Wien. Was für den Österreicher das Grillen, ist für den Ungarn das Kesselgulyás (eigentlich "Bográcsgulyás"), das in der Regel etwas flüssiger ist als das hierzulande als Gulasch bekannte Gericht. Man nehme viel Paprika, Zwiebeln, Fleisch und weitere Zutaten, lasse diese möglichst über offenem Feuer lange einköcheln – nach einigen Stunden kann der... weiter
Wien. Der Wiener ist ein scheues Wesen. Es bedarf viel Geduld, sich in seine Lebenswelt einzuklinken. Behutsam muss man als Fremder hier vorgehen. Über Arbeitskollegen knüpft man zaghaft die ersten Kontakte, absolviert marathonähnliche Beisl-Besuche jeden Abend und hofft auf die Gnade verkuppelungswütiger Bekannter... weiter
Wien. Seit dem 22. Mai genießt das Alevitentum in Österreich den Status einer staatlich anerkannten Glaubensgemeinschaft. Die Anerkennung ist weltweit einmalig. In anderen Länder ist das Alevitentum nur teilweise als Bekenntnisgemeinschaft oder gar nicht anerkannt. "Wir möchten uns bei unserer neuen Heimat Österreich für die Anerkennung bedanken... weiter
Wien. (kats) Vor dem Weltflüchtlingstag am 20. Juni haben Caritas und Amnesty International am Dienstag abermals Verbesserungen im Bereich des Asylrechts gefordert. Amnesty-Generalsekretär Heinz Patzelt sowie Franz Küberl und Michael Landau von der Caritas legten dazu ein Fünf-Punkte-Programm vor. Gefordert wird ein "effektiver Arbeitsmarktzugang"... weiter
Reichersberg. Mahmud hat schon mehrmals angerufen. Er kann den Besuch aus Wien kaum erwarten, bringt er doch Abwechslung in seinen eintönigen Alltag. Seit einem Jahr lebt der gebürtige Syrer in dem Asylwerberheim in Reichersberg (Bezirk Ried im Innkreis), anders als viele seiner Kollegen hat er immer noch keine Antwort auf seinen Antrag bekommen... weiter
Wien. Kinder aus mehrsprachigen Familien schneiden in der Schule oft schlechter ab als ihre mono- und bilingualen Mitschüler. Liegt das aber wirklich nur an der Mehrsprachigkeit? Oder findet hier in der Schule auch eine Zuschreibung zu Gruppen nach vermeintlicher ethnischer Zugehörigkeit statt, denen man keinen Bildungserfolg zutraut? Unterstützt... weiter
Wien. "Ich behalte mir das Recht vor, zu denken, was ich will", sagt die 16-jährige Schülerin Nargis. Selbstbewusst ist sie. Zwar schätzt sie die Möglichkeiten, die sie durch das Start-Stipendium bekommt, möchte sich aber politisch von niemandem vereinnahmen lassen. Das Start-Stipendium wurde 2006 von der deutschen Crespo-Foundation... weiter
Wien/Berlin. 960 Kilometer laufen für Obdachlose, 850 Kilometer schwimmen für den Artenschutz, 7000 Kilometer Radfahren für Flüchtlinge: Der deutsche Musiker Heinz Ratz weiß, wie man Menschen ins Rampenlicht holt, die sonst im Abseits stehen. Als er vor zwei Jahren beim "moralischen Triathlon" 80 Flüchtlingsheime mit seinem Rad besuchte... weiter
Wien. Basil Haji ist der älteste Sohn seiner Familie, mit 13 Jahren floh er aus Syrien. Ähnlich die Motive der Armenierin Anna Markaryan: Ihr Bruder wurde politisch verfolgt, also verließen sie gemeinsam das Land. Die damals 17-jährige Patricia Muyumba trieb der kongolesische Bürgerkrieg im die Flucht... weiter
Wien. "Ja, alle in der Schule haben die Anmeldung für den Unterricht unterschrieben" - und: "Nein, es ist nicht schwer zu lernen", da sind sich alle fünf Schüler einig. Einmal pro Woche, jeden Donnerstag, kommen die 10- bis 12-Jährigen in den kleinen Unterrichtsraum, in der Volksschule am Münnichplatz in Simmering zusammen... weiter
Dass Weißheit nicht im Kopf, sondern auf dem Kopf beginnt, diese Erfahrung ist das Erfolgsgeheimnis des Friseursalons von Frau Khumalo...
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Wenn Bücher über menschenrechtliche Missstände nach zehn Jahren nach wie vor aktuell sind, dann wirft das kein gutes Licht auf die Wirklichkeit...
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Der Streit am Schrebergartenzaun steht innerhalb der Wiener jüdischen Gemeinde nicht wirklich auf der Tagesordnung...
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