Themen Channel

RSS abonnieren
"Robot Couture", ein Exponat in Cyborg-Outfit von Thierry Mugler, New York 2006. - © Robyn Beck/afp

Transhumanismus

Biotechnologischer Stalinismus?9

  • Der Transhumanismus will die Grenzen der Biologie sprengen und den Menschen zum "Cyborg" aufrüsten. Unklar ist, ob dabei mehr Emanzipation oder Unterjochung herauskommt.

Es ist schon eine seltsame Koinzidenz: Während sich in Washington die Dystopie eines militärisch-industriellen Komplexes materialisiert, in dessen Mitte ein Baulöwe und Reality-TV-Star zum Abbruchunternehmer des Westens mutiert, entwickeln die En-trepreneure aus dem Silicon Valley die Utopie, die Menschheit auf die nächste zivilisatorische Stufe zu... weiter




Walter Baier (l.) und Robert Pfaller im Gespräch mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiterin Barbara Freitag. - © Peter Jungwirth

Interview

"Die Linke sollte das Moralisieren lassen"59

  • Walter Baier und Robert Pfaller über Auswirkungen des Neoliberalismus, Political Correctness, die #metoo-Debatte - und politische Visionen.

"Wiener Zeitung": Meine Herren, wie halten Sie es mit der Political Correctness? Walter Baier: Mich hat immer befremdet, dass bestimmte Formen des diskriminierungsfreien Kommunizierens als politische Haltung erscheinen. Dass man etwa keine antisemitischen Witze erzählt, habe ich mir schon als Zehnjähriger angeeignet - und halte das auch für einen... weiter




"Teobert Maler, mexikanischer Hauptmann, der in der Freilegung von Maya-Altertümern seine Lebensarbeit erblickte." (Eigenhändiger Bildetxt Malers). - © Aus dem zitierten Buch von A. Herrmann

Mexikanische Geschichte

Auf den Spuren der Maya10

  • Vor 100 Jahren starb der Archäologe und Fotograf Teobert Maler. Dieser deutsch-österreichische und mexikanische Gelehrte gilt als Pionier der Altertumsforschung in Mexiko.

Am 4. Dezember 1912 schrieb der damals siebzigjährige Gelehrte Teobert Maler aus Paris einen Brief an den Wiener Regierungsrat Franz Heger. Darin kündigte er eine Sendung mit Fotografien an, die in einem "Kistchen" nach "Wien I, Burgring 7 - "grande vitesse" geschickt worden sei. Die drei Pakete enthielten insgesamt 345 Fotografien... weiter




Raffaels berühmtes, 7,70 m breites Fresko "Die Schule von Athen" (1510 bis 1511 im Vatikan für Papst Julius II. verfertigt), das im Sinne der Renaissance das antike Denken als Ursprung der europäischen Kultur, ihrer Philosophie und Wissenschaften verherrlicht. - © gemeinfrei

Philosophie

"Du kannst alles, was du willst"10

  • Die Philosophie des italienischen Humanismus gehört zu den Grundlagen des modernen Denkens. Denker wie Petrarca oder Pico della Mirandola entwickelten eine neue Vorstellung von der Würde des Menschen.

"In der Renaissance erhebt sich in Italien mit voller Macht das Subjektive, der Mensch wird geistiges Individuum und erkennt sich als solches", schrieb der Historiker Jacob Burckhardt in seinem Standardwerk "Die Kultur der Renaissance in Italien". Mit dieser Hinwendung zum Individuellen vollzog sich der Epochenbruch zum "dunklen Mittelalter"... weiter




Pop-CD

Verträumt1

  • Steirisches Joint Venture: "Beyound The Red Sun" von Lili.

Mit Mitgliedern der Bands Polkov, Granada, Marta, Stereoface, Shaun Berkovits und Empty Lot stellen Lili so etwas wie ein Joint Venture der auf Gitarren gebuchten steirischen Musiklandschaft dar. Die fünf Songs der Debüt-EP "Beyond The Red Sun" legen allerdings den Verdacht nahe, dass das musikalisch-geografische Kerninteresse der Band in den USA... weiter




Literatur

Best Of Biron5

  • Der Wiener Autor rührt in der "Buchstaben-Suppe".

Aus diesem Anlass, nämlich der Herausgabe eines Lesebuches mit Texten des Wiener Autors, Journalisten und Schauspielers Georg Biron aus vier Jahrzehnten, sei ein Eigenzitat gestattet: "Georg Biron ist ‚der Amerikaner‘ der literarischen Alpenrepublik, ein Monolith im Feld der Langeweile. Hier werden keine Innenwelten ausgestellt oder... weiter




Literatur

Braunauer Familiengeschichten

  • Henning Burk erzählt von Hitlers Hebamme und anderen bemerkenswerten Menschen.

Rosalia Hörl, geborene Schichtl, lebte im späten 19. Jahrhundert als Haushälterin und Hebamme in Braunau am Inn. Ihrem eigenen Bericht zufolge arbeitete sie im Haus von Adolf Hitlers Eltern und wirkte an der Geburt des zukünftigen "Führers" als Hebamme mit. Diese Geschichte erzählt Henning Burk in seinem autobiografischen Essay "Hitler... weiter




zurück zu Themen Channel   |   RSS abonnieren


Werbung



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Im Reisebüro der Fantasie
  2. Gesund essen macht fröhlich
  3. Bechern unterm Mistelzweig
  4. Mensch verändert die Evolution von Braunbären massiv
  5. "Die Linke sollte das Moralisieren lassen"
Meistkommentiert
  1. SPD beißt mit Wunsch nach Familiennachzug auf Granit
  2. Massereiches Frühchen im All
  3. "Die Linke sollte das Moralisieren lassen"
  4. Wer will denn schon früh sterben?
  5. "Wir sind dabei, die Schlacht zu verlieren"


Werbung