• vom 24.07.2017, 10:46 Uhr

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Update: 24.07.2017, 10:48 Uhr

Fachhochschulen

Erstmals schließen mehr Frauen als Männer ab




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Von WZ Online, APA

  • Große Geschlechterunterschiede in Naturwissenschaften und Technik sowie in Gesundheitsberufen.

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Wien. Zum ersten Mal haben mehr Frauen als Männer einen Abschluss an einer Fachhochschule (FH) gemacht, wie aus Statistiken des Wissenschaftsministeriums hervorgeht. Bei den Erstabschlüssen dominierten Frauen bereits seit 2010/11, im Studienjahr 2015/16 lagen sie erstmals auch bei Erst- und Zweitabschlüssen zusammen mit 50,6 Prozent vorne. Insgesamt steigen die Absolventenzahlen an Unis und FH.

2015/16 schlossen in Summe 13.715 Personen eine FH ab (Erst- und Zweitabschlüsse zusammen). Davon waren 6.945 Frauen (50,6 Prozent) und 6.770 Männer (49,4 Prozent). Bei den Erstabschlüssen (im Regelfall Bachelor; in Summe 8.782) lag der Frauenanteil bei 53,9 Prozent, bei den Zweitabschlüssen (im Regelfall Master; 4.933) bei 44,9 Prozent.

Nur 23 Prozent Frauen in den "MINT"-Fächern

Deutliche Geschlechterunterschiede gab es in den einzelnen Fachrichtungen: Im Bereich Naturwissenschaften und Technik lag der Frauenanteil deutlich tiefer: In den sogenannten "MINT"-Fächern waren von 4.958 FH-Absolventen rund 23 Prozent Frauen. An den Universitäten war der Prozentsatz mit 36 Prozent von insgesamt 10.688 MINT-Absolventen des Jahres 2015/16 höher. Den höchsten Anteil an Absolventinnen gab es an Universitäten in den pädagogischen Fächern (rund 78 Prozent) und an den FH im Bereich Gesundheit und soziale Dienste (82 Prozent).

Die Gesamtabsolventenzahl (Erst- und Zweitabschlüsse) stieg sowohl an den Universitäten als auch an den FH an: Die 13.715 FH-Absolventen 2015/16 bedeuten gegenüber dem Jahr davor ein Plus von 4,6 Prozent. An den Universitäten schlossen im selben Jahr rund 35.800 Studierende ab, um 3,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Der durch die Umstellung auf das Bachelor-/Mastersystem bedingte Spitzenwert von 2012/2013 (rund 37.300 Studienabschlüsse) wurde aber noch nicht wieder erreicht.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-07-24 10:47:15
Letzte nderung am 2017-07-24 10:48:48



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