Wien. Von 15. bis 20. Juli wird der bisher größte Kongress an der Uni Wien und gleichzeitig der weltweit größte Amerikanisten-Kongress veranstaltet: 4.500 Geistes- und Sozialwissenschafter werden beim "54. International Congress of Americanists" (54 ICA) ihre aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren, wie die Uni am Donnerstag in einer Aussendung mitgeteilt hat. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf Lateinamerika, von wo auch 60 Prozent der ICA-Teilnehmer kommen.
Thematisch wird der Bogen von aktuellen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen über Umwelt- und Ressourcenpolitik und Menschenrechte bis zu Geschichte und Gender Studies reichen. Dabei sind neben rund 470 Symposien auch vier Plenarvorträge im Audimax geplant. Der ecuadorianische Ökonom und Ex-Energie- und Bergbauminister Alberto Acosta wird dabei im Audimax über das Konzept des "Guten Lebens" als Alternative zu kapitalistischem Wirtschaftswachstum referieren, in den weiteren Plenarsitzungen geht es um den "Globalen Süden", den österreichischen Historiker und Ethnologen Friedrich Katz und um das "Theatre of the Living".
(S E R V I C E - International Congress of Americanists (ICA) von Sonntag, 15. Juli, bis Freitag, 20. Juli an der Universität Wien, http://ica2012.univie.ac.at)
Der Ausspruch "das geht sich nicht aus" ist universell einsetzbar und trifft auch auf die Koalitionsverhandlungen nach der ÖH-Wahl zu...weiter