• vom 25.06.2012, 18:15 Uhr

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Weniger Ausgaben für Nachhilfe



  • Fast jeder dritte Schüler braucht außerschulische Unterstützung.

Wien.



27 Prozent aller Schüler - das sind etwa 265.000 Kinder - brauchen laut einer aktuellen Studie der Arbeiterkammer (AK) Nachhilfe. Das entspricht in etwa den Zahlen des Vorjahrs. Dennoch sanken die Ausgaben für Nachhilfe im Vergleich zu 2011 um 20 Millionen Euro. Das läge aber weniger daran, dass die Schüler klüger geworden seien, sondern eher daran, dass sich wenig verdienende Eltern diese Zusatzbelastung kaum noch leisten könnten, interpretierte AK-Präsident Herbert Tumpel.

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Er vermeint auch, dass sich die Neue Mittelschule (NMS) positiv auswirke: Hier sei der Bedarf an bezahlter Nachhilfe wesentlich geringer als etwa in Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS).

Für die Studie wurden österreichweit 2851 Haushalte mit Schulkindern befragt. "Die alte Halbtagsschule macht genau dieselben Probleme wie im Vorjahr", so Tumpel. 77 Prozent aller Eltern müssen ihren Kindern bei Hausaufgaben helfen oder mit ihnen für Schularbeiten und Tests lernen. Das entspricht der Leistung von 47.000 Vollzeitbeschäftigten.

Am häufigsten lernen Eltern immer noch mit Volksschulkindern (88 Prozent). Diese Zahlen haben sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert, gesunken sind allerdings die Ausgaben der Eltern für bezahlte Nachhilfe - von 127 auf 107 Millionen Euro.

Von den Befragten fühlen sich zwei Drittel durch Ausgaben für Nachhilfe "extrem belastet"; 2011 war es nur ein Viertel. Eltern sparen vor allem bei teuren Sprachferien oder Lerncamps (zwölf Millionen Euro weniger Ausgaben) und nehmen verstärkt kostenlose Angebote in Anspruch.




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Nachhilfe, Schule

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Dokument erstellt am 2012-06-25 18:20:06


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