Franz Schabhüttl hat mit den Akteuren des heimischen Asylsystems in seinem neuen Buch abgerechnet. - © APA/ROBERT JAEGER

Asylpolitik

Traiskirchen-Chef kritisiert Akteure des Asylsystems10

  • Politik und NGOs verzerren Wirklichkeit bewusst - Traiskirchen musste nach Spendenflut Tonnen an brauchbaren Waren entsorgen.

Wien. Politiker und Hilfsorganisationen missbrauchen das Asylwesen für Parteipolitik und eigene Interessen, um die Asylwerber selbst geht es ihnen am wenigsten. Diesen Vorwurf erhebt der langjährige Leiter des Flüchtlingslagers Traiskirchen, Franz Schabhüttl, in seinem am Freitag präsentierten Buch "Brennpunkt Traiskirchen"... weiter




Eines der vielen Bildungsprojekte, das unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen die deutsche Sprache und weiteres Basiswissen vermittelt. - © Caritas Wien

Integrationstopf

Hunderte Jobs durch Zusatzmittel für Integration an Schulen1

  • Von den 80 Millionen Euro werden Stellen für Sozialarbeiter, Lehrer, Psychologen und mobile interkulturelle Teams aufgestockt.

Wien. Die Zusatzmittel für Schulen aus dem Integrationstopf in Höhe von jährlich 80 Millionen Euro werden auch 2018 ausgeschüttet. Das kündigte das Bildungsministerium am Donnerstag in einer Aussendung an. Die Mittel fließen in Planstellen für Sprachförderung, zusätzliche Schulsozialarbeiter... weiter




Rassistische Hetze im Internet nimmt stark zu. - © APAweb/dpa/Lukas SchulzeVideo

Rassismus-Report

Hass im Netz macht sich immer stärker breit11

  • Ein Drittel aller 1100 rassistischer Vorfälle ereignen sich im Internet. Parteien tragen Mitschuld, so die Initiative ZARA.

Wien. Der Hass im Netz boomt. Das zeigt auch der Jahres-Report der Anti-Rassismus-Initiative ZARA, der am Dienstag in einer Pressekonferenz präsentiert wurde. Von den gesamt 1.107 gezählten Fällen bezieht sich fast ein Drittel auf das Internet - der höchste jemals gemessene Wert... weiter




Mit der Ausstellung will das Museum den Dialog zwischen Kulturen und Religionen fördern. - © Martina Siebenhandl

Zusammenleben

Schallaburg will mit "Islam"-Ausstellung zum Dialog einladen4

  • Schau rückt muslimische Kulturen in Österreich und Zusammenleben in den Mittelpunkt.

Schallaburg. Aktuelle Fragen, historische Entwicklungen und verschiedene Sichtweisen rückt die "Islam"-Ausstellung auf der Schallaburg in den Fokus. Acht Kapitel - etwa "bewohnt" und "bekleidet" - leiten durch die Schau, die sich muslimischen Kulturen in Österreich und dem Zusammenleben von Menschen... weiter




Die grobe städteplanerische Struktur des "Hitzacker Dorfs". - © http://hitzacker-dorf.de/

Gemeinschaft

Ein interkulturelles Dorf als Vision für Europa5

  • In Niedersachsen soll das "Hitzacker Dorf" entstehen: Eine solidarische und nachhaltige Gemeinschaft zwischen mehreren Generationen, Gesellschaftsschichten und Flüchtlingen. Keine nur städteplanerische Herausforderung.

Einen Namen zu finden war, wie es oft in der Anfangsphase von Projekten der Fall ist, besonders schwierig. Kreationen wie "Neuropa" lagen mit 70 weiteren Vorschlägen auf dem Tisch. Durchgesetzt hat sich der einfache Arbeitstitel "Hitzacker Dorf", das keine einfache Herausforderung in sich trägt... weiter




Gemeinschaftsunterricht und Lernbuddys sollen helfen, jugendliche Flüchtlinge schneller in den Unterricht zu integrieren. - © Stanislav Jenis

Schülerunion

"Mehr als nur Deutsch lernen"11

  • Wiens Schüler wünschen sich laut Umfrage neben Vorbereitungsklassen Gemeinschaftsunterricht für Flüchtlinge.

Wien. Die Wiener Schülerunion hat im Rahmen ihrer Kampagne "vie.lfalt" ein Stimmungsbild zum Umgang mit Flüchtlingen an Wiener Schulen erhoben. Ernüchternd: Von den mehr als 10.000 Befragten sind 87 Prozent der Ansicht, dass die Einbindung von Flüchtlingen in den Schulalltag derzeit nicht... weiter




Zwei medizinisch-technische Assistentinnen tragen bei der Arbeit das Kopftuch. Für Musliminnen wird diese sichtbare Auslebung der Religion künftig schwerer werden. - © APAweb / dpa/Kay Nietfeld

EuGH-Urteil

Kopftuchverbot am Arbeitsplatz ist durch20

  • EU-Höchstgericht verlangt "allgemeine Regel" ohne Diskriminierungen: Kunden-Wünsche reichen nicht.

Luxemburg. Unternehmen dürfen ihren Arbeitnehmerinnen das Tragen eines Kopftuchs als islamisches Symbol verbieten. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Dienstag in Luxemburg entschieden. Allerdings müsse es dafür eine allgemeine unternehmensinterne Regel geben... weiter




Ein Beispiel für russische Gefängnisstrafen: Oksana Sevastidi wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt, weil sie sich mit einem georgischen Bekannten in einer SMS über russische Militärpräsenz unterhielt. Wladimir Putin hat ihre Freiheitsstrafe persönlich reduziert, sie wurde im März 2017 nach einem Jahr aus der Haftanstalt entlassen. - © APAweb / AP, Denis Tyrin

Menschenrechte

Weniger Häftlinge in Russland durch "Humanisierung der Strafen"3

  • Zu Jahresbeginn seien 630.000 Männer und Frauen inhaftiert gewesen.

