Uni

Queer-Feministen unter sich: Tiina Rosenberg und Martin J. Gössl. - © Luiza Puiu

Interview

"Frauen können auch Faschistinnen sein"11

  • Tiina Rosenberg, Gründerin der feministischen Partei in Schweden, will sich nicht mit Frauen wie Marine Le Pen solidarisieren.
  • Gemeinsam mit Martin J. Gössl spricht sie im Interview über Queer-Feminismus und Bubenarbeit, Arbeiterkinder und das diskriminierende Schulsystem in Österreich sowie über Studiengebühren im Zeitalter des Postkolonialismus.

"Wiener Zeitung": Was fehlt Ihnen bisher an den Diskussionen beim Europäischen Forum Alpbach? Tiina Rosenberg: Bis jetzt hat niemand über Arbeiterkinder gesprochen. Ich bin immer erstaunt, wenn Menschen sagen, es gäbe keine gesellschaftliche Klassen mehr. Doch sehen wir uns das Schulsystem in Deutschland oder Österreich an: Dass man sich im Alter... weiter




Sir John Daniel in Alpbach. - © Luiza Puiu

Bildung

"Die Gesellschaft liebt Eliten"11

  • Der britische Hochschulexperte John Daniel über Eliteuniversitäten, den neuen Trend der Online-Kurse und warum er sich für Studiengebühren ausspricht.

Alpbach. Am Mittwoch hatte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner überraschend die Studiengebühren wieder in die politische Diskussion gebracht. Unterstützung bekommt er vom britischen Hochschulexperten John Daniel: Er argumentiert, die Universitäten würden durch die Gebühren weniger elitär. "Wiener Zeitung": Wie kann es an den Universitäten... weiter




Zu Gast bei den Hochschulgesprächen in Alpbach: Minister Reinhold Mitterlehner. - © Luiza Puiu

Forum Alpbach

Studiengebühren "nicht ad acta"3

  • Wissenschaftsminister Mitterlehner spricht sich für Gebühren und Zugangsbeschränkungen aus.
  • ÖH und SPÖ: Im Regierungsprogramm "keine Rede davon".

Alpbach. Aus der Reihe tanzen, lächeln, mit Fremden sprechen: Mit diesen Regeln starteten am Mittwoch die Hochschulgespräche des Europäischen Forums in Alpbach. Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner hält sich in seiner Eröffnungsrede vor allem an die erste Regel, indem er die Diskussion um die Studiengebühren aufwärmt... weiter




Welcome Day: So wie im Vorjahr können sich Studienanfänger auch heuer wieder Ezzes von Höhersemestrigen holen. - © Uni Wien

Studium

Barrierefrei studieren3

  • Uni Wien veranstaltet auch heuer wieder einen Willkommenstag für Studierende mit physischer oder psychischer Beeinträchtigung.

Wien. Wie bereits im vergangenen Jahr veranstaltet das Team Barrierefrei Studieren der Universität Wien einen "Welcome Day" für Studienanfänger mit physischer oder psychischer Beeinträchtigung. Am Dienstag, 23. September 2014, gibt es im Marietta Blau Saal im Hauptgebäude der Uni Wien am Universitätsring 1 von 9... weiter




Die Universität Wien rutscht im internationalen Vergleich ab. - © Universität Wien

Top 500

Heimische Unis im Ranking abgerutscht1

  • Uni Wien als beste wieder auf Platz 151 - 200. US-Unis weiterhin Spitzenreiter.

Wien/Shanghai. Die österreichischen Unis haben im neuen "Shanghai Academic Ranking of World Universities" gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht an Boden verloren. Statt sieben sind nur noch sechs heimische Hochschulen in der Rangliste der 500 besten Unis vertreten, am besten liegt dabei die Uni Wien (auf den Rängen 151-200)... weiter




Das KPJ dauert 48 Wochen und gliedert sich in die Blöcke Innere Medizin, Chirurgische Fächer und Wahlfächer. - © APAweb/dpa, Carsten Rehder

KPJ

Medizin-Studenten wollen Entschädigung für Klinisch-Praktisches Jahr5

Wien. Die HochschülerInnenschaft (ÖH) verlangt für das in dieser Woche gestartete neue Klinisch-Praktische Jahr (KPJ) an den Medizin-Unis eine Aufwandsentschädigung für die Studenten. Das KPJ bildet das letzte Studienjahr im Medizinstudium, in diesem haben Studenten eine Anwesenheitspflicht von 35 Wochenstunden im Spital und übernehmen ärztliche... weiter




Weltraumforschung: Das US-Militär ist an besseren Wettervorhersagen für das Weltall interessiert. - © AP Photo/NASA/JPL-Caltech

Pentagon-Gelder

"Mehr als Brustkrebsforschung"3

  • Das US-Militär finanziert Grundlagenforschung an österreichischen Universitäten.
  • "Die Ergebnisse können viele Anwendungen haben", sagt der Leiter des Büros zu Luft- und Raumfahrtforschung der Air Force.

Wien. In Österreich wird universitäre Forschung vom Pentagon bezahlt, wie die "Wiener Zeitung" vor kurzem in Zusammenarbeit mit "NDR Info" berichtet hat; derzeit laufen neun vom US-Militär finanzierte Projekte. In den vergangenen fünf Jahren haben die Universitäten und die ebenfalls öffentliche Akademie der Wissenschaften (ÖAW) fast neun Millionen... weiter




Pentagon-Gelder für die Brustkrebsforschung:"Das ist doch wohl eine geniale Verwendung", sagt Josef Penninger. Luiza Puiu

Pentagon-Gelder

"Das ist absolut nichts Unanständiges"5

  • Drittmittel vom Pentagon sind nicht unbedingt ein Problem, sagt der Genetiker Josef Penninger.

Wien. Das Pentagon hat seit 2009 Forschung in Österreich in Millionenhöhe finanziert, den Großteil davon (5,4 Millionen Euro) das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der öffentlichen Akademie der Wissenschaften erhalten, genauer: der Genetiker Josef Penninger für seine Brustkrebsforschung. Wie es dazu kam... weiter




Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht bei den Hochschulgesetzen bezüglich Drittmitteln keinen Änderungsbedarf. - © APAweb / Roland Schlager

Pentagon-Gelder

"Wenn wir Informationen wollen, bekommen wir sie"

  • Keine Auskunftspflicht: Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner befindet, die Unis verhalten sich transparent genug zu Drittmitteln.
  • Er will keine Gesetzesänderung - Agentur für wissenschaftliche Integrität und Enquete des Ministeriums widmen sich im Herbst dem Thema.

Wien. Das Pentagon finanziert Forschungsprojekte an österreichischen Universitäten, dennoch sieht Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner weiterhin keinen Bedarf für mehr Transparenz bei der Vergabe von Drittmitteln. Deshalb spricht er sich gegen eine dahin gehende Änderung des Hochschulgesetzes aus, wie er am Dienstag vor Journalisten erklärte... weiter




Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger. - © Luiza Puiu

Bilderstrecken

Einblick in die Brustkrebsforschung1

  • Mit 5,4 Millionen Euro erhielt Josef Penninger den Großteil der Pentagon-Gelder. Der "Wiener Zeitung" gewährt der Genetiker Einblick in sein Forschungslabor.

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