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Tuvia Tenenboms neues Buch trägt einiges zur Kenntnis heutiger Indianerstämme in den USA bei.

Literatur

Wer als ein Indianer gelten darf

Was wissen wir über die Indianer Nordamerikas? Ich würde sagen, ungefähr das, woran wir uns aus Karl May erinnern, der ja anerkannterweise ziemlich gut recherchiert hat. Ich habe darüberhinaus den Vorteil, in jüngerer Vergangenheit nicht nur den Band "Winnetou"(1) in voller Länge... weiter




Apachen-Scout auf dem Rücken eines Pferdes, um 1906. - © Smith Collection/Gado/Getty Images

Indianer

Vom Wunsch, Winnetou zu sein12

  • Die Apachen-Indianer waren keine Friedensengel, wie uns der romantische Karl-May-Held glauben machen wollte. Historische Zeugnisse zeigen Bilder eines kriegerischen, mitunter auch grausamen Stammes.

Franz Kafka veröffentlichte vor mehr als hundert Jahren einige kleinere Texte, die er sorgfältig auswählte, darunter den aus nur einem Satz bestehenden "Wunsch, Indianer zu werden". Dieser Titel inspirierte viel später (1994) Peter Henisch zu einem ganzen Buch... weiter




Verweht Gewissheiten: Linus Reichlin. - © Susanne Schleyer

Literatur

Die Übung des Verschwindens8

  • Der Roman "Manitoba", ein melancholisches Kunststück des Schweizer Schriftstellers Linus Reichlin.

Sieben Milliarden Herzen schlagen auf der Erde, manche davon unregelmäßig. Wie das des alten weißen Mannes, der spätnachts in der Stille der Prärie Herzpulver schluckt. Seit Karl May hat kein europäischer Autor von Rang mehr eine Figur in den Wilden Westen gestellt... weiter




Unter der Ulme von Shackamaxon schrieben William Penn und Lenape-Indianer Geschichte; l.: Bild von E. Hicks, eine von vielen Varianten des Gemäldes B. Wests; r.: Verniedlichung in US-Reklame. - © Bilder: Archiv; Repro: Iris Friedenberger

Pennsylvania

"Holy Experiment" am Delaware

  • W. Penn schuf 1681 ein Asyl für Glaubensflüchtlinge.
  • Faire Verträge mit Indianern.
  • Zur kleinen Nuss Nro. 349.

Dieses Treffen wurde zur Ikone der US-Geschichte: "Unter der großen Ulme von Shackamaxon" unterzeichneten 1683, so Prof. Dr. Monika Rath, Wien 7, William Penn, Gründer Pennsylvanias, und Tamanend, Häuptling der Len(n)i Lenape ("Delaware-Indianer"), einen "richtungsweisenden Vertrag"... weiter




Die grüne Region zwischen dem heutigen Alaska rechts und dem Osten Sibiriens links war vor rund 25.000 Jahren die heute überflutete Region Beringia. Grafik: William Manley, University of Colorado

Indianer

Zwischenstopp in Beringia3

  • Lebten die Ureinwohner Amerikas einst isoliert im hohen Norden?

Berlin. Als vor rund 28.000 Jahren die Gletscher in Europa und Nordamerika weit nach Süden vordrangen, steckte in ihnen so viel gefrorenes Wasser, dass die Spiegel der Ozeane 120 bis 130 Meter niedriger als heute lagen. Derzeit flache Meeresregionen, wie die Beringstraße zwischen Alaska und Sibirien, waren damals, auf dem Höhepunkt der Eiszeit... weiter




Auktion

Hopi-Kultobjekte wurden versteigert

  • Proteste und Wunsch der US-Botschaft in Paris wurden ignoriert.

Paris. Im Streit um eine Versteigerung von Kultobjekten zweier Indianerstämme in Paris ist die US-Botschaft mit ihrer Bitte um einen Aufschub gescheitert. Die Auktion fand wie geplant am Montag statt. Die US-Botschaft hatte das Auktionshaus EVE am Samstag schriftlich gebeten, den Verkauf der 25 Masken zu verschieben... weiter




Kopliksche Flecken an der Innenseite der Wangen bei Maserninfektion (l.) und ein von Pocken befallenes Gesicht, Wachsmodelle (Moulagen), um 1950. - © Johann Werfring

Musuemsstücke

"Gastgeschenke" für Indianer aus Europa6

  • Eine sehenswerte Ausstellung im Naturhistorischen Museum Wien thematisiert Infektionskrankheiten im Wandel der Zeit und deren Ätiologie.

Dass sich die christlichen Entdecker in der Neuen Welt schon ganz von Beginn an den indigenen Völkern gegenüber recht unchristlich verhalten haben, darüber gibt es keinen Zweifel. Indes hatten die Indianer nicht nur unter der Gier der Neuankömmlinge und ihrem herrischen Wesen zu leiden... weiter




Marian White Mouse vom Stamm der Ohlalla-Lakota sagte, der weiße Bison sei ein echtes Wunder: "Ich hoffe, dieses eine Gebet wird unser Volk zusammenhalten, uns alle zusammenhalten." - © APAweb/AP

Indianer

US-Indianer feierten Geburt von weißem Bison als Zeichen der Hoffnung3

Goshen. Als Zeichen der Hoffnung für Einheit und eine bessere Zukunft haben Hunderte Indianer im US-Staat Connecticut die Geburt eines weißen Bisons gefeiert. Mitglieder der Stämme der Lakota, Mohawk, Seneca und Cayuga reisten zum Teil von weit her zu der Farm in Goshen... weiter




Wir schaffen unser Amerika: "Das Pathos ist kitschig, hat aber etwas Beeindruckendes." - © © Ariel Skelley/CORBIS

USA

"Unser Land gehört uns allen"

  • Migranten fühlen sich in den USA trotz sozialer Nachteile schneller zugehörig.

"Wiener Zeitung": Migranten identifizieren sich laut Studien in den USA schneller mit ihrem Aufnahmeland als in Europa. Warum? Kenan Güngör: Geschichte, Mentalität und gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind in den USA anders. Bei der Landeroberung und Kolonisierung konnten Zuwanderer auf keinen steuernden Staat zurückgreifen... weiter




Amerikas Indianer mussten 100 Jahre auf die Lösung warten. - © © Marilyn Angel Wynn/Nativestock Pictures/Corbis

USA

Milliarde für Amerikas Indianer

  • US-Regierung entschädigt Ureinwohner und tilgt damit jahrhundertealte Schuld.

Washington. (rel) Als Amerikas Agrar- und Energiemultis im späten 19. Jahrhundert den an Erdöl, Gas und Weidenflächen reichen "Wilden Westen" erschlossen, galten die Besitzer des Landes jenseits und diesseits des Mississippis, die amerikanischen Ureinwohner, noch als lästige Störenfriede... weiter




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