• 23. Oktober 2017

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Paul Cézanne: Cézannes Sohn als Harlekin (1888). - © Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

Kunstgeschichte

Dilettantische Genies4

  • Paul Cézanne war ein unbegabter Zeichner, der sich seine Kunst durch Beharrlichkeit erkämpfte. Darin glich er dem "naiven" Maler Henri Rousseau.

Im Zeitalter der fast schon perfekten Reproduktionstechnik - viel besser wird es nicht mehr werden (nämlich mit Rücksicht auf unsere Auffassungsgabe) - scheint es völlig sinnlos geworden, noch irgendwo hinzureisen, um Bilder im Original zu sehen, ja sehen zu dürfen! Es ist im Ernstfall dann doch das Dürfen... weiter




Das Gedächtnistheater des Guilio Camillo Delminio aus dem 16. Jahrhundert gehört zu den ambitioniertesten Zeugnissen der Mnemotechnik.

Kulturgeschichte

Dinge, Wörter, Bilder1

  • Zahlreiche Übungen und Trainingsprogramme versprechen eine Optimierung des Gedächtnisses. Bei allen Unterschieden haben diese aktuellen Verfahren eines gemeinsam: ihren Ursprung in der antiken Mnemotechnik. Ein kurzer Rückblick auf eine lange Geschichte.

Der griechische Poet Simonides von Keos war bekannt für seine Preis- und Ruhmeslieder, die er gegen Bezahlung zum Lob des Auftraggebers anfertigte. Einmal rühmte er während eines Festes den Skopas, einen reichen Mann und erfolgreichen Faustkämpfer. Er schmückte dabei nach Dichterart das Gesagte aus und besang zugleich die "Dioskuren"... weiter




In der Architektur bewegen sich Alt und Neu neben- und miteinander. - © apa/Robert Jaeger

Architekturtheorie

Das Gedächtnis der Räume2

  • Die Bewahrung eines Bauwerks gilt meist als positives Zeichen der Dauer und der Kontinuität. Es wäre jedoch auch ein beweglicherer Umgang mit dem Erbe denkbar. Plädoyer für eine andere Sicht.

Das Gedächtnis wäre uns zu nichts nütze, wenn es unnachsichtig treu wäre, stellte schon Paul Valéry fest. Wenn wir immer wieder erneut Diskussionswogen zu kulturellem Erbe, Stadt und Architektur vernehmen, lohnt sich ein anders gerichteter Blick auf gebaute Räume und Erinnerung: Unsere etablierte Vorstellung von gebautem Raum und kulturellem... weiter




Historisches Ensemble am Neumarkt mit Frauenkirche und Jüdenhof. - © Veser

Stadtrekonstruktion

Trugbild der Tradition

  • Das neue Alt-Dresden ist eine gut gelungene Kopie: Keines der Gebäude ist älter als elf Jahre. Trotzdem sind mit der historischen Rekonstruktion fast alle Einwohner zufrieden.

Residenzschloss, Hofkirche, Brühlsche Terrasse und Frauenkirche bildeten einst die barocke Skyline von Alt-Dresden, die der venezianische Maler Bernardo Bellotto in seinem berühmten "Canaletto-Blick" 1748 verewigte. "Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden... weiter




St. Hedwig ist die katholische Hauptkirche von Berlin. Hier fand am 27. Juni 2017 auch die Trauerfeier für den einstigen Kanzler Helmut Kohl statt. - © Jostaiy/Wikimedia Commons

Kirchenarchitektur

Ein Dom für das 21. Jahrhundert1

  • Die katholische St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin soll im Inneren grundlegend neu gestaltet werden. Aber diese Veränderung stößt auf die Ablehnung vieler Gemeindemitglieder.

