• 23. Oktober 2017

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Schlagwortsuche

Eben nicht durch die grüne Brille will Werner Kogler die Fehler der Grünen analysieren. - © apa/FohringerVideo

Parteikrise

Grün ist die Hoffnung24

  • Im erweiterten Bundesvorstand fällt der Abschied von der Vergangenheit schwer, die grüne Reise in die Zukunft ist ungewiss.

Wien. Ein langer Vormittag an Analysen, ein Nachmittag an Debatten, wie es weitergehen soll. Im Albert Schweizerhaus dampfte es beinahe wie in einer Turnhalle. Eine Entscheidung wurde in der erweiterten Bundesversammlung der Grünen bestätigt: Werner Kogler ist in Zukunft Bundessprecher... weiter




Eine Dreiviertelstunde dauerte die Unterredung zwischen Bundespräsident Van der Bellen und ÖVP-Chef Kurz. - © apa/Hans Klaus TechtVideo

Koalitionsverhandlungen

Sondieren und Dementieren3

  • Wahlsieger Sebastian Kurz hat den Auftrag, die Regierung zu bilden. Zuerst will er mit allen Parteien sprechen.

Wien. (jm/rei) Das Ergebnis der Parlamentswahlen stand Donnerstagnacht endgültig fest und wurde tags darauf offiziell verkündet. Damit wurden die Weichen für die bevorstehenden Koalitionsgespräche für eine neue österreichische Regierung gestellt. Der Wahlsieger Sebastian Kurz hat sich am späten Freitagvormittag in der Hofburg eingefunden... weiter




In Kurzbeschreibungen wird Werner Kogler manchmal als "Josef Cap plus Fachwissen" und "Peter Pilz minus Egozentrik" charakterisiert. - © APAweb, Georg HochmuthPorträt

Werner Kogler

Chefökonom wird Chefstratege7

Pointiert, emotional, sachverständig. So kennt man Werner Kogler aus seinen Reden im Nationalrat, dem er 18 Jahre lang angehörte. Der "Neue" als Bundessprecher ist grünes Urgestein. Werner Kogler war 1981 Gründungsmitglied der Alternativen Liste Graz sowie der Alternativen Liste Steiermark und Österreich... weiter




Johannes Hillje - © Foto: Erik Marquart

Interview

"Kurz schlägt große Skepsis entgegen"90

  • Der Kommunikationsberater Johannes Hillje im Interview über den Wahlerfolg von Sebastian Kurz und das Thema Migration.

Wien. Mit seinem Programm für "Veränderung" scheint Sebastian Kurz einen Nerv getroffen zu haben. Vor allem aber setzte der Chef der "neuen Volkspartei" auf ein Thema, das seit vielen Jahren fast ausschließlich von der FPÖ bespielt wurde: Migration und Zuwanderung... weiter




Möglicher Nachfolger von Wirtschaftskammer-Chef Leitl (r.) könnte Noch-Wirtschaftsminister Harald Mahrer (l.) werden. - © bmwfw/Steiger

Pflichtmitgliedschaft in Kammern

Die Sozialpartnerschaft steht für Ausgleichspolitik12

  • Die FPÖ bleibt dabei, die Pflichtmitgliedschaft in den Kammern beenden zu wollen, und hat dabei in den Neos einen Partner.

Wien. Offiziell steht Christoph Leitl bis 2020 an der Spitze von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer. Am Donnerstag bestätigte er aber erste Sondierungsgespräche bezüglich seiner Nachfolge. Auf einen konkreten Zeitplan über eine Verkürzung der Funktionsperiode, worüber es seit Monaten Gerüchte gibt, wollte er sich jedoch nicht festlegen... weiter




Der Bundespräsident hat beim Auftrag zur Regierungsbildung völlig freie Hand. Es ist aber Usance in Österreich, dass das Staatsoberhaupt den Wahlsieger damit beauftragt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat bereits klargemacht, dass er sich daran halten und heute ÖVP-Obmann Sebastian Kurz mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragen wird. - © Hans Punz

Regierungsauftrag

Auftrag an Kurz17

  • ÖVP-Obmann wird zuerst Annäherungsgespräche führen, ehe er mit einer Partei Verhandlungen aufnimmt.

Wien. (pech) Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird ÖVP-Chef Sebastian Kurz heute, Freitag, um 11 Uhr den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen. Das hat die Präsidentschaftskanzlei bereits bestätigt. Im Anschluss nach seinem Besuch in der Hofburg wird der ÖVP-Chef "Annäherungsgespräche" mit allen Parteichefs führen und danach in konkrete... weiter




Koalitionsverhandlungen

FPÖ besteht auf Innenministerium

  • Die Freiheitlichen stellen die Weichen auf Schwarz-Blau, die ÖVP gibt sich zugeknöpft und spricht von "Annäherungsgesprächen" mit allen Parteien.

Wien. (rei) Man sei jetzt endgültig zu einer "Partei der Mitte" geworden, ja mehr noch, freiheitliche Themen seien in der gesellschaftlichen Mitte angekommen, freuten sich FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache, sein Vize Norbert Hofer und Generalsekretär Herbert Kickl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz... weiter




Gilt nicht als Fan von Schwarz-Blau: Bundespräsident Alexander Van der Bellen. - © apa/Georg Hochmuth

Was der Bundespräsident darf

Zum Kompromiss verdammt34

  • Schwarz-Blau und Van der Bellen: Das könnte noch zu Konflikten führen. Eine rechtliche Analyse.

Wien. Ein Fan von Schwarz-Blau ist Alexander Van der Bellen bekanntermaßen nicht. Der Bundespräsident hat bereits versichert, die inhaltlichen Ziele, aber auch die personellen Vorschläge einer künftigen Regierung sehr genau zu prüfen. Die europäischen Grundwerte müssten der Kompass für die Zukunft bleiben... weiter




Parteienförderung

Das Parteien-Förderungsfüllhorn5

  • ÖVP, SPÖ, FPÖ, Neos und Liste Pilz bekommen in Summe 60,4 Millionen Euro an Förderungen.

Wien. Der Wahlsieg vom Sonntag bringt der ÖVP deutlich mehr Geld. Laut Berechnungen des Politikwissenschafters Hubert Sickinger kann die Partei von Außenminister Sebastian Kurz mit 18,5 Millionen Euro Bundesförderung rechnen - ein Plus von 3,5 Millionen Euro... weiter




Das Ende

Die Demontage des Grünen Klubs14

  • Ulrike Lunacek und Ingrid Felipe gehen, Werner Kogler übernimmt das Ruder und muss fünf Millionen Euro Schulden verteilen.

Wien. Am Tag nach den Wahlen wurde noch kolportiert, dass personelle Konsequenzen aus dem Wahldesaster erst nach einer Ursachenanalyse zu ziehen seien. So hatte die Wiener Grünen-Chefin Maria Vassilakou zum Beispiel gemeint: "Ein Köpferollen, ein öffentliches Hinrichten von irgendwelchen Bauernopfern und hinterher so zu tun, als sei es getan... weiter




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