• 18. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Der Hirte Ghahreman Khameschi lebt in einer harten, archaischen Bergwelt. - © Sh. Habibian

Iran

"Ich bin wie der Erdboden"3

  • Der iranische Schriftsteller Mahmud Doulatabadi hat in seiner Jugend als Schafhirte gearbeitet. Wir haben ihn in Teheran getroffen, und ebenso einen greisen Hirten in den Bergen besucht.

Südlich des Kaspischen Meeres erstreckt sich von Westen nach Osten auf einer Länge von etwa 600 Kilometern das Alborzgebirge, dessen südliche Ausläufer unmittelbar an die Hauptstadt Teheran heranreichen. Nordöstlich der Stadt liegt als höchste Erhebung des Iran und des gesamten Nahen Ostens der 5604 Meter hohe Damavand... weiter




Das Rückgrat des Tourismus in Rishikesh bilden kleine Yogaschulen wie diese. - © Spreitzhofer

Yoga-Tourismus

New Age und alte Weisheiten

  • Die Beatles waren hier, Donovan auch und Mike Love von den Beach Boys . . . Die selbsternannte Yoga-Welthauptstadt Rishikesh zehrt von ihrem Hippie-Image ebenso wie von ihrem spirituellen Erbe.

Helga ist begeistert. Gestern noch im Büro in Hernals, heute schon Dreadlocks im Haar und Crocs am Bein. Bloß 20 Euro haben die acht Kilometer vom Busbahnhof bis zur Hängebrücke Lakshman Jhula gekostet, mit einer Vikram, einem gecharterten Sammeltaxi in Gestalt einer Riesen-Autorikscha... weiter




Die einstige Pracht der bulgarischen Hauptstadt lässt sich nur noch erahnen. - © Veser

Bulgarische Literatur

Ein Schauplatz für gute Bücher1

  • Von der kommunistischen Literaturkritik als Ort des sozialen Elends verdammt, ist die Hauptstadt Sofia heute der mit Abstand beliebteste Ereignisort in der bulgarischen Gegenwartsliteratur.

Wie Sofia gegen Ende des 19. Jahrhunderts aussah, hat der Tiroler Maler Josef Oberbauer in zahlreichen Gemälden festgehalten. Bescheidene Häuser prägten das Erscheinungsbild, die wenigsten Straßen und Plätze waren gepflastert, der Ort wirkte sehr ländlich... weiter




Einfahrt eines Elektrobusses in die Ladestation am Währinger Gürtel, 1912. - © Sammlung Peter Payer/Allgemeine Automobil-Zeitung, Nr. 10, 1912

Wiener Stadtgeschichte

Geräuschloser Fortschritt3

  • Von 1912 bis 1914 fuhren in Wien Elektrobusse auf der Linie Stephansplatz - Volksoper. Diese Neuerung rief Begeisterung hervor, war aber nicht von Dauer.

Elektromobilität ist derzeit in aller Munde. Und es ist kein neues Phänomen, wie wir mittlerweile gelernt haben. Schon um 1900 gab es in zahlreichen europäischen Städten ausgedehnte Versuche mit Elektrofahrzeugen. Nicht nur auf dem Gebiet des Automobils, sondern - was weniger bekannt ist - auch bei Autobussen... weiter




"Je gerechter eine Gesellschaft, desto geringer die Straffälligkeit" (Thomas Galli). - © Stanislav JenisInterview

Interview

"Es ist ein Unsinn, was da im Gefängnis passiert"71

  • Der langjährige Gefängnisdirektor Galli, erklärt, warum die Resozialisierung in Strafanstalten kaum gelingen kann.

