• vom 04.05.2012, 18:31 Uhr

Schule aktuell

Update: 04.05.2012, 18:39 Uhr
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Erste Reaktion zum Lehrerdienstrecht

Gewerkschaft sieht in Papier keinen großen Wurf



  • Gewerkschaft sieht Klärungsbedarf bei Reform der Ausbildung, Unterstützungspersonal und Tätigkeitsprofil.

Wien. Das von der Regierung angekündigte "große Paket" haben Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Finanzministerin Maria Fekter und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek der Gewerkschaft mit dem am Donnerstag überreichten 26-seitigen Entwurf für ein neues Lehrerdienstrecht nicht geliefert, resümierte Lehrervertreter Paul Kimberger (FCG).

So gebe es bei der angekündigten Entlastung der Lehrer durch mehr Verwaltungspersonal lediglich Absichtserklärungen, aber keine Festlegung, wie dieses im Schulsystem verankert werden soll. Außerdem fehlt dem Vorsitzenden der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft auch ein Tätigkeitsprofil für Lehrer oder Details, wie die Qualität der Schulen verbessert werden soll. Auch die angekündigte Reform der Lehrerausbildung mit einem Masterabschluss für alle Pädagogen komme nicht vor.

   Bei den nächsten Terminen müssen aus Kimbergers Sicht jedenfalls noch etliche "Dinge, die uns versprochen wurden und die unserer Vorstellung nach in eine neues Dienstrecht gehören" nachgereicht werden, sagte er der APA. Wenn Fekter fordere, dass die Lehrer mehr Zeit bei den Schülern verbringen sollen, müsse klargestellt werden, was zur Arbeit eines Lehrers zählt. Übers Wochenende solle nun das Papier von den Experten der Gewerkschaft "richtig zerlegt, nachgerechnet und bewertet" und dann entsprechende Nachfragen an die Ministerinnen gestellt werden.

   Verärgert reagierte Kimberger darauf, dass zwischen Regierung und Gewerkschaft Stillschweigen vereinbart wurde, aber dennoch Zahlen in Medien zu finden seien. "Vertraulichkeit stelle ich mir anders vor."
 




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Lehrerdienstrecht

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-04 18:33:22
Letzte Änderung am 2012-05-04 18:39:57


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