- vom 03.05.2012, 18:00 Uhr
Update: 03.05.2012, 20:36 Uhr
- Artikel
- Lesenswert (5)
- Drucken
- Leserbrief
- Empfehlen/Teilen
Studenten besetzten Wissenschaftsministerium
Von Bettina Figl

Am Donnerstagabend besetzten Studierende kurzzeitig das Wissenschaftsministerium.Thomas Wallerberger
Am Donnerstagabend besetzten Studierende kurzzeitig das Wissenschaftsministerium.Thomas Wallerberger
Wien. Am Donnerstagabend haben Studierende das Wissenschaftsministerium kurzzeitig besetzt. 20 bis 30 Besetzer drangen in das Gebäude ein, hingen Transparente aus den Fenstern, winkten den rund 100 weiteren Demonstranten vor dem Ministerium am Minoritenplatz zu und skandierten: "IE bleibt".
Die protestierenden Studenten protestierten damit gegen die Abschaffung des Bachelorstudiengangs Internationale Entwicklung (IE). Sie sprechen sich zudem gegen Studiengebühren aus, die Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle unter Berufung auf die Autonomie der Universitäten befürwortet. "Es gab keinen Versuch, mit uns Kontakt aufzunehmen", sagte eine Sprecherin des Wissenschaftsministers zur "Wiener Zeitung" und berichtet, die friedlichen Demonstranten seien bald darauf von der Polizei hinausbegleitet worden.
Ab Herbst soll es an der Un i Wien nicht mehr möglich sein, für den IE-Bachelor neu zu inskribieren. Er soll durch ein Masterstudium ersetzt werden.
Die VP-nahe Aktionsgemeinschaft hat die Aktion in einer Aussendung kritisiert. Die große Mehrheit der Studierenden verurteile diese "anarchisch anmutenden Vorgehensweise, die mit dem Recht auf Meinungsäußerung nichts mehr zu tun hat", so Bundesobmann Martin Brenner..
Leserkommentare
Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-03 18:01:28
Letzte Änderung am 2012-05-03 20:36:30
Mehr aus dem Ressort
- Mehr als eine Milliarde Euro wird
- in 42 Uni-Großprojekte investiert.
- weiter
- SPÖ, Grüne und FPÖ wollen Rückkehr zur Direktwahl.
- weiter
- Töchterle will Aufnahmeregeln für alle Studien. Mehr Geld wird es nicht geben.
- weiter
- Urteil könnte künftigen Studienwerbern auf den Kopf fallen.
- weiter
Beliebte Inhalte
- Erstmals unter Kim Jong-un besucht ein nordkoreanischer Gesandter Peking
- weiter
- Salzburger Stronach-Mann weicht in Debatte um Gewerkschaft vom Chef ab.
- weiter
- Auch in Österreich wackeln bis zu 1000 Arbeitsplätze
- weiter
- Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
- Folgt Johann Strobl als neuer Chef von Raiffeisen International?
- weiter
Werbung