
Wien. Mit Wasser experimentieren und auf spielerische Weise die Welt der Chemie entdecken: Diese Idee steckt hinter dem BASF-Chemie-Lab, das nun in der Volksschule Pfeilgasse in Wien-Josefstadt eröffnet hat. Bis zum 12. Dezember haben Schulklassen die Möglichkeit, dort an Experimentierworkshops teilzunehmen.
Vergangenes Jahr fand das BASF Kids Lab anlässlich des Internationalen Jahres der Chemie erstmals in Wien statt. Aufgrund des großen Interesses entschloss sich das Unternehmen, auch in diesem Jahr Kinder zum Experimentieren mit einzuladen.
"Ziel des Kids Lab-Programms ist es, Kinder so früh wie möglich an die Naturwissenschaften heranzuführen und ihr Interesse daran zu wecken" sagt Dr. Joachim Meyer, Geschäftsführer der BASF Österreich GmbH, der damit "Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen" fördern will.
"Unser Ziel ist es, dass Kinder auf spielerische Art und Weise in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen und Alltagsphänomene erforschen können", so Andrea Rieß, Direktorin der Volksschule 08. "Die Schule in der Pfeilgasse ist im Bereich der Naturwissenschaften für die Begabtenförderung zertifiziert", sagt Veronika Mickel, Bezirksvorsteherin der Josefstadtund sagt es sei "klar, dass wir die Schule hier unterstützen".
Jugendliche gestalten virtuelle Stadt der Zukunft
Bei der Eröffnung des Kids Labs in Wien wurde auch das 3D-Online-Spiel "Future-City" vorgestellt, welches die BASF mit Kooperationspartnern aus Österreich auf die Beine gestellt hat. Bei dem Lernspiel können Jugendliche eine Stadt der Zukunft bauen. Dabei müssen sie die ökologischen Herausforderungen meistern und erneuerbare Energien zum Einsatz kommen lassen. "Mit Future City möchten wir das Interesse von Jugendlichen für Zukunftstechnologien fördern, speziell für jene alltäglichen Entwicklungen und Innovationen, die ohne den Beitrag der Chemie nicht möglich wären", so Meyer. Die Kampagne vermittelt den Jugendlichen lebendig und praxisnah Kompetenzen im Bereich der Naturwissenschaften und Technik.