Fleischer, Handwerker, Zahnarzt, Computerfachmann, Polizist, Austronaut und Kfz-Mechaniker: Die geschlechterstereotype Berufswahl ist in Österreich gang und gäbe.  - © APA/dpa-Zentralbild/Jan Woitas

Berufswahl

KFZ-Techniker und Frisörin3

  • Mangelnde Vorbilder erschweren geschlechtsuntypische Berufswahl - Technische Mentorinnen und soziale Mentoren gesucht.

Graz. Burschen wollen KFZ-Techniker werden, Mädchen Frisörinnen. Mädchen und Burschen mit nicht-geschlechtstypischen Interessen haben oft kaum berufliche Vorbilder und werden auch wenig durch ihr Umfeld unterstützt. Das führt laut einer Studie der Uni Graz unter Schülern an Polytechnischen Schulen in der Steiermark oft dazu... weiter




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Kinderhospiz

Überleben im Alltag18

  • Seit zehn Jahren hilft das mobile Kinderhospiz "Netz" betroffenen Familien.
  • 40 ehrenamtliche Mitarbeiter ermöglichen das Projekt.

Wien. "Meine Tochter Lisa ist mit schwerem Sauerstoffmangel zur Welt gekommen. Sie musste ihr ganzes Leben lang künstlich beatmet und sondiert werden, weil sie nicht selbstständig essen und trinken konnte", sagt ihre Mutter Sabine Reisinger. Das Familienleben hat sich schlagartig geändert und fand zu einem sehr großen Teil auf der Intensivstation... weiter




Bei jungen Menschen ist Facebook der Nachrichten-Lieferant Nummer eins. Aber welche Nachrichten bekommen wir angezeigt? Vor allem die, die sich mit unserer Meinung decken. - © Erik Tham/Corbis

Medien

Der große Nachrichten-Filter2

  • Eine neue Studie des Pew Research Center erklärt den Medienkonsum der Millennials. Facebook erweist sich als Schlüssel bei der Steuerung von Nachrichtenströmen.

Wien. Was bewegt die Jugend von heute? Diese Frage stellen sich nicht nur Politiker, sondern auch Medienforscher. Eine neue Untersuchung des Pew Research Center zeigt, dass 61 Prozent der Millennials in den USA - jener Kohorte, die zwischen 1981 und 1996 geboren ist - ihre politischen Nachrichten von Facebook erhält... weiter




Spielerisch nähern sich die Teilnehmer beim Begleitlehrgang dem Thema Umwelt. - © Jump

Umweltjahr

Unterricht ab Hof1

  • Nationalpark oder Bauernhof: Jugendliche können mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr in die Umweltarbeit hineinschnuppern.

Wien/Bregenz. Ihr Tag beginnt um 8 Uhr Früh und endet um 22 Uhr, dazwischen werden 100 Rinder gefüttert und gemolken, der Traktor repariert und der Stall ausgemistet. Katharina Ruff ist 19 Jahre alt und arbeitet an einem Bauernhof in Vorarlberg als Betriebshelferin. Sie ist eine von 40 Jugendlichen, die derzeit ein Freiwilliges Umweltjahr (FUJ)... weiter




Back Bone: Vom Quartier geht es in die Parks, um das Gespräch mit Jugendlichen zu suchen. - © S. Jenis

Migration

Burka als der neue Punk94

  • Hat ein Teil der dritten Zuwanderer-Generation ein grundlegendes Problem mit österreichischen Werten?

Wien. Sie sind schlechter integriert als ihre Eltern und Großeltern; österreichische Werte wie Demokratie, Gleichberechtigung und Konsens sind für sie uninteressant, weil Ehre, Kampf und Machokult zählen; nicht jeder Jugendliche ist gleich integrierbar: Dieses Bild zeichnete der Strafverteidiger ... weiter




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Doping

"High" School10

  • Jeder vierte Schüler über 13 Jahren wünscht sich ein Mittel zur Leistungssteigerung.

Wien. Konzentrierter, schneller, besser. Nur noch Höchstleistungen zählen. Wer schlecht ist, verliert. Die Rede ist nicht von Hochleistungssportlern, sondern von Schulkindern. Was sie verbindet: Sie greifen zu Mitteln zur Leistungssteigerung - um zu gewinnen. Egal ob auf der Laufbahn oder an der Schulbank... weiter




Bildung

Wo das Selbstwertgefühl aufgepäppelt wird

  • In den Produktionsschulen der Neba werden Jugendliche mit schlechten Startbedingungen auf ihren künftigen Ausbildungsplatz vorbereitet.

Wien. "Lisa, versteck‘ deine Haube!" Kichernd schlendert eine Gruppe junger Mädchen in Richtung Wiener Stadthalle. Was die Damen so erheitert, ist ein Plakat des Vereins gegen Tierfabriken mit der Botschaft "Tierpelzbommel sind peinlich." Mit den neben ihnen flanierenden Burschen wird heftig angebandelt... weiter




 - © FSJ

Freiwilliges Soziales Jahr

Freiwillige vor5

  • Monatelang keine Familienbeihilfe: Das Freiwillige Soziale Jahr hat einige Tücken. Anpassungen beim Gedenkdienst geplant.

Wien. Valerie Draxler arbeitet in einer Keramikwerkstatt und hilft beim Töpfern. Einige der Klienten sind gehörlos, andere haben geistige Behinderungen. Hier arbeitet die 20-Jährige seit September, gleich nach der HTL-Matura hat sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) angetreten. 90 Prozent Frauen 90 Prozent der jungen Menschen... weiter




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