• vom 12.06.2017, 19:00 Uhr

Uni

Update: 13.06.2017, 08:01 Uhr

Studienplatzfinanzierung

Auch bei Unis ist Bewegung möglich




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  • Rektoren-Chef Vitouch hofft auf höheres Uni-Budget und Studienplatzfinanzierung.

Studierende gehen in einen Hörsaal der Universität Wien.

Studierende gehen in einen Hörsaal der Universität Wien.© APA/HERBERT NEUBAUER Studierende gehen in einen Hörsaal der Universität Wien.© APA/HERBERT NEUBAUER

Wien. Die Rektoren sind angesichts der Einigkeit der Regierung beim Thema Schulautonomie wieder zuversichtlicher, dass sich ÖVP und SPÖ auch bei Studienplatzfinanzierung und Universitätsbudget einigen. "Wenn man wirklich will, können auch an einem Sonntag unerwartete und erfreuliche Dinge passieren", so der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Oliver Vitouch, am Montag vor Journalisten.

Die Universitätsfinanzierung für die Jahre 2019 bis 2021 muss bis Ende des Jahres zwischen Wissenschafts- und Finanzminister fixiert werden. Gleichzeitig ist geplant, für diese Periode das Finanzierungssystem in Richtung Studienplatzfinanzierung umzustellen, was eine Ausweitung der Zugangsbeschränkungen mit sich bringen würde.

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Ex-Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hatte den Unis ein Plus von 1,35 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, wovon 510 Millionen für die Umstellung auf die Studienplatzfinanzierung vorgesehen waren. Die SPÖ will die Finanzierung sofort beschließen, sperrt sich aber vorerst gegen den Beschluss der Studienplatzfinanzierung. Die ÖVP wiederum will die Studienplatzfinanzierung unter Dach und Fach bringen und verweist beim Budget auf die Frist bis Jahresende.

Die Einigung der Regierung auf einen gemeinsamen Vorschlag in Sachen Schule hat die uniko am Montag bei ihrer Plenarversammlung in Wien nun hoffnungsfroher gemacht. Vitouch mahnte nun auch eine Einigung bei Studienplatzfinanzierung und Universitätsbudget ein.

Eine mögliche Reaktion der Unis bei einem Scheitern der Verhandlungen wollte Vitouch nicht in den Raum stellen. "Über Kampfmaßnahmen denken wir nach, wenn es so weit ist." Als Deadline nannte der uniko-Präsident die Neuwahlen - wobei aber klar sei, dass sich die Stimmung im Wahlkampf eintrüben und eine Einigung schwieriger werde.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-12 17:35:03
Letzte nderung am 2017-06-13 08:01:30



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