Berlin. Zu den vielen Büchern über die Schule und ihre Misere gesellt sich ein weiterer Band - dieses Mal aus der Feder des Bestsellerautors und medienpräsenten Philosophen Richard David Precht. Kaum erschienen, katapultierten die Käufer das prächtig umworbene Werk mit dem langen Titel "Anna, die Schule und der liebe Gott... weiter
Otfried Preußler ist tot. Der Schriftsteller starb, wie erst jetzt bekanntgegeben wurde, am 18. Februar in Prien am Chiemsee im Alter von 89 Jahren. Seine bekanntesten Bücher sind "Der Räuber Hotzenplotz", "Das kleine Gespenst", "Die kleine Hexe" und "Krabat". Preußler gilt als Kinder- und Jugendbuchautor... weiter
Der kleine Regenbogenfisch kann nicht schlafen - was tun? Tausend Ängste plagen ihn, aber seine Mutter weiß, wie sie ihn beruhigen kann. Sie ist für ihn einfach da, was immer auch passieren mag. So simpel das Thema scheint, so komplex und scheinbar unlösbar ist das Problem in vielen Kinderzimmern jeden Abend... weiter
Wien. Widerstand gegen Ungerechtigkeit und Faschismus lag ihr in den Genen: Katharina Sasso, geborene Smudits (Jahrgang 1926) wurde im Alter von 15 Jahren von der Gestapo in Wien festgenommen, weil sie nach dem Tod ihrer Mutter deren Aufgabe im Kampf gegen die Nazis übernommen hatte. Schon als Schulkind hatte sie den Hinauswurf ihrer jüdischen... weiter
Kinder lieben Märchen, Kinder brauchen Märchen, Märchen sind zu grausam für kleine Kinder, Märchen kommen aus der Mode, Märchen werden wieder modern. Auch Erwachsene brauchen Märchen - wenn sie denn zuhören wollen. Bei den Geschichten um unerschrockene Helden und rätselhafte Zauberwesen, sprechende Tiere, dunkle Wälder und finstere Mächte... weiter
Das Erzählen anregender Geschichten scheint beim derzeitigen Lesepublikum wieder "in" zu sein. Eines von vielen Indizien für diesen Trend ist der Beachtungserfolg des Romans "Blasmusikpop" der jungen österreichischen Autorin Vea Kaiser, die sich selbst in Interviews als "G’schichtldruckerin" anpreist und mit dieser Selbsteinschätzung viel... weiter
Eines vorweg (bevor das offene Ende die großartige Lektüre trübt): Marie Lus Roman "Legend – Fallender Himmel" ist der Auftakt zu einer Dystopie-Trilogie. Damit liegt die 28-jährige US-Autorin, die in Shanghai geboren wurde, voll im Trend. Wimmelte es noch vor kurzem von Vampir-Sagen, so schreibt nun offenbar Dystopie-Romane... weiter
Wien. Die Geschichte der Wiener Volkshochschulen wird in dem Buch "Geistige Stadterweiterung" ersmals von ihrer Entstehung 1887 an analysiert: Die Demokratisierung des Zugangs zu Bildung und Wissen war ein Hauptanliegen bei der Gründung der Volkshochschulen. Man wollte die Wissenskluft zwischen Experten und der Bevölkerung verkleinern... weiter
Wien. Unkonkretheit und ein Mangel an alternativen Lösungsvorschlägen wurde laut der Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) den Studenten von Wissenschaftsminister Hahn 2009 vorgeworfen. Damals protestierten diese lautstark für freie Bildung für alle und gegen die Ökonomisierung der Hochschulen... weiter
Aries, Clementine, Mason, Michael – vier Jugendliche schlagen sich durch die USA durch, auf der Flucht vor einem unerklärbaren Phänomen, das aus Erwachsenen und älteren Jugendlichen blutrünstige Besten macht. Jeyn Roberts erzählt eine brutale Geschichte, die sich irgendwo zwischen "I Am Legend" und "Alterra" bewegt... weiter
Als Victor Caspak und Yves Lanois im Jahr 2004 ihre vier kanadischen Romanhelden Island, Snickers, Rudolpho und Zement – kurz: die Kurzhosengang – der breiten deutschsprachigen Öffentlichkeit vorstellten, ahnte noch niemand, dass es sich nicht um die Übersetzung zweier kanadischer Autoren handelte, sondern um einen PR-Gag des kroatischstämmigen... weiter
(fib) "Moment noch Frau Freitag, gleich fertig mit Handy", "Hab ich Selbstbräuner raufgesprüht und heute Morgen voll Schock: volldunkelbraun": Unter dem Synonym "Frau Freitag" beschreibt eine Berliner Gesamtschullehrerin den ganz normalen Schulalltag in einem Berliner Problem-Kiez. Nach "Chill mal, Frau Freitag" ist nun ihr zweites Buch erschienen;... weiter
Regelmäßig werden Bildungskrisen ausgerufen. Regelmäßig entstehen Schulreformbewegungen. Doch diese haben bis jetzt keine großen Verbesserungen nach sich gezogen, stellt der Neurowissenschafter Gerhard Roth fest. In seinem Buch "Bildung braucht Persönlichkeit – Wie Lernen gelingt" befasst er sich mit der Frage... weiter
Salzburg. Kurz vor Schulschluss stellt Ferdinand Eder von der Uni Salzburg der Bildungspolitik ein schlechtes Zeugnis aus: Obwohl in Österreich seit zwölf Jahren Pisa-Tests stattfinden, seien seit 2000 keine Verbesserungen festzustellen, resümiert der Bildungswissenschafter. Er hat am Dienstag in Salzburg Zusatzanalysen zur Pisa-Studie präsentiert... weiter
Wien. "Empört euch" könnte der Titel seines Buches auch lauten - "Bildung nervt" ist es geworden. In seiner dieser Tage erscheinenden, knapp 200 Seiten umfassenden Wutschrift holt Bernd Schilcher, VP-Bildungsexperte und Mitinitiator des Bildungsvolksbegehrens vom Vorjahr, zum Rundumschlag gegen Regierung... weiter
Im Englischen heißt der Lebensmittelhändler grocer . Dieses Wort geht auf das Gros zurück, die alte Maßeinheit, die zwölf Dutzend entspricht. Warum hat man diese merkwürdige Maßeinheit verwendet und tut es nach wie vor? Und warum besteht ein englischer Fuß ausgerechnet aus zwölf Zoll? Das, behauptet der britische Journalist und Mathematiker Alex... weiter