Moskau. In russischen Gefängnissen hat sich die Zahl der Häftlinge nach amtlichen Angaben seit der Jahrtausendwende fast halbiert. Zu Jahresbeginn seien 630.000 Männer und Frauen inhaftiert gewesen, teilte die Strafvollzugsbehörde am Sonntag mit. Von ihnen saßen 523.000 in Strafhaft, 107... weiter




Ein Fischereibetrieb am Balaton in Ungarn. Polnische, tschechische und ungarische Unternehmen leiden an Arbeitskräftemangel. Vor allem, weil diese ins Ausland abwandern. - © APAweb / AP, Boglarka Bodnar/MTI via AP

Arbeitsmigration

Polen, Tschechien und Ungarn suchen Gastarbeiter12

  • Aus Ukraine und Weißrussland - Arbeitskräfteknappheit in ungarischer Baubranche.

Wien/Budapest. Jahrelange Migration in westeuropäische Staaten hat inzwischen zu einem Arbeitskräftemangel in osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Polen und Tschechien geführt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach hat alleine Polen im vergangenen Jahr 800... weiter




"Welcher Mensch hat das Recht auf ein würdiges Leben ohne Hunger und in Frieden? Wer das Recht zu überleben und wer stirbt dafür?" Das Stück Antigone ist im Kinder-Theater Dschungel in Wien zu sehen. - © Dschungel Wien

Theater

Flucht und Asyl auf der Bühne

  • Von "Nirgends in Friede. Antigone" im Dschungel Wien bis hin zum musikalischen Abend im Theater Akzent: Leben und Umgang mit Asylsuchenden wird auf Bühnen thematisiert.

Wien. Das Zusammenleben in Europa, der Umgang mit Asylsuchenden und das Leben der Geflüchteten selbst: Das Thema beschäftigt nicht nur Politik und Medien, sondern schlägt sich dieser Tage auch verstärkt am Theater nieder. Den Anfang macht heute, Donnerstag, "Stirb... weiter




Das Burkaverbot im öffentlichen Raum soll mit 1. Juli in Kraft treten. - © APAweb/dpa, Boris Roessler

Burkaverbot

"Unnötig und grundrechtlich bedenklich"1

  • Begutachtung zum Integrationsgesetz endet mit Kritik an Burkaverbot.

Wien. Etliche Kritik gibt es am Ende der Begutachtungsfrist zum von SPÖ und ÖVP geplanten Integrationsgesetz. Das Sammelgesetz sieht unter anderem ein verpflichtendes Integrationsjahr, mehr Deutschkurse, gemeinnützige Arbeit für Asylberechtigte sowie ein Burkaverbot im öffentlichen Raum vor... weiter




Das russische "Kommitee gegen Folter" erhielt den Homo Homini Menschenrechtspreis 2016 aus Prag. - © www.clovekvtisni.cz

Menschenrechte

Russisches Anti-Folter-Kommitee gewinnt Menschenrechtspreis

  • Raum für zivilgesellschaftliches Engagement im postsowjetischen Raum wird immer enger.

Prag. Die russische Nichtregierungsorganisation "Komitee gegen Folter" ist mit dem tschechischen Homo-Homini-Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. Das teilte die Organisation Mensch in Not (Clovek v tisni) am Dienstag in Prag mit. "Die Helfer des Komitees dokumentieren Folter-Fälle und helfen... weiter




Migranten mit Smartphone, das war und ist für viele Menschen eine Provokation - zu Unrecht, wie eine Studie nun beweist. - © afp/D. Charlet

Smartphone

Mobile Migranten19

  • Dass Flüchtlinge Smartphones besitzen, ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar.

Die Diskussionen begannen stets mit einem Foto. Menschen mit Fluchterfahrung, am Boden eines Bahnhofs sitzend, am Grenzübergang wartend oder in einem Auffanglager liegend. Mit einem Protagonisten in der Hand: dem Smartphone. "Aha! Wie geht das denn bitte... weiter




Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan. - © Stanislav Jenis

Asyl

Neunjähriger wartet seit 20 Monaten auf Asylverfahren6

  • Keine Betreuung für minderjährige unbegleitete Asylwerber über Grundversorgung hinaus.

Wien. Die Dauer von Asylverfahren hat sich von Beginn 2015 bis Ende 2016 im Schnitt von etwa drei auf neun Monate erhöht. Der mittlerweile neunjährige afghanischen Bub Morteza liegt da weit darüber. Er kam ohne seine Eltern im Sommer 2015 nach Österreich und wartet seit rund 20 Monaten auf eine... weiter




Smartphones sind für Menschen auf der Flucht unverzichtbar. In Norwegen wollen Behörden nun die Geräte von Geflüchteten routinemäßig nach Terror-Hinweisen kontrollieren.   - © APAweb / AFP, Panagiotis TZAMAROS

Anti-Terror-Maßnahmen

Norwegen will Handys von Asylwerbern kontrollieren5

  • Parlament muss Vorschlag von Rechtspopulistin noch zustimmen.

Oslo. Die norwegische Regierung will Handys und Computer von Asylwerbern routinemäßig kontrollieren, um Terror vorzubeugen. Bisher nutze die Polizei den Handy-Check nur unregelmäßig, um die Identität der Asylwerber festzustellen, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur... weiter




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