• 23. August 2017

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Interview

Soziologie

"Wofür war der Neoliberalismus gut?"10

  • Soziologe Heinz Bude über das Bedürfnis nach mehr Anstand und die Gründe des Aufstiegs von Trump und Macron.

Politik, die kann man nicht gegen Stimmungen machen, sagt der deutsche Soziologe und Essayist Heinz Bude. Denn Stimmungen entscheiden über Wahlen, Willkommenskulturen und politische Schicksale. Bude war auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu Gast... weiter




Man braucht zwar gute Nerven, aber das Verhalten der Autofahrer in Teheran ist nicht so aggressiv wie in anderen Millionenstädten. - © NurPhoto/Getty Images

Iran

Nicht nur mit dem Gummiknüppel7

  • Wie man bei einem Besuch des Iran auch ein anderes Bild der Situation des Landes gewinnen kann, als es in unseren Medien vorwiegend gezeichnet wird.

Blut im Rotz - der Normalzustand für eine westliche Nase im Teheraner Smog; ein äußeres Indiz für das Leben in der islamischen Republik Iran heute; viel schlimmer ist die Einengung des Blicks, die erzwungene alltägliche Anpassung, die nur durch gelegentliche Betäubung in nächtlichen Hausparties erträglich wird... weiter




Bernhard Martin ist Mediensoziologe und Kommunikationsberater in Wien sowie Leiter der BSÖ-Regionalgruppe Wien. - © privat

Gastkommentar

Soziologie als Leitwissenschaft6

Welche empirische Wissenschaft, wenn nicht die Soziologie, analysiert und hinterfragt gesellschaftliche Entwicklungen auf Mikro- und Makroebene sowie auf der zwischen diesen vermittelnden Mesoebene und berücksichtigt dabei Daten und Erkenntnisse auch aus Nachbardisziplinen? Die von Gerald Schmickl in der ... weiter




- © Fotolia/Blend Images

Babyboom

Die neuen Babyboomer29

  • Österreichweit steigt die Zahl der Geburten an. Das ist vor allem dem Aufholeffekt der später Gebärenden geschuldet.

Wien. Die Babyboomer nach dem Zweiten Weltkrieg gab es auf beiden Seiten: Sowohl in den Gewinner- als auch in den Verliererstaaten wurde eine Generation geboren, die in eine Zeit steigender Geburtenraten hineinfiel. In den USA dauerte der Babyboom von Mitte der 1940er bis Mitte der 1960er Jahre an, in Westdeutschland begann er zehn Jahre später... weiter




Wie weit driften sie noch auseinander? - © WIener Zeitung

Gesellschaft

Die einfache Welt der zwei Lager7

  • Materialisten versus Post-Materialisten, Hyperkultur versus Kulturessentialismus: Es gibt viele Etiketten, mit denen die beiden gegenwärtig bestimmenden Subkulturen belegt werden. Eine Bestandsaufnahme.

Heute wird oft von zwei politischen Lagern in Österreich gesprochen, die sich polarisiert gegenüber stehen. Das wird aus Themen hergeleitet, die für erheblichen Wirbel gesorgt haben: vor allem die schon ältere sexuelle Individualisierung bzw. das Genderthema, und mittlerweile natürlich die Flüchtlingsfrage... weiter




- © Jugoslav Vlahovic

Korruption

Dankesbezeigende Beziehungen19

  • Jenseits aller moralischen Grundsätze zeigt ein soziologischer Blick, dass Korruption auch ihre positiven Seiten haben kann - vor allem in der öffentlichen Verwaltung.

Über Korruption lässt sich nicht mit den Grundsätzen der Moral richten. Ein vielsagendes Beispiel hierfür ist Oskar Schindler - bekannt aus dem Film von Steven Spielberg. Schindler war ein hochdekorierter Geheimdienstoffizier der Wehrmacht. Er hat sechs Jahre lang hindurch seine Schützlinge, zum Schluss waren es 1200 Juden... weiter




Soziologie sollte eingefahrene Denkmuster hinterfragen, scheinbar Feststehendes auflösen und mehr auf Ernüchterung denn auf Verheißung setzen. - © fotolia/WZ-Montage

Soziologie

Dialektiker vom Dienst

  • Leitwissenschaft oder überflüssig? - Die Soziologie auf der Suche nach ihrer gegenwärtigen Relevanz.

"Die Soziologie beschützt den Soziologen vor jedem Kontakt mit der Wirklichkeit", schrieb der kolumbianische Denker Nicólas Gómez Dávila (1913-1994). Das klingt paradox, da sich die Soziologie ja ausdrücklich als Wirklichkeitswissenschaft versteht, und doch bringt dieses boshafte Aperçu etwas (Zu-)Treffendes zum Ausdruck... weiter




Soziologie sollte eingefahrene Denkmuster hinterfragen, scheinbar Feststehendes auflösen und mehr auf Ernüchterung denn auf Verheißung setzen. - © fotolia/WZ-Montage

Soziologie

Dialektiker vom Dienst6

  • Leitwissenschaft oder überflüssig? - Die Soziologie auf der Suche nach ihrer gegenwärtigen Relevanz.

"Die Soziologie beschützt den Soziologen vor jedem Kontakt mit der Wirklichkeit", schrieb der kolumbianische Denker Nicólas Gómez Dávila (1913-1994). Das klingt paradox, da sich die Soziologie ja ausdrücklich als Wirklichkeitswissenschaft versteht, und doch bringt dieses boshafte Aperçu etwas (Zu-)Treffendes zum Ausdruck... weiter




"Unsere Geschichten gehören uns, Widerstand": Demonstration zum Frauentag in Belleville, Paris 2014. - © APAweb/AFP, ANDRIEUVideo

Feminismus

Die paradoxe Herrschaft29

  • Arbeitsteilung einmal anders: Der Soziologe Pierre Bourdieu war einer der wenigen Wissenschafter, der sich auf das Terrain der Geschlechterforschung wagte.

Man nehme: drei Köche. Der eine ist Chefkoch und lässt seine Kreationen in exquisiten Lokalen kredenzen. Der zweite verdingt sich in einer Nudelküche. Und Nummer drei ist eine Frau. Sie kocht zuhause und bekommt keinen Lohn. Warum ihre Arbeit nicht angemessen honoriert wird... weiter




Interview

Resonanz

Die Welt im stahlharten Gehäuse23

  • Der deutsche Soziologe Hartmut Rosa fordert in seinem neuen Buch "Resonanz" eine Abkehr aus der Steigerungsspirale der Wirtschaft.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Rosa, Sie sind ein Zeitsoziologe. In Ihrer Arbeit kritisieren Sie, dass unser Weltsystem von einer "dynamischen Stabilisierung" dominiert wird. Aber ist gesellschaftliche Entwicklung nicht wie der Haifisch, der sich ständig bewegen muss... weiter




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