• 22. November 2017

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Es ist kein Zufall, dass Nikes Europa-Hauptquartier in den Niederlanden ist. - © afp/anp/Robin van Lonkhuijsen

Paradise Papers

60 Milliarden Euro Verlust für die EU1

  • Nach den Enthüllungen durch die "Paradise Papers" überlegt die EU-Kommission, wie sie gegen Steuervermeidung vorgehen soll. Allerdings locken auch EU-Staaten Konzerne mit gewaltigen Steuervorteilen.

Brüssel/London. Ein großer Moralist steht nun selbst unter Rechtfertigungszwang: Seitdem U2-Sänger Bono Vox in den "Paradise Papers" als Inhaber mehrerer Briefkastenfirmen auftauchte, ist er - und das in sozialen Medien teilweise auf sehr aggressive Weise - mit dem Vorwurf konfrontiert, verlogen und heuchlerisch zu sein... weiter




Die Niederlande sollen es Nike ermöglicht haben, Gewinne steuerschonend abzusetzen. - © APAweb/AFP, Justin Sullivan

Paradise Papers

Paradiesische Zustände für Nike in den Niederlanden3

  • EU-Steuerkommissar: Niederländisches Modell ist verboten. Bis Ende des Jahres soll schwarze Liste mit Steueroasen stehen.

Brüssel/Berlin. Die Europäische Union knöpft sich nach dem Auftauchen neuer Geheimdokumente über die Steuertricks von Konzernen die eigenen Mitglieder vor. Konkret geht es um den Sportartikelhersteller Nike, der die Steuern gedrückt haben soll - mit Hilfe eines Konstrukts in den Niederlanden... weiter




Paradise Papers

Fluch der Karibik

  • "Paradise Papers" bringen Bawag-Affäre wieder ins Rollen. Mehr als eine Milliarde setzte die Bank in der Karibik in den Sand.

Wien. (jm) Der frühere Bawag-Skandal ist um womöglich inkriminierende Details reicher geworden. 120 Politiker aus fast 50 verschiedenen Ländern tauchen in den sogenannten "Paradise Papers" auf, die Fortsetzung der im vergangenen Jahr veröffentlichten "Panama Papers", die neue Enthüllungen über Steueroasen bringen... weiter




Steueroasen - vor allem europäische - kosten den europäischen Staaten viel Geld. - © APAweb/dpa,Uwe Anspach

Paradise Papers

Steueroasen kosten EU-Staaten 60 Milliarden Euro4

  • Bericht: Deutschland entgehen laut Berechnungen jedes Jahr 17 Milliarden Euro.

München. Der EU entgehen einem Bericht zufolge insgesamt 60 Milliarden Euro pro Jahr an Steuereinnahmen, weil internationale Konzerne wie Apple und Nike ihre Gewinne in Steueroasen verschieben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ")unter Berufung auf Berechnungen des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Gabriel Zucman berichtete... weiter




- © afp/ap

Paradise Papers

Rechtloser Raum für Tycoon & Co7

  • Geleakte "Paradise Papers" zeigen, wie Prominente und multinationale Konzerne den Fiskus umschiffen.

Washington/Wien. Knapp ein Jahr ist seit der Veröffentlichung der "Panama Papers" vergangen, doch hat sich die Steuermoral der Großkonzerne und Reichen dieser Welt nicht wesentlich verbessert. Das belegen die "Paradise Papers" - zwei riesige Datensätze mit insgesamt 14,4 Millionen Dokumenten -... weiter




Der ehemalige Investmentbanker Wolfgang Flöttl vor Gericht (Archivbild).  - © APAweb / Helmut Fohringer

Paradise Papers

Justiz will Flöttls Karibik-Geschäfte prüfen11

  • Sieben Firmen des BAWAG-Investors in Aruba aufgetaucht, sein Anwalt spricht von "uralten Behauptungen".

Wien. Die jüngsten Veröffentlichungen der "Paradise Papers" könnten der rechtskräftig abgeschlossenen Causa BAWAG eine Wende geben. Auf der Karibik-Insel Aruba hatte BAWAG-Investor Wolfgang Flöttl in den 90er Jahren sieben Firmen, die bisher auch dem damaligen Gerichtsgutachter Fritz Kleiner unbekannt waren... weiter




Geld der britischen Königin Elizabeth II. seiebenfalls in einer Steueroase angelegt worden. - © APAweb, ap, Alastair Grant

Paradise Papers

Britische Queen setzt auch auf Steueroasen11

  • 120 Politiker aus beinahe 50 Ländern tauchten in den Enthüllungen auf. NGO Oxfam übt starke Kritik.

Berlin. Nach den "Panama Papers" sind Journalisten auf weitere riesige Datensätze im Zusammenhang mit Steueroasen gestoßen, in denen auch hochrangige Politiker, Konzerne und Prominente auftauchen. Insgesamt handle es sich bei den "Paradise Papers" um 13,4 Millionen Dokumente... weiter




Exotisch sindan den Schwedenbomben inzwischen also nicht mehr nur die Kokosstreusel in derentsprechenden Variante. - © APAweb, Helmut Fohringer

Paradise Papers

Schwedenbomben auf den Cayman Islands10

  • Neu entdeckte Unternehmensstruktur der süßen Bomben führt zu Steueroase in der Karibik.

Wien. Die Paradise Papers geben Einblicke in Unternehmensstrukturen, die so bisher nicht bekannt waren - auch in Österreich. Beispiel sind laut ORF die vermeintlich besonders österreichischen Niemetz-Schwedenbomben. Die Firma meldete 2013 Insolvenz an, gehört seither zur Schweizer Heidi Chocolat, die Teil des Meinl-Imperiums ist... weiter




Die Bawag-Zentrale in Wien. - © APAweb, Herbert Neubauer

Paradise Papers

"Der Zeitraum ist hochbrisant"32

  • Enthüllungen werfen neues Licht auf den BAWAG-Skandal. Elsner sieht neue Beweise für seinen Standpunkt.

Wien/Hamilton. Im BAWAG-Skandal ist in den 1990er-Jahren mehr als eine Milliarde Euro verspekuliert worden, verantwortet unter anderem von Wolfgang Flöttl. Die nun aufgetauchten Paradise Papers bergen womöglich interessante Spuren. Der frühere Bankchef Helmut Elsner unterstellt dem damaligen BAWAG-Banker ja, das Geld "gestohlen" zu haben... weiter




Die neuen Leaks der "Paradise Papers"  enthülllen die machenschaften von Konzernen wie Nike, Apple oder Glencore, größter Rohstoffhändler der Welt. - © APAweb/AFP, Lakruwan

Wirtschaftskriminalität

Paradise Papers enttarnen geheime Geschäfte in Steueroasen20

  • Neue Enthüllungen eines internationalen Recherchenetzwerks decken Steuertricks der Politiker, Sportler und Konzerne wie Nike, Apple oder Glencore auf. Auch die Queen of England fehlt nicht.
  • ORF und Falter fanden bisher in 1,4 Terabyte Daten über das Meinl-Imperium und BAWAG-Flöttl.

Hamilton/Wien. Nach den Panama Papers nun die Paradise Papers: Das neueste Daten-Leck, das Einblicke in die Offshore-Finanzindustrie, deren reiche Klientel und in Steuerparadiese bringt, hat es in sich. Ergebnisse der Recherche in insgesamt 1,4 Terabyte Daten durch die Plattform ICIJ, zu der in Österreich ORF und "Falter" gehören, zeigen... weiter





Schlagwörter


Werbung




Werbung