Wirtschaftspolitik

Globales Finanzsystem ist noch nicht sicher

  • Währungsfonds warnt: Reformen sind längst nicht abgeschlossen.

Washington. (hes) Sie werde oft gefragt, ob der Finanzsektor sicherer ist als vor fünf Jahren, sagt Währungsfonds-Chefin Christine Lagarde. Ihre Antwort: "Trotz aller Fortschritte - nicht wirklich." Das zeigt der Finanzstabilitätsbericht, den der IWF am Dienstag veröffentlichte: Wichtige regulatorische Reformen seien begonnen... weiter




Der Ausbau von Ökostrom-Anlagen wird heiß diskutiert. - © Thorsten Schier - Fotolia

"Die Energiewende nicht zu machen, wäre noch teurer"

  • Grüne Umweltsprecherin Brunner: Fossile Energieimporte kosten Milliarden.

Wien. In der Diskussion um die Energiewende von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern kommt häufig die Kritik, dass die Kosten zu hoch sind. "Es geht nicht um die Frage, ob wir eine Energiewende brauchen, sondern wie wir sie umsetzen. Die Energiewende nicht zu machen, wäre noch teurer", sagt die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner... weiter




Der Paradeplatz in Zürich: Hier sind sowohl UBS als auch Credit Suisse beheimatet. - © REUTERS

Vermögende Kunden ziehen hunderte Milliarden Franken ab

Sturm auf Schweizer Banktresore

  • Bankgeheimnis als Wettbewerbsvorteil obsolet.
  • Banken müssen Geschäftsmodell ändern.

Zürich/Bern. (hes/reu/apa) Über einen Zeitraum vieler Jahrzehnte hatte sich die Schweiz einen Ruf als sicherer Hort für große Geldbeträge erarbeitet. Nicht allen Kunden war es dabei allein an der Kundenfreundlichkeit oder der Sicherheit eidgenössischer Tresore gelegen: Dank des Bankgeheimnisses waren unversteuerte Einkommen aus dem Ausland sicher... weiter




EZB-Chef Mario Draghi: Die Erwartungen sind hoch gesteckt. - © EPA

OECD ruft EZB zum Handeln auf

  • Anleihenkäufe: Vor Karlsruhe-Urteil sind von EZB kaum Details zu erwarten.

Madrid/Berlin. (reu/apa/hes) Deutsche Bundesanleihen, ein Ladenhüter? Das ist ein Szenario, das in den vergangenen Jahren nicht allzu oft vorgekommen ist, im Gegenteil. Eine Folge der Staatsschuldenkrise an der europäischen Peripherie war, dass die deutschen Papiere höchst gefragt waren. Doch bei einer Versteigerung am Mittwoch konnten statt... weiter




Gazprom und die Regierung sind einander auch räumlich nah. - © EPA

Russischer Gasgigant reagiert auf EU-Kartelluntersuchung

Gazprom schiebt Moskau vor

  • Gasgigant pocht auf Sonderstatus als staatsnahes Unternehmen.

Moskau/Brüssel. (hes) In Reaktion auf die EU-Kartelluntersuchung lässt der russische Gasgigant Gazprom andeutungsweise die Muskeln spielen. Gazprom hat in einer Aussendung zwar zugesichert, zu kooperieren und einen konstruktiven Dialog zu führen. Gleichzeitig wurde aber betont, man genieße einen Sonderstatus als staatsnahes Unternehmen: "Wir... weiter




Nach den EU-Finanzministern hat auch EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier gegen eine gesetzliche Obergrenze für Banker-Boni ausgesprochen. - APAweb/EPA/JULIEN WARNAND

Aktionäre sollten Begrenzung auferlegen

EU-Kommissar Barnier gegen gesetzliche Obergrenze für Banker-Boni

  • Zeitung: EU-Parlament mit Forderung einer gesetzlichen Deckelung isoliert

Berlin. Nach den EU-Finanzministern hat sich einem Zeitungsbericht zufolge auch EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier gegen eine gesetzliche Obergrenze für Banker-Boni ausgesprochen. Nicht der Gesetzgeber, sondern die Aktionäre der Bank sollten die Boni begrenzen, zitierte das "Handelsblatt" (Montag-Ausgabe) aus einem Kompromissvorschlag des... weiter




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Ratingagenturen - Bild: Pixelio.de
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