnik - viel besser wird es nicht mehr werden (nämlich mit Rücksicht auf unsere Auffassungsgabe) - scheint es völlig sinnlos geworden, noch irgendwo hinzureisen, um Bilder im Original zu sehen, ja sehen zu dürfen! Es ist im Ernstfall dann doch das Dürfen... weiter




Das Gedächtnistheater des Guilio Camillo Delminio aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ambitioniertesten Zeugnissen der Mnemotechnik.

Kulturgeschichte

Dinge, Wörter, Bilder1

  • Zahlreiche Übungen und Trainingsprogramme versprechen eine Optimierung des Gedächtnisses. Bei allen Unterschieden haben diese aktuellen Verfahren eines gemeinsam: ihren Ursprung in der antiken Mnemotechnik. Ein kurzer Rückblick auf eine lange Geschichte.

Der griechische Poet Simonides von Keos war bekannt für seine Preis- und Ruhmeslieder, die er gegen Bezahlung zum Lob des Auftraggebers anfertigte. Einmal rühmte er während eines Festes den Skopas, einen reichen Mann und erfolgreichen Faustkämpfer. Er schmückte dabei nach Dichterart das Gesagte aus und besang zugleich die "Dioskuren"... weiter




In der Architektur bewegen sich Alt und Neu neben- und miteinander. - © apa/Robert Jaeger

Architekturtheorie

Das Gedächtnis der Räume2

  • Die Bewahrung eines Bauwerks gilt meist als positives Zeichen der Dauer und der Kontinuität. Es wäre jedoch auch ein beweglicherer Umgang mit dem Erbe denkbar. Plädoyer für eine andere Sicht.

Das Gedächtnis wäre uns zu nichts nütze, wenn es unnachsichtig treu wäre, stellte schon Paul Valéry fest. Wenn wir immer wieder erneut Diskussionswogen zu kulturellem Erbe, Stadt und Architektur vernehmen, lohnt sich ein anders gerichteter Blick auf gebaute Räume und Erinnerung: Unsere etablierte Vorstellung von gebautem Raum und kulturellem... weiter




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