• 15. Dezember 2017

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Schlagwortsuche

Vor Gericht

"Schall und Rauch"9

  • Strafprozess gegen zwei Männer, die zu Silvester einem Nachbarn eine Rakete in die Wohnung geschossen haben.

Wien. (dab) Mit einem Sechsertragerl Bier schreitet der Angeklagte S. in den Gerichtssaal. "Das Ottakringer bleibt aber bitte draußen", meint der Strafrichter. Herr S. läuft rot an. "So a Orschlochhaus", murmelt er undeutlich. "Wie bitte?", fragt der Richter. "So wie Schall und Rauch", sagt S., nun ganz deutlich artikulierend... weiter




"Hobbypsychologische Kentnisse" unterstellte Verteidiger Rudolf Mayer (Bild) dem Privatbeteiligtenvertreter Wolfgang Renzl. - © apa/Georg Hochmuth

Vor Gericht

Atypisches Lob und zwei "Intimgegner"2

  • Mann, der seinen Stiefbruder erschossen hat, wurde wegen grob fahrlässiger Tötung rechtskräftig zu einem Jahr Haft verurteilt.

Korneuburg. Mit ungewöhnlichen Lobesworten und einer Intimfeindschaft endete der Mordprozess gegen einen 45-jährigen Wiener. Dem Angeklagten war vorgeworfen worden, dass er seinen Stiefbruder mit einem gezielten Kopfschuss in seiner Wohnung in Wien-Währing ermordet habe... weiter




- © apa/Herbert Pfarrhofer

Vor Gericht

"Ich habe ihn geliebt"6

  • Prozessauftakt um 45-Jährigen, der seinen Stiefbruder gezielt erschossen haben soll. Es sei ein Unfall gewesen, sagt er.

Korneuburg. Eine Schmeichelei nach der anderen prasselt auf den Mann ein, der wegen Mordes an seinem Stiefbruder angeklagt ist. Da ist etwa sein Vater, der über ihn sagt: "Er ist ein Sohn, wie man sich ihn eigentlich nur wünschen kann." Oder der Arbeitskollege und Freund, der den Angeklagten als "intelligenten, guten... weiter




Daniel Bischof

Der Messerstich4

  • Eine Frau, die mit einem Messer auf ihren Mann eingestochen hat, wurde rechtskräftig freigesprochen. Sie habe in Notwehr gehandelt, hielt der Schöffensenat fest.

Wien. Nur eine Armlänge trennt einen Mann und eine Frau, die zusammen auf der Anklagebank sitzen. Einst stand man sich nahe, man war ein Paar, zeugte einen Sohn. An diesem Freitagvormittag aber, im Gerichtssaal 105 des Wiener Straflandesgerichts, überwiegt das Misstrauen... weiter




Vor Gericht

Zuerst freigesprochen, dann verurteilt4

  • Zwei Geschworenengerichte urteilen über denselben Fall grundverschieden. Angeklagte wurde im zweiten Rechtsgang des Mordes verurteilt.

Dass zwei Geschworenengerichte über denselben Angeklagten und Sachverhalt grundverschieden urteilen können, wurde am Donnerstag am Wiener Straflandesgericht deutlich. Zum zweiten Mal hatte sich ein 38-Jähriger wegen versuchten Mordes in zwei Fällen zu verantworten. Am 5. Juli 2015 soll er in Wien-Brigittenau versucht haben, Herrn A. zu erschießen... weiter




- © Fotolia/Kisa_Markiza

Vor Gericht

"Schnapsidee" und "Sonderzug"3

  • 960 Euro Strafe muss ein Ex-Mitarbeiter der Wiener Linien zahlen, der im Jänner eine Straßenbahn "entführt" hatte.

Wien. Was er denn in der Nacht getrunken habe, wird Herr K. vom Richter gefragt. K. überlegt. Einige Caipirinhas und fünf Bier seien es gewesen. "Große?", erkundigt sich der Richter. "Natürlich große!", schießt es aus dem Angeklagten heraus. Auch ein "paar Nussschnapserl" seien zwischendurch konsumiert worden, sagt der 36-Jährige... weiter




- © apa/Herbert Pfarrhofer

Vor Gericht

"Ich habe an nichts mehr Freude"35

  • Neun bis dreizehn Jahre Haft für acht Männer, die eine Frau in Wien vergewaltigt haben sollen. Ein Mann wurde freigesprochen.

Wien. Es sind vor allem die mutmaßlichen Täter, die bei Strafprozessen wegen Sexualdelikten zu Wort kommen. Ihre Handlungen, ihre Rollen, ihre Verantwortungen: Sie stehen im Vordergrund. Selten nur wird medial die Stimme des Opfers vernommen, denn: Dessen Aussage aus dem Ermittlungsverfahren wird zumeist unter Ausschluss der Öffentlichkeit... weiter




Vor Gericht

"Braune Sauce" und 25 Euro2

  • Neun und drei Monate bedingte Haftstrafen für Sohn und Vater, unter anderem weil sie einen Pizzaboten mit einer Machete bedroht haben sollen.

Wien. Völlig außer Atem betreten die beiden Angeklagten - ein Vater und sein Sohn - den Verhandlungssaal. Nur mit Mühe bringen sie ein kraftloses "Grüß Gott" über die Lippen. Die Richterin erkundigt sich nach dem erschöpften Zustand der Männer. "Bei mir hat alles gepiepst", erklärt der Vater... weiter




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