• vom 08.05.2012, 11:42 Uhr

Schule aktuell

Update: 08.05.2012, 11:52 Uhr
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Schmied denkt nicht an AHS-Ausbau



  • Auch wenn "gymnasiumsreife" Schüler abgewiesen werden müssen.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied.APAweb / Georg Hochmuth Unterrichtsministerin Claudia Schmied.APAweb / Georg Hochmuth

Wien. Unterrichtsministerin Claudia Schmied will keine zusätzlichen Gelder in den Ausbau der AHS-Unterstufe umleiten, auch wenn an sich "gymnasiumsreife" Schüler mangels Platz abgewiesen werden müssen. "Ich investiere nicht in den Ausbau von AHS-Standorten", sagte Schmied am Rande des Ministerrats am Dienstag. Das bedeute aber kein "Aushungern" der AHS, denn die Gymnasien würden weiterhin so viele Mittel wie gewohnt erhalten, sagte die Ministerin. Zusätzliche Gelder würden aber in den Ausbau der "Neuen Mittelschule" (Hauptschule) fließen.

Schmied verwies angesichts der Beschwerden der betroffenen Eltern darauf, dass es zwar einen Rechtsanspruch auf einen Pflichtschulplatz gebe, der auch erfüllt werde. Anspruch auf einen Wunschplatz gebe es aber keinen. Außerdem gehe sie davon aus, dass es in absehbarer Zeit ohnehin die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen geben werde. Ihre Strategie sei es daher nicht, die AHS Standorte auszubauen, sondern die gemeinsame Mittelschule in "Topqualität" bereitzustellen.




Schlagwörter

AHS, Neue Mittelschule

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-08 11:42:17
Letzte Änderung am 2012-05-08 11:52:39


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