• vom 22.08.2012, 14:31 Uhr

Schule aktuell

Update: 22.08.2012, 14:38 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Grüne und SPÖ erfreut

Gesamtschule für Platter vorstellbar



  • Tiroler Landeshauptmann will Gemeinsame Schule "offensiv andenken".

Tirols Landeshauptmann Platter bricht gelassen mit einem Dogma der Bundes-ÖVP.

Tirols Landeshauptmann Platter bricht gelassen mit einem Dogma der Bundes-ÖVP.APAweb / Robert Jäger Tirols Landeshauptmann Platter bricht gelassen mit einem Dogma der Bundes-ÖVP.APAweb / Robert Jäger

Innsbruck. Die Gesamtschule ist für den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) - entgegen der offiziellen Linie seiner Partei - vorstellbar. Eine Gemeinsame Schule solle man "durchaus offensiv andenken - auch in Verbindung mit Ganztagsschule", wurde er in einer Vorabmeldung des am Donnerstag erscheinenden Nachrichtenmagazins "News" zitiert. Letztere solle zwar nicht verpflichtend sein, aber ausreichend angeboten werden.

"Ich kann mir eine gemeinsame Schule für alle durchaus vorstellen", meinte Platter. "Es muss aber in der Schule eine Differenzierung geben, damit sich die Kinder nach ihren persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln können", erklärte er in dem Interview.

In den Hauptschulen am Land sei es seit jeher so, dass alle Zehn-bis 14-jährigen Kinder gemeinsam in die Schule gehen, erklärte Platter. "Diese Kinder haben auch alle Chancen der Welt. Ich habe noch nie gehört, dass jemand, der in so eine gemeinsame Schule geht, später einen Nachteil hat, wenn er studieren will."


Grüne und SPÖ erfreut

Erfreut über Platters Ansichten haben sich am Mittwoch die Grünen und Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) gezeigt. "Es ist schön, dass sich die ÖVP bildungspolitisch langsam dem 21. Jahrhundert zuwendet und beginnt, ihre Uralt-Position zu überdenken", so Grünen-Bildungssprecher Harald Walser am Mittwoch in einer Aussendung. Allerdings müsse nun die Regierung endlich "Nägel mit Köpfen machen". Es nutze nichts, "dass man ab und zu in einzelnen Bundesländern bildungspolitische Luftblasen steigen lässt".

"Höchst erfreut" gab sich auch Oxonitsch in einer Stellungnahme gegenüber der APA: "Es ist erfreulich, dass innerhalb der ÖVP immer mehr Stimmen laut werden, die die Gemeinsame Schule befürworten. Die Gesamtschule weiter zu blockieren schadet der sinnvollen Weiterentwicklung des Bildungssystems." Er hoffe, dass sich "diese Stimmen der Vernunft" durchsetzen.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-22 14:31:58
Letzte Änderung am 2012-08-22 14:38:41


Beliebte Inhalte



Am Juridicum müssen die Stimmen eventuell neu gezählt werden. - apa/Hochmuth
  • Am Juridicum gibt es noch immer kein Ergebnis, AG will Neuauszählung.
  • weiter

  • Töchterle will Aufnahmeregeln für alle Studien. Mehr Geld wird es nicht geben.
  • weiter

Alle Lehrer werden Master. Auch Volksschullehrer müssen länger studieren. - apa/Georg Hochmuth
  • Alle Sekundarlehrer erhalten dieselbe Ausbildung; Mobilität wird erhöht.
  • weiter

Das Medizinstudium in Graz - im Bild ein Aufnahmetest in der Stadthalle der steirischen Landeshauptstadt - ist Gegenstand des jüngsten aufsehenerregenden OGH-Urteils. - apa/Silvia Schober
  • OGH-Urteil spricht Ex-Studenten Schadenersatz für Studienverzögerung zu.
  • weiter

Der Universität zurechenbar ist eine Verlängerung der Studienzeit insbesondere dann, wenn diese durch Rückstellung bei der Anmeldung zu einer Lehrveranstaltung erfolgt - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Urteil könnte künftigen Studienwerbern auf den Kopf fallen.
  • weiter

Alle Lehrer werden Master. Auch Volksschullehrer müssen länger studieren. - apa/Georg Hochmuth
  • Alle Sekundarlehrer erhalten dieselbe Ausbildung; Mobilität wird erhöht.
  • weiter

Auch wenn Teilergebnisse gefeiert wurden, das Gesamtergebnis verursacht bei den meisten Fraktionen eher Katerstimmung. - APAweb / Herbert Neubauer
  • Mandatsgewinne vor allem für kleiner Gruppierungen
  • TU Graz schaffte Auszählung nicht
  • weiter

Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter

Die Studentenvertreter mussten lange warten. An der Uni Linz und an der TU Graz wurde äußerst langsam gezählt. - apaWeb - Neubauer
  • Das letzte Viertel der 100 Sitze bestimmen Studenten der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.
  • weiter

Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat am Dienstag vor dem Ministerrat angekündigt, beim Lehrerdienstrecht "intensiv weiterverhandeln" zu wollen. - APAweb/Techt
  • Unterrichtsministerin will sich von Koalitionspartner nicht verunsichern lassen.
  • weiter




Werbung




Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof

Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi" Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York.

Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen: 21. 5. 2013: Schwere Zeiten für Fans des glänzenden Metalls: Der Goldpreis erklimmt keine neuen Höhen mehr, das Interesse der Anleger ist merkbar gesunken.

Werbung