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Pentagon-Gelder

"Das ist absolut nichts Unanständiges"3

  • Drittmittel vom Pentagon sind nicht unbedingt ein Problem, sagt der Genetiker Josef Penninger.

Wien. Das Pentagon hat seit 2009 Forschung in Österreich in Millionenhöhe finanziert, den Großteil davon (5,4 Millionen Euro) das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der öffentlichen Akademie der Wissenschaften erhalten, genauer: der Genetiker Josef Penninger für seine Brustkrebsforschung. Wie es dazu kam... weiter




Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht bei den Hochschulgesetzen bezüglich Drittmitteln keinen Änderungsbedarf. - © APAweb / Roland Schlager

Pentagon-Gelder

"Wenn wir Informationen wollen, bekommen wir sie"

  • Keine Auskunftspflicht: Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner befindet, die Unis verhalten sich transparent genug zu Drittmitteln.
  • Er will keine Gesetzesänderung - Agentur für wissenschaftliche Integrität und Enquete des Ministeriums widmen sich im Herbst dem Thema.

Wien. Das Pentagon finanziert Forschungsprojekte an österreichischen Universitäten, dennoch sieht Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner weiterhin keinen Bedarf für mehr Transparenz bei der Vergabe von Drittmitteln. Deshalb spricht er sich gegen eine dahin gehende Änderung des Hochschulgesetzes aus, wie er am Dienstag vor Journalisten erklärte... weiter




Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger. - © Luiza Puiu

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Einblick in die Brustkrebsforschung1

  • Mit 5,4 Millionen Euro erhielt Josef Penninger den Großteil der Pentagon-Gelder. Der "Wiener Zeitung" gewährt der Genetiker Einblick in sein Forschungslabor.

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Kaiser Napoleon hatte einst einen Forschungswettbewerb ausgelobt, um Nahrungsmittel länger haltbar zu machen. Das Ergebnis war die Erfindung der Konservendose. - © Corbis/Leif Skoogfors

Pentagon-Gelder

Von der Dose bis zum Navi4

  • Militärische und zivile Forschung sowie die Nutzung von Errungenschaften verschmelzen.

Wien. Seit 2009 haben österreichische Universitäten sowie die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Forschungsgelder in der Höhe von 8,8 Millionen Euro vom US-Verteidigungsministerium erhalten, ... weiter




Globalisierte Forschung: Das US-Verteidigungsministerium setzt laut Strategiepapier auf Grundlagenforschung in Übersee. Auch in Österreich lässt das US-Militär forschen, besonders groß ist das Interesse an der Quantentechnologie. - © V. Koval/fotolia/Faksimile Office of Naval Research

Pentagon-Gelder

"Militärisch interessant"9

  • Der "Wiener Zeitung" vorliegende Pentagon-Papers geben Einblick in Strategie des US-Militärs in der Forschung.

Wien. Nachdem durch den Bericht der "Wiener Zeitung" bekannt wurde, dass das Pentagon in österreichische Forschung investiert, wirft das etliche Fragen auf. Allen voran: Welche Strategie verfolgt das US-Militär damit? Erste Aufschlüsse darüber geben der "Wiener Zeitung" vorliegende Strategiepapiere, in denen auch Österreich Erwähnung findet... weiter




Die US-Luftwaffe sieht laut einem Strategiepapier zentrale Vorteile in der Zusammenarbeit mit Wissenschaftern in Österreich. - © MrVertigo/Fotolia; Gusto/Science Photo Library/Corbis; Air Force Research Laboratory/Faksimile

Pentagon-Gelder

Regeln für Uni-Drittmittel sind gefragt7

  • Nach Bericht der "Wiener Zeitung": Politiker, ÖH und Uni-Rektoren fordern "größtmögliche Transparenz" bei Drittmitteln.

Wien. Mehr Transparenz und eine öffentliche Debatte über die Vergabe von Drittmitteln ist notwendig: Darin sind sich Uni-Rektoren, Studentenvertreter sowie einige Wissenschaftssprecher der Parteien einig. Damit reagieren sie auf den Bericht der "Wiener Zeitung" vom Mittwoch, wonach das Pentagon universitäre Forschung in Österreich finanziert... weiter




 - © epa/Dennis M. Sabangan

Pentagon-Gelder

US-Militär lässt an Österreichs Universitäten forschen32

  • Wissenschafter fordern öffentliche Debatte, Grüne kündigen parlamentarische Anfrage an - Mit interaktiver Grafik

Wien. Im neutralen Österreich wird universitäre Forschung vom Pentagon bezahlt. Rund 8,8 Millionen Euro haben österreichische Universitäten und die ebenfalls öffentliche Akademie der Wissenschaften (ÖAW) seit 2009 vom US-Verteidigungsministerium erhalten. An fast allen großen österreichischen Unis kooperieren Forschungsteams mit dem US-Militär... weiter




In diesem Semester kamen nur 24 Personen in den Genuss des innovativen Lehrmodells und waren begeistert. - © APAweb / APA, Helmut Fohringer

Med-Uni Graz

Simulierter "Emergency Room" für Studierende

  • Jungmediziner waren acht Stunden in simulierter Notfallaufnahme-Station: "Fast real".

Graz. Schlaganfall, Kreislaufkollaps, Wunden, Blutverlust: Der Alltag einer Notfallaufnahme in einem Spital ist herausfordernd - v.a. für junge Mediziner. An der Medizinischen Universität Graz können bereits Studierende in die Rolle von Notärzten schlüpfen - im Rahmen des vollständig simulierten "Emergency Rooms" im Hörsaalzentrum der Med-Uni... weiter




Mit insgesamt fast 10.000 Teilnehmern hat am 4. Juli der österreichweit größte Uni-Aufnahmetest begonnen. Bis zum Nachmittag kämpfen sie um einen der 1.560 Medizin-Anfängerstudienplätze für das Studienjahr 2014/15 an den Standorten Wien, Graz , Innsbruck und heuer erstmals Linz. - © APAweb/RUBRA

Stresstest

Impressionen von Uni-Aufnahmetest für Medizin

  • Der Stress vor dem Beginn des Studiums. Mehr als 10.000 TeilnehmerInnen österreichweit.

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In Wien gibt es 6.016 Interessenten für 740 Plätze, in Innsbruck 3.478 Bewerber für 400 Plätze, in Graz 2.765 Studienwerber für 360 Plätze und in Linz 342 für 60 Plätze. - © APAweb, Georg Hochmuth

Teilnehmerrekord

Medizin-Aufnahmetest: 12.600 Bewerber für 1.560 Plätze

  • Erstmals Aufnahmeprüfung an neuer Medizin-Fakultät an Uni Linz

Wien/Graz/Innsbruck. 12.600 Personen haben sich für den am Freitag stattfindenden jährlichen Aufnahmetest für ein Medizinstudium angemeldet. Das ist ein neuer Teilnehmerrekord. An den drei Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie erstmals an der neuen Medizin-Fakultät der Uni Linz rittern sie um insgesamt 1.560 Studienplätze... weiter




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