- vom 15.05.2012, 17:24 Uhr
Update: 15.05.2012, 17:32 Uhr
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"A klane Tetschn" wird zur Watschen
Klagenfurt. Heftig am politischen Watschenbaum gerüttelt hat der Kärntner FPK-Obmann und Bildungsreferent in der Landesregierung Uwe Scheuch am Dienstag mit seinem Pädagogik-Verständnis. Scheuch hatte im ORF Kärnten am Montagabend erklärt, es sei "sinnvoll und gut", wenn Pädagogen einem Schützling ab und zu "a klane Tetschn" geben könnten. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nannte die Aussage Scheuchs "jenseitig". BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner forderte, Scheuch das Bildungsreferat zu entziehen. Kärntens Grüne verlangen seinen Rücktritt.
Scheuch erklärte am Dienstag dazu: "Ich habe Erziehungsmaßnahmen gemeint, mit denen sich Lehrer wirkungsvoll gegenüber Schülern durchsetzen können." Er sei keinesfalls für körperliche Gewalt, "es tut mir leid, wenn ich falsch verstanden wurde". Im ORF-"Mittagsjournal" betonte Scheuch dann auch noch: "A Tetschn und a Watschen sind zwei ganz unterschiedliche Dinge." Im österreichischen Wörterbuch findet sich allerdings zu beiden Begriffen das Synonym "Ohrfeige".
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-15 17:29:20
Letzte Änderung am 2012-05-15 17:32:06
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