• vom 16.02.2017, 13:19 Uhr

Schule

Update: 16.02.2017, 13:52 Uhr

Bildungstests

Neuer Test soll Risikoschüler identifizieren




  • Artikel
  • Kommentare (3)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online/APA

  • An Problemschulen sollen Taferlklassler Bildergeschichten nacherzählen und fortführen.

Ein neuer Test in der ersten Volksschulklasse soll dabei helfen, Risikoschüler frühzeitig zu identifizieren.

Ein neuer Test in der ersten Volksschulklasse soll dabei helfen, Risikoschüler frühzeitig zu identifizieren.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Ein neuer Test in der ersten Volksschulklasse soll dabei helfen, Risikoschüler frühzeitig zu identifizieren.
© APA/ROLAND SCHLAGER

Wien. Ein neuer Test in der ersten Volksschulklasse soll dabei helfen, Risikoschüler frühzeitig zu identifizieren. Die Lehrer bitten dafür Kinder, eine Bildergeschichte nachzuerzählen und eine mögliche Fortsetzung zu finden. So soll überprüft werden, ob sie Sätze in der Vergangenheit beziehungsweise der Zukunft bilden können, hieß es aus dem Bildungsministerium. Derzeit befindet sich der Test in einer Pilotphase.

Tests soll an Problemschulen durchgeführt werden

Am heutigen Donnerstag beschäftigt sich eine Bildungskonferenz im Ministerium mit "Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der Anzahl der Risikoschülerinnen und -schüler in den Grundkompetenzen". Die neue Überprüfung ist die erste Konsequenz aus den Ergebnissen der jüngsten PISA-Studie und soll vor allem an jenen Schulen verwendet werden, die in der Vergangenheit eine größere Anzahl an Risikoschülern hatten. Die Schulaufsicht wiederum soll sicherstellen, dass die Tests auch tatsächlich verwendet werden.

Derzeit stehen dafür vier standardisierte Bildergeschichten zur Verfügung. Die Erzählungen der Kinder werden von den Lehrern mitgeschnitten und an das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) übermittelt. Dort werden sie anhand eines Algorithmus ausgewertet, die Lehrer erhalten dann automatisch Feedback über die Ergebnisse.

Als Konequenz nach letztem PISA-Test

Als Folge der letzten, wieder nur mittelmäßig ausgefallenen PISA-Studie habe man sich genau angesehen, welche Schulen bei der Ergebnissen diverser Tests unterdurchschnittlich abgeschnitten haben. Die Überprüfung der Taferlklassler seit nun die erste Maßnahme für eine künftige Verbesserung. Ähnliche Instrumente brauche man aber auch für andere Schulstufen, hieß es aus dem Ministerium. Erkenntnisse über weitere Maßnahmen sollen rund um die Präsentation der Ergebnisse der Bildungsstandard-Erhebung des Vorjahrs (Deutsch in der achten Schulstufe) in einigen Wochen vorliegen.

Werbung



3 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-02-16 13:20:26
Letzte nderung am 2017-02-16 13:52:39



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Grüne Schule, brauner Anstrich
  2. "Die Durchfallquote in Mechanik war immer hoch"
  3. Private Kindergärten und Kindergruppen im Visier
  4. "Der TU-Student ist nicht unbedingt der, der protestiert"
  5. Maturanten schneiden heuer besser ab
Meistkommentiert
  1. Grüne Schule, brauner Anstrich
  2. "Der TU-Student ist nicht unbedingt der, der protestiert"
  3. Private Kindergärten und Kindergruppen im Visier
  4. "Döbling braucht uns nicht"
  5. "Ende einer 100-jährigen Blockade"

Werbung




Werbung