• vom 28.04.2015, 18:14 Uhr

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Update: 28.04.2015, 18:38 Uhr

Aufwandsentschädigung

Finanzspritze für Medizinstudenten




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  • Wien zahlt 650 Euro monatlich "Aufwandsentschädigung".

Wien. Der Konkurrenzdruck um angehende Spitalsärzte ist hoch: Wien will Medizinstudenten nun mit einer Finanzspritze umwerben. Ab August zahlt der Krankenanstaltenverbund (KAV) für das Klinisch-Praktische-Jahr (KPJ) eine "Aufwandsentschädigung" von 650 Euro monatlich, sagte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Dienstag.

Das KPJ ist seit August 2014 fixer Bestandteil der neuen Medizinausbildung und muss im letzten Studienjahr absolviert werden. Das Pflichtpraktikum dauert 48 Wochen zu je 35 Wochenstunden. Mit der Zuwendung will man sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Laut Wehsely sind 650 Euro im Vergleich zu anderen Bundesländern hoch. Nieder- und Oberösterreich zahlen in etwa gleich viel, Vorarlberg 500 Euro monatlich, die restlichen Länder gar nichts.

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Warum Wien bisher nichts zugeschossen hat, erklärte Wehsely mit Fingerzeig auf den Bund. Der Nationalrat habe damals nämlich die Änderungen der Ausbildung beschlossen, ohne diesen Aspekt mitzubedenken. Wien sei hier von sich aus aktiv geworden.




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Dokument erstellt am 2015-04-28 18:17:03
Letzte nderung am 2015-04-28 18:38:50



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