• vom 11.04.2012, 12:13 Uhr

Schule aktuell

Update: 11.04.2012, 12:35 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Der Schwerpunkt des PISA-Tests liegt heuer auf Mathematik

Köpferauchen beim PISA-Test



  • Schmied ist zuversichtlich was Österreichs Abschneiden beim internationalen Bildungsvergleichstest angeht.
  • Bundeskanzler Werner Faymann will keine Garantie dafür abgeben, dass Österreich beim diesjährigen PISA-Test besser abschneidet als zuletzt.

Eine Schülerin des Gymnasiums Rahlgasse: Zwischen 11. April und 23. Mai 2012 rund 5.000 15- bis 16-Jährige aus ca. 200 Schulen getestet.

Eine Schülerin des Gymnasiums Rahlgasse: Zwischen 11. April und 23. Mai 2012 rund 5.000 15- bis 16-Jährige aus ca. 200 Schulen getestet.APAweb / Robert Jäger Eine Schülerin des Gymnasiums Rahlgasse: Zwischen 11. April und 23. Mai 2012 rund 5.000 15- bis 16-Jährige aus ca. 200 Schulen getestet.APAweb / Robert Jäger

Wien. Unterrichtsministerin Claudia Schmied sagt sie sei zuversichtlich was Österreichs Abschneiden beim internationalen Bildungsvergleichstest PISA angeht. Vor dem Ministerrat meinte die Ressortchefin Mittwochvormittag, die kleineren Klassen mit besserer Betreuung sowie ein entspannterer Umgang mit solchen Tests könnten bereits positive Auswirkungen haben.

Weniger optimistisch gibt sich Bundeskanzler Werner Faymann: Er will keine Garantie dafür abgeben, dass Österreich beim diesjährigen PISA-Test besser abschneidet als zuletzt.Er könne nicht sagen, ob die von der Regierung eingeleiteten Reformmaßnahmen im Bildungsbereich bei den jetzt 15-und 16-Jährigen schon entsprechende Fortschritte gebracht hätten. Klar sei, dass es im Schulwesen weitere Schritte brauche.

Vizekanzler Michael Spindelegger sah sich selbst zumindest schuldlos, sollten Österreichs Schüler einmal mehr hinter den Erwartungen bleiben. Er habe nur zwei Söhne. Daher könne die Familie Spindelegger keinen allzu großen Beitrag zu PISA leisten.

Dieser Test startet heute mit dem Schwerpunkt Mathematik. Ob dies für Österreich günstig sei, wollte die Ministerin nicht einschätzen. Denn Mathematik sei ohnehin immer "ein bisschen ein Angstfach". Grundsätzlich sehe sie PISA jedenfalls "sportlich" und hoffe auf gute Ergebnisse. Den Schülern wünschte Schmied viel Glück: "Möge die Übung gelingen."

Schmied hält an Termin für Zentralmatura fest
Unbeeindruckt zeigt sich die Unterrichtsministerin von einer Umfrage im Auftrag der ÖVP-nahen Schülerunion, wonach sich mehr als 80 Prozent der Schüler nicht entsprechend auf die Zentralmatura vorbereitet sehen. Schmied meinte dazu, es werde am Zeitplan festgehalten, womit die Zentralmatura an den AHS bereits im Schuljahr 2013/14 zum Einsatz kommt. Allerdings würden die Informationen an den Schulstandorten weiter verstärkt. Damit könne dann eine faire und ein Stück gerechtere Matura garantiert werden.




Schlagwörter

PISA, Zentralmatura

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-11 12:13:34
Letzte Änderung am 2012-04-11 12:35:21


Beliebte Inhalte



Auch wenn Teilergebnisse gefeiert wurden, das Gesamtergebnis verursacht bei den meisten Fraktionen eher Katerstimmung. - APAweb / Herbert Neubauer
  • Mandatsgewinne vor allem für kleiner Gruppierungen
  • TU Graz schaffte Auszählung nicht
  • weiter

Die Studentenvertreter mussten lange warten. An der Uni Linz und an der TU Graz wurde äußerst langsam gezählt. - apaWeb - Neubauer
  • Das letzte Viertel der 100 Sitze bestimmen Studenten der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.
  • weiter

Erhöhte Radioaktivität wurde bei der "Alten Chemie" der Universität Innsbruck gemessen. - APAweb / dpa, Marc Müller
  • Ursache vorerst unklar - Mitarbeiter waren laut Verantwortlichen nicht betroffen.
  • weiter

Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter

Ergänzen sich gut als Interessensvertreter der Hotellerie: die Wienerin Michaela Reitterer und der Vorarlberger Gregor Hoch. - M. Hetzmannseder
  • Lehrlinge, Steuern, Online-Vertrieb: ein Anliegen des neuen Präsidentenduos der Hoteliervereinigung.
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Auch wenn Teilergebnisse gefeiert wurden, das Gesamtergebnis verursacht bei den meisten Fraktionen eher Katerstimmung. - APAweb / Herbert Neubauer
  • Mandatsgewinne vor allem für kleiner Gruppierungen
  • TU Graz schaffte Auszählung nicht
  • weiter

Geht es hier zur Wahlkabine? Die Wahlbeteiligung dürfte auch heuer eher gering ausfallen. Im Bild: Das Hauptgebäude der Universität Wien. - Stanislav Jenis
  • ÖH-Wahl: Je nach Uni reges Treiben oder gähnende Leere.
  • weiter

Die Studentenvertreter mussten lange warten. An der Uni Linz und an der TU Graz wurde äußerst langsam gezählt. - apaWeb - Neubauer
  • Das letzte Viertel der 100 Sitze bestimmen Studenten der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.
  • weiter

Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter




Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung