• vom 29.08.2012, 16:58 Uhr

Schule aktuell

Update: 30.08.2012, 17:32 Uhr
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Kampf den Schulschwänzern



  • Stadtschulrat erhebt erstmals, wieviele Kinder unentschuldigt zu Hause bleiben.

Wer lieber in den Park statt in die Schule geht, muss künftig mit Konsequenzen wie etwa Verwaltungsstrafen rechnen. - Pessenlehner

Wer lieber in den Park statt in die Schule geht, muss künftig mit Konsequenzen wie etwa Verwaltungsstrafen rechnen. Pessenlehner

Wien. (temp) Vor dem Unterricht noch schnell ins Café abzubiegen oder überhaupt gleich zuhause zu bleiben, wird für die Schüler immer schwieriger. Hat doch die Wiener Stadtschulratpräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) am Mittwoch vor Journalisten angekündigt, dass dieses Schuljahr erstmals die Zahl der Schulschwänzer erhoben werden soll. Bereits im März hatte sie Wiens ersten Schulschwänz-Beauftragten Horst Tschaikner präsentiert - ab 3. September, wenn das neue Schuljahr startet, sollen weitere Maßnahmen gegen das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht gesetzt werden.

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"Wir überlegen ein SMS-Meldesystem, über das Eltern informiert werden, wenn ihr Kind nicht zum Unterricht erschienen ist", so Brandsteidl. Bereits jetzt hätten einige Schulen, vor allem im HTL- und AHS-Bereich, dieses System etabliert. Eine Umsetzung sei jedoch erst nach Absprache mit dem Elternverein möglich.

Kommt ein Kind nicht in die Schule, und das unentschuldigt, sind es allerdings die Eltern, die mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 440 Euro rechnen müssen. Im März war im Ministerrat ein Stufenplan beschlossen worden, der erstmals eine einheitliche Regelung für den Umgang mit Schulschwänzern brachte. In vier Stufen sind darin zuerst Gespräche zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, dann Schulpsychologen, Sozialarbeitern und der Schulaufsicht sowie zuletzt die Einschaltung der Jugendwohlfahrt vorgesehen. Zeigt all das keine Wirkung, muss die Schulleitung eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungsbehörde einbringen.

Diese Woche können die Schüler aber noch ihre Ferien genießen. Kommenden Montag, wenn diese im Osten Österreichs zu Ende sind, werden in Wien rund 200.000 Kinder und Jugendliche in die Schule pilgern, darunter 17.000 Taferlklassler. Das entspricht einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr.

Schwerpunkt Lesen
Nicht nur die Schulanfänger werden eine Tüte erhalten - auch für Lehrer ist eine vorgesehen. Der Inhalt: Ein "Lesecheck-Paket" mit Materialien, wie Lehrer die Lesekompetenzen fördern können. Steht doch das Lesen nach wie vor im Mittelpunkt, das auch dieses Schuljahr durch den Wiener Lesetest überprüft werden soll.




Schlagwörter

Brandsteidl, Volksschule, Schüler

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-29 17:06:17
Letzte Änderung am 2012-08-30 17:32:58


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