"Wiener Zeitung": Herr Galli, früher haben Sie Gefängnisse geleitet, heute fordern Sie ihre Abschaffung. Wie war Ihr beruflicher Werdegang bis dahin? Thomas Galli: Ich bin ausgebildeter Jurist. 2001 habe ich in der Justiz zu arbeiten begonnen, zunächst in Amberg/Bayern... weiter




Der heute vorherrschende Orbánismus ist nicht antidemokratisch, aber, wie der Ministerpräsident (hier jüngst bei seinem Auftritt beim Kongress der Fidesz-Partei) selbst freimütig zugibt, von seiner Ausrichtung her antiliberal. - © Apa /AFP/ Attila Kisbenedek

Geschichte & Politik

Der schwierige Nachbar9

  • Die Geschichte zeigt, dass ein Dialog mit Ungarn sinnvoll ist, ein "Beitritt" zur Visegrád-Gruppe aber nicht.

Noch in den frühen 1980er Jahren kursierte anlässlich von Fußball-Länderspielen zwischen der damaligen Volksrepublik Ungarn und Österreich ein Witz, der das Fortwirken der Donaumonarchie aufs Korn nahm. In einem fiktiven Dialog sagte ein Mitarbeiter zu Otto Habsburg, der als bayerischer Abgeordneter für die CSU im Europaparlament wirkte... weiter




Hat seine eigene Familiengeschichte intensiv erforscht: Wolfgang Krüger. - © Weidinger

Interview

"Zuerst stoßen sie immer auf ein Schweigen"55

  • Der Psychotherapeut Wolfgang Krüger erklärt, warum er Menschen erst begreift, wenn er ihre Großeltern kennt - und weist auf die eminente Bedeutung von Familienforschung hin.

"Wiener Zeitung": Herr Krüger, warum boomt die Familienforschung seit einigen Jahren so stark? Wolfgang Krüger: Ich denke, dass das drei Gründe hat. Erstens leben wir in einer Zeit großer Unsicherheiten - die Eurokrise, die Klimakatastrophe, die Flüchtlingsströme. Viele fragen sich da: Wohin schlittert Europa... weiter




Die Kunst des Aikido besteht im Umlenken der Angriffsenergie. - © Ullstein Bild-INSADCO/ Nicole Ploeb

Aikido

Kampfkunst als Psychotherapie8

  • Das japanische Aikido ist eine hohe Schule der Körperbeherrschung und kann helfen, Hemmungen und Ängste zu überwinden.

Wenn Neue kommen, weiß Stefan Berger rasch, wer bleiben und wer gehen wird. Berger (40) ist Aikido-Trainer und eröffnete 2010 seine erste Schule, Dojo genannt, in Wien. Heute ist er einer von zwei selbstständigen Trainern in Wien und überzeugt davon, dass Aikido etwas ganz Besonderes ist. Es ist der Kampfsport für die Sensiblen... weiter




- © Leonardo Cendamo/ Imago

Interview

"Ich bin Katholik mit einem
heidnischen Hang"
7

  • Der französische Schriftsteller Pierre Michon bekennt seine sprachliche Doppelprägung, erläutert seine Sicht auf Vaterschaft, Kunst und Religion, erzählt von seinem Filmdebüt - und von seinem Twitter-Double.

"Wiener Zeitung": Monsieur Michon, in einem Interview mit dem "Nouvel Observateur" haben Sie einmal gesagt: "Mit einem Journalisten zu reden, scheint mir das Gegenteil zu dem, weshalb man schreibt." Warum das Gegenteil? Pierre Michon: Nicht unbedingt das Gegenteil... weiter




Der Meteorit Ensisheim kam 2013 auf Kurzbesuch nach Wien, ins Naturhistorische Museum: Die rotgekleideten Herren zählten damals zu seiner Leibgarde. - © Pinter

Astronomie

Der Stein von Ensisheim4

  • Vor 525 Jahren ereignete sich der älteste dokumentierte Meteoritenfall Europas. Mit ihm sind zahlreiche berühmte Männer verbunden.

Knapp vor Mittag erschüttert ein "grausam Donnerschlag" das Elsass und die umliegenden Regionen. Nach dem großen "Klapf" fährt ein schwerer Stein aus dem Himmel herab. Er schlägt vor den Toren der elsässischen Stadt Ensisheim auf und bohrt sich in ein Weizenfeld - eine halbe Mannslänge tief. Ein Bub wird Augenzeuge des Falls... weiter




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