Am Allerheiligentag vergangenen Jahres war es soweit: Der Berliner Erzbischof Heiner Koch verkündete, dass die St. Hedwigs-Kathedrale, die katholische Hauptkirche von Berlin, umgebaut wird. Die Neugestaltung soll dem Siegerprojekt des vor vier Jahren durchgeführten Wettbewerbs folgen... weiter




Diese Statue zeigt Franklin D. Roosevelt mit Mantel sitzend, ganz, wie er sich selbst gern sah. - © Loop Images/ Getty

Stadtrundgang

Symbolischer Sitz der Präsidenten

  • In Washington DC zeigt sich die politische Geschichte der USA in Monumenten, Memorials und Museen. Auch Donald Trump hinterlässt erste Spuren.

Washington DC ist das politische Zentrum der USA, daher verwundert es nicht, dass die Hauptstadt viele Orte aufweist, die mit Symbolen aufgeladen sind. Dazu gehören die Denkmäler ebenso wie die Museen. In ihrer Summe erzählen sie die Geschichte der Vereinigten Staaten und rund um das Gewässer des Tidal Basin finden sich die Statuen und Memorials... weiter




Ein großes Feuerwerk - wie dieses in Hannover - rührt jeden Menschen an. - © Hewson

Feuerwerkskunst

Krachende Romantik

  • Die Kunst, ein Feuerwerk zu inszenieren, hat eine lange, internationale Tradition. Zurzeit treten in Hannover die besten Feuerwerker gegeneinander an, darunter auch ein österreicherisches Team.

". . . und sie fallen einander in die Arme für den Kuss, den man nie vergisst" - während im Hintergrund Sternengarben, Leuchtblumen und Glitzerfälle den Himmel bemalen. Das Happy End schlechthin, der Höhepunkt jedes fulminanten Festes. Ob Kinder oder Großpapa, ob Rocker oder Opernfan, ein Feuerwerk rührt jeden... weiter




- © Dieter Mayr

Interview

"Ich habe den Solo-Weg intensiv erforscht"109

  • Die Autorin und Lektorin Franziska Muri über die Vorzüge des Alleinseins, über Frauen an "Katzentischen" in Restaurants, die häufigsten Vorwürfe an Singles - und über "Minimomente der Liebe".

"Wiener Zeitung": Allein sein und sich allein fühlen sind grundverschiedene Zustände. Waren Sie schon immer gern für sich? Franziska Muri: Offen gesagt war das Alleinsein für mich lange eine zwiespältige Angelegenheit. Denn tatsächlich bin ich gern für mich, gehadert habe ich aber trotzdem damit... weiter




Es ist nicht sicher, dass Äsop überhaupt gelebt hat. Der spanische Maler Diego Velazquez hat sich den Fabeldichter jedenfalls so vorgestellt (Ausschnitt). - © Prado Madrid/Wikimedia Commons

Antike Literatur

Schlaue Füchse, böse Wölfe7

  • Der griechische Sklave Äsop gilt als der Erfinder der Fabeldichtung - also jener literarischen Form, die moralisch-psychologische Lehren in lustige Tiergeschichten einkleidet.

Eine Katze gab sich als Arzt aus, um die Hühner zu überlisten. Sie fragte nach deren Befinden. Das sei sehr gut, antworteten die Hühner - solange nur die Katze fernbliebe! Mit ähnlichem Scharfsinn sollten auch Menschen versuchen, die bösen Absichten anderer zu durchschauen. Fabeln wie diese schreibt man dem Griechen Aisopos ("Äsop") zu... weiter




- © Jugoslav Vlahovic

Reisephilosophie

Reisen im richtigen Gang13

  • Wir sind immer schneller unterwegs, aber ist das wünschenswert? Ein Vergleich zwischen Fortbewegungsmitteln und Reisephilosophien.

"Ich bin müde" sagte der west- afrikanische Schriftsteller Malidoma Somé, als er nach Jahren in der Ferne zum ersten Mal wieder den Boden seines Heimatdorfs in Burkina Faso betrat. Er war mit dem Flugzeug gekommen, und die Leute in seinem Dorf sagten: "Natürlich bist du müde. Deine Seele ist ja noch unterwegs... weiter




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