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Wissenschaft mit Megaphon: Pierre Bourdieu (rechts). - © Yann Latronche/ Gramma-Rapho via Getty Images

Soziologie

Der kämpferische Intellektuelle25

  • Vor fünfzehn Jahren starb der französische Soziologe und Philosoph Pierre Bourdieu, dessen Denkansätze in der Gesellschaftswissenschaft Maßstäbe setzten.

Mit dem Megaphon vor dem Gesicht steht der Soziologe inmitten von streikenden Bahnangestellten auf dem Pariser Gare de Lyon.Dieses Bild von Pierre Bourdieu, 1995 entstanden, ist geradezu ikonisch geworden. Es zeigt den engagierten Intellektuellen par excellence ... weiter




"Der Arbeitsmarkt wurde zwar für Frauen und andere Gruppen geöffnet, aber zum Preis hoher Prekarität", erklärt Christoph Reinprecht. - © Stanislav Jenis

Interview

"Es drohen Armutsinseln"44

  • Soziologe Reinprecht erklärt, warum der soziale Wohnbau nicht mehr sozial ist.

"Wiener Zeitung": Warum bezeichnen Sie Wien als post-sozial? Christoph Reinprecht: Das Soziale hat sich im Lauf der Zeit ziemlich gewandelt. Ein Beispiel: geförderter Wohnbau. Im sozialdemokratischen Wien der Zwischenkriegszeit war der Gemeindebau ein Teil der Mobilisierung und stark mit der Idee vom sozialen Aufstieg verbunden... weiter




Gesellschaft

"Identität ist bloß eine Krücke"5

  • Unterschiede müssen wir machen, Identitäten festlegen aber nicht, meint der deutsche Soziologe Stefan Hirschauer. Über Kleeblattelternschaften, Gender Studies und eine mögliche "Politik der Indifferenz."

Wien. Vergangene Woche hat in Österreich erstmals ein schwules Paar ein Kind adoptieren können. Nach der Aufhebung des Adoptionsverbots für Homosexuelle mit Jänner 2016 hatten die beiden Männer für ihr Pflegekind, das schon seit sechs Jahren bei ihnen lebt, die rechtliche Elternschaft beantragt... weiter




Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist für Hartmut Rosa Resonanz die Lösung. - © Fotolia/ClomeroInterview

Gesellschaft

"Vielleicht ist der Mensch zu blöd"20

  • Der Soziologe Hartmut Rosa über Beschleunigung, Entfremdung und Resonanz. Und warum noch alles gut werden kann.

Beschleunigung ist ein zentrales Problem unserer Zeit. Soziologische und philosophische Klageschriften darüber, dass sich unsere Welt immer schneller dreht und wir Gefahr laufen, nicht mehr mitzukommen, füllen Regale. Ein Ende der Beschleunigungsspirale ist nicht in Sicht... weiter




Rudolf Goldscheid (oben links) auf einem Bild in der "Vossischen Zeitung" aus dem Jahr 1930.

Soziologie

Soziales Leben als organischer Prozess9

  • Erinnerung an den Wiener Soziologen Rudolf Goldscheid, der aufgrund seiner "biologistischen" Sichtweise zu einem Außenseiter in der Sozialwissenschaft wurde. Nicht ganz zu recht.

Der Wissenschaftsbetrieb ist oft unerbittlich, gerade gegenüber seinen Randfiguren: Selbst wer mit pointierten und engagierten Beiträgen eine Zeit lang viel Aufmerksamkeit - und mitunter noch mehr Anfeindungen - auf sich zieht, darf nicht darauf vertrauen, auch in Zukunft noch ernsthaft gelesen zu werden... weiter




"Das Problematische an den Zeitverhältnissen ist eine überwältigende Beschleunigungstendenz, eine Tendenz, die Welt zu dynamisieren", sagt Hartmut Rosa. - © Jürgen BauerInterview

Soziologie

"Die Weltbeziehungen sind prekär geworden"4

  • Der deutsche Soziologe Hartmut Rosa erläutert seine Resonanz-Theorie und nennt Maßstäbe für ein gutes und gelingendes Leben.

"Wiener Zeitung": "Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung" - so lautet, kurz gefasst, die Kernthese Ihres neuen Buches, "Resonanz - Soziologie einer Weltbeziehung". Auf über achthundert Seiten bereiten Sie mit Ihrer Untersuchung der in die Krise geratenen Resonanzverhältnisse zunächst den Boden für eine... weiter




- © fotolia/studiostoks

Terror

"An den Terror gewöhnt"18

  • Der Soziologe Nils Zurawski über die Veränderung der Gesellschaft durch Terroranschläge.

Wien. Wenn der laute Knall einer Tür, die der Wind zugestoßen hat, zu einem Einsatz der Polizei-Sondereinheit Wega führt, dann scheint die Angstschwelle unserer Gesellschaft schon ziemlich tief gesunken zu sein. So geschehen am Dienstag in Wien auf dem Reumannplatz. Eine Zeugin deutete den Knall als Schuss und schlug Alarm... weiter




Einst ein auratischer Philosophen- und Literatenort, heute eine reine Touristenattraktion: das Café de Flore in Paris. - © afp/Heintz Jean

Städte

Disneyfizierung der Städte21

  • Metropolen wie Paris, London oder New York ähneln immer mehr Museen: Millionen Touristen wandeln durch urbane Räume wie durch Themenparks.

Das Pariser Café de Flore im Quartier Saint-Germain-des-Prés ist eine Institution. Literaten wie Charles Maurras und Jean-Paul Sartre gingen hier ein und aus, Künstler wie Pablo Picasso oder Boris Vian verkehrten dort ebenso. Im Flore schrieb Sartre große Teile seines Werks "L’Être et le Néant" ("Das Sein und das Nichts")... weiter




"Ich bin Soziologin und verstehe die Welt als System": Ruth Levitas. - © Blatakes

Interview

Wunsch nach einer anderen Welt19

  • Die britische Soziologin Ruth Levitas erforscht utopisches Denken und erklärt, warum wir träumen müssen, um als Spezies zu überleben.

"Wiener Zeitung": Utopien gelten heute - genau wie Ideologien - als passé, Sie sprechen von einem "anti-utopischen Paradigma". Wozu brauchen wir überhaupt Utopien? Ruth Levitas: Die Welt befindet sich heute in einem desaströsen Zustand. Die zwei größten Probleme sind Umweltkatastrophen wie der Klimawandel und seine Folgen: Wüstenbildung und... weiter




- © apa/Georg Hochmuth

Leopold Rosenmayr

Der Erfinder der Alternsforschung ist tot

  • Leopold Rosenmayr ist am Freitag im Alter von 91 Jahren verstorben.

Wien. Als Vater der modernen Alternsforschung, herausragenden Wissenschafter und Mitgestalter der Politik würdigten Persönlichkeiten aus Forschung und Politik den im Alter von 91 Jahren verstorbenen Soziologen Leopold Rosenmayr. Laut Angaben der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist der renommierte Forscher am Freitag in Wien in... weiter




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