Wien. Ein Student wendet sich nun wegen der gendergerechten Auswertung des Aufnahmetests an der Medizin-Uni Wien an den Verfassungsgerichtshof. Der Anwalt des Mannes, Raoul Wagner. "Die Auswertung ist gleichheitswidrig, mein Mandant wurde von der Medizinischen Universität diskriminiert", meinte Wagner gegenüber der Tageszeitung "Kurier". Er habe auch bei der Uni gegen den negativen Bescheid Berufung eingelegt. Diese muss jetzt vom Uni-Senat geprüft werden.
Man habe diese Art der Auswertung rechtlich genau geprüft und sei überzeugt davon, dass sie etwaigen Klagen standhält, erklärte ein Sprecher der Medizin-Uni gegenüber der Zeitung. Das jetzt angewendete Verfahren sei auch ein Beitrag für mehr Genderfairness.
Im kommenden Jahr soll übrigens alles anders werden: Bis dahin sollen die drei Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck ein neues, gemeinsames Aufnahmeverfahren erarbeiten.
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