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Die Steueroase wird von London subventioniert. - © afp/Ellis

Paradise Papers

Britische Geniertheit7

  • Vor allem ein Kronterritorium findet sich am Pranger: die Isle of Man vor Englands Küsten.

London. Verschämt duckten sich schon voriges Jahr im Scheinwerferlicht der "Panama Papers" Großbritanniens Steueroasen. Nun, angesichts der "Paradise Papers", sehen sich dieselben Territorien erneut an den Pranger gestellt. Viel von dem, was die Enthüllungen dieser Woche ans Tageslicht gebracht haben... weiter




Aruba - Traumstrand, Traumwetter, traumhafte Konditionen für den eigenen Steuervorteil. Das Europa- Parlament will dies ändern. Die SPÖ wird auch national initiativ. - © Getty Images/AWL Images RM

Paradise Papers

Wider die paradiesischen Zustände7

  • SPÖ bringt Antrag auf Verschärfung gegen Steuerflucht in den Nationalrat ein, Körperschaftsteuer sprudelt auf Rekordniveau.

Wien. Es ist ein gutes Jahr für den Finanzminister. Bisher zumindest, denn noch ist ja über die Ministerposten in der kommenden Regierung nicht gesprochen worden. Offiziell. Ob Hans Jörg Schelling Finanzminister bleibt, ist ungewiss, wahrscheinlich ist dies eher nicht... weiter




Es ist kein Zufall, dass Nikes Europa-Hauptquartier in den Niederlanden ist. - © afp/anp/Robin van Lonkhuijsen

Paradise Papers

60 Milliarden Euro Verlust für die EU1

  • Nach den Enthüllungen durch die "Paradise Papers" überlegt die EU-Kommission, wie sie gegen Steuervermeidung vorgehen soll. Allerdings locken auch EU-Staaten Konzerne mit gewaltigen Steuervorteilen.

Brüssel/London. Ein großer Moralist steht nun selbst unter Rechtfertigungszwang: Seitdem U2-Sänger Bono Vox in den "Paradise Papers" als Inhaber mehrerer Briefkastenfirmen auftauchte, ist er - und das in sozialen Medien teilweise auf sehr aggressive Weise - mit dem Vorwurf konfrontiert, verlogen und heuchlerisch zu sein... weiter




Die Niederlande sollen es Nike ermöglicht haben, Gewinne steuerschonend abzusetzen. - © APAweb/AFP, Justin Sullivan

Paradise Papers

Paradiesische Zustände für Nike in den Niederlanden3

  • EU-Steuerkommissar: Niederländisches Modell ist verboten. Bis Ende des Jahres soll schwarze Liste mit Steueroasen stehen.

Brüssel/Berlin. Die Europäische Union knöpft sich nach dem Auftauchen neuer Geheimdokumente über die Steuertricks von Konzernen die eigenen Mitglieder vor. Konkret geht es um den Sportartikelhersteller Nike, der die Steuern gedrückt haben soll - mit Hilfe eines Konstrukts in den Niederlanden... weiter




Paradise Papers

Fluch der Karibik

  • "Paradise Papers" bringen Bawag-Affäre wieder ins Rollen. Mehr als eine Milliarde setzte die Bank in der Karibik in den Sand.

Wien. (jm) Der frühere Bawag-Skandal ist um womöglich inkriminierende Details reicher geworden. 120 Politiker aus fast 50 verschiedenen Ländern tauchen in den sogenannten "Paradise Papers" auf, die Fortsetzung der im vergangenen Jahr veröffentlichten "Panama Papers", die neue Enthüllungen über Steueroasen bringen... weiter




U2-Sänger Bono taucht auch in den "Paradise Papers" auf. - © APAweb/AP, Michel Euler

Paradise Papers

U2-Frontman Bono im Visier

  • Bonos Management bezeichnet Vorwurf von Steuerverstößen als "kategorisch falsch".

London. Bono, der Weltverbesserer. Der, der gegen Aids in Afrika kämpft, beim Live Aid gegen Armut ansingt. Fairer Handel, Schuldenerlass für Dritte-Welt-Länder, Menschenrechte - der U2-Sänger gibt sich gern als Robin Hood der Popmusik. Jetzt taucht ausgerechnet er als Besitzer mehrerer Briefkastenfirmen in den "Paradise Papers" auf... weiter




Steueroasen - vor allem europäische - kosten den europäischen Staaten viel Geld. - © APAweb/dpa,Uwe Anspach

Paradise Papers

Steueroasen kosten EU-Staaten 60 Milliarden Euro4

  • Bericht: Deutschland entgehen laut Berechnungen jedes Jahr 17 Milliarden Euro.

München. Der EU entgehen einem Bericht zufolge insgesamt 60 Milliarden Euro pro Jahr an Steuereinnahmen, weil internationale Konzerne wie Apple und Nike ihre Gewinne in Steueroasen verschieben. Wie die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ")unter Berufung auf Berechnungen des französischen Wirtschaftswissenschaftlers Gabriel Zucman berichtete... weiter




- © afp/ap

Paradise Papers

Rechtloser Raum für Tycoon & Co7

  • Geleakte "Paradise Papers" zeigen, wie Prominente und multinationale Konzerne den Fiskus umschiffen.

Washington/Wien. Knapp ein Jahr ist seit der Veröffentlichung der "Panama Papers" vergangen, doch hat sich die Steuermoral der Großkonzerne und Reichen dieser Welt nicht wesentlich verbessert. Das belegen die "Paradise Papers" - zwei riesige Datensätze mit insgesamt 14,4 Millionen Dokumenten -... weiter




Der ehemalige Investmentbanker Wolfgang Flöttl vor Gericht (Archivbild).  - © APAweb / Helmut Fohringer

Paradise Papers

Justiz will Flöttls Karibik-Geschäfte prüfen11

  • Sieben Firmen des BAWAG-Investors in Aruba aufgetaucht, sein Anwalt spricht von "uralten Behauptungen".

Wien. Die jüngsten Veröffentlichungen der "Paradise Papers" könnten der rechtskräftig abgeschlossenen Causa BAWAG eine Wende geben. Auf der Karibik-Insel Aruba hatte BAWAG-Investor Wolfgang Flöttl in den 90er Jahren sieben Firmen, die bisher auch dem damaligen Gerichtsgutachter Fritz Kleiner unbekannt waren... weiter




Geld der britischen Königin Elizabeth II. seiebenfalls in einer Steueroase angelegt worden. - © APAweb, ap, Alastair Grant

Paradise Papers

Britische Queen setzt auch auf Steueroasen11

  • 120 Politiker aus beinahe 50 Ländern tauchten in den Enthüllungen auf. NGO Oxfam übt starke Kritik.

Berlin. Nach den "Panama Papers" sind Journalisten auf weitere riesige Datensätze im Zusammenhang mit Steueroasen gestoßen, in denen auch hochrangige Politiker, Konzerne und Prominente auftauchen. Insgesamt handle es sich bei den "Paradise Papers" um 13,4 Millionen Dokumente... weiter




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