
Wie die Wiener Zeitung Online bereits vor einer Woche berichtete, wird der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard massiv Stellen streichen. Der US-Konzern präsentierte am Mittwoch nach Börsenschluss den erwarteten Plan, der den Abbau von 27.000 Stellen vorsieht.
Damit sollten bis zum Fiskaljahr 2014 drei bis 3,5 Milliarden Dollar jährlich eingespart werden. Für das zweite Quartal gab HP einen um drei Prozent niedrigeren Umsatz von 30,7 Milliarden Dollar bekannt. Damit fiel der Rückgang jedoch bei weitem nicht so stark aus wie erwartet. Die HP-Aktie stieg nachbörslich um sechs Prozent.
Während der Rivale Dell ähnlich enttäuschende Zahlen vorgelegt hat, konnte der chinesische Konzern Lenovo ein rasantes Umsatzwachstum bekanntgegeben. Nach Angaben der Gesellschaft IDC hält HP die Marktführerschaft mit einem weltweiten Anteil von 18 Prozent, vor Lenovo mit einem Anteil von 13,4 Prozent und vor Dell mit 11,6 Prozent.