Viele Niederländer protestierten gegen den schwarzen Gehilfen des Nikolaus. - © APAweb / EPA, Bas Czerwinski

Niederlande

Neues Gesicht für Nikolaus-Helfer5

  • "Zwarte Piet" gilt vielen als rassistisch - UNO-Urteil: Rückkehr zu Sklaverei und Kolonialismus.

Amsterdam. Bis zum Nikolaustag dauert es noch einige Wochen, doch über den Helfer des Heiligen wird in den Niederlanden bereits jetzt heftig gestritten. Zwarte Piet - Schwarzer Peter - heißt die Figur, die dem Nikolaus, ähnlich wie in Deutschland der Knecht Ruprecht, zur Hand geht. Schwarzes Gesicht, rote Lippen... weiter




Seit rund 700 Jahren leben Roma und Sinti in Ungarn und machen sechs bis sieben Prozent der Bevölkerung aus, leiden aber stark unter Rassismus und Diskriminierung. - © Budapest Beacon

Minderheiten

"Roma Pride" in Budapest8

  • Demonstration gegen Rassismus und Antisemitismus.

Budapest. Mehrere hundert Ungarn haben am Sonntag in der Hauptstadt Budapest an einem "Roma Pride"-Marsch zu Ehren der diskriminierten Sinti und Roma teilgenommen. Bei ihrer Demonstration in der Innenstadt sangen sie das Lied "Opre Roma" (Steht auf, Roma!) das zum Kampf um gesellschaftliche... weiter




Fast täglich sammelt die italienische Küstenwache Hunderte Migranten auf hoher See auf. - © APAweb / EPA, Guiseppe Lami

Grenzschutz

"Nicht die Priorität, Menschenleben zu retten"14

  • Hilfsprogramm "Mare Nostrum" wird ab November von EU-Einsatz "Triton" ersetzt.

Rom. Die italienische Regierung hat das Ende des Hilfsprogramms "Mare Nostrum" zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer angekündigt, sobald der Einsatz "Triton" unter Aufsicht der EU-Grenzschutzagentur Frontex beginnen wird. Dies berichtete der italienische Inneminister Angelino Alfano am... weiter




Eine junge Frau aus Palästina mit ihrem Baby in Erdberg. - © APAweb / APA, Klaus Techt

Flüchtlingsunterkunft

Erdberg-Quartier bereits voll belegt 2

  • 350 Asylwerber in ehemaliger Zollwacheschule untergebracht - Nur für vier Monate gedacht. 

Wien. Das in Wien-Erdberg eingerichtete Übergangsquartier für Flüchtlinge ist wenige Wochen nach seiner Eröffnung bereits voll belegt. 350 Personen seien nun untergebracht, hieß es Mittwochnachmittag bei einer vom Innenministerium organisierten Besichtigung der Unterkunft... weiter




Schleppen: mitnehmen, transportieren, tragen.  - © Eva Zelechowski

Fluchthilfe-Tagung

"Schlepperei": Ein üppig beackertes Feld5

  • Experten fordern differenzierten Umgang der Medien mit Sprache - Manche "Schlepper" auch als Fluchthelfer begreifen.

Wien. Darf man Fluchthelfer aus der NS-Zeit nicht mit den heutigen Schleppern vergleichen? "Man muss es sogar", schrieb Sibylle Hamann Anfang des Jahres in einem Gastkommentar von "Die... weiter




Dreitägiges Symposium zu Fluchthilfe und Schlepperei.  - © öge

Internationales Fluchthilfe-Symposium

Flucht zwischen Rettung und Ausbeutung3

  • Expertentagung widmet sich den unterschiedlichen Formen und Motiven für Fluchthilfe und "Schlepperei".

Wien. Im Kontext der Fluchtbewegungen der Jahre 1933 - 1945 fanden illegale Grenzübertritte wesentlich häufiger statt als allgemein bekannt, und sie erwiesen sich vielfach als lebensrettend. Dennoch wurden die Helferinnen und Helfer oft in undifferenzierter Weise kriminalisiert... weiter




 - © picturedesk.com/Roland Mühlanger

Staatsbürgerschaft

Heimat bist du fremder Bürger8

  • Experten beklagen bei Parlamentshearing die Fehler des Staatsbürgerschaftsrechts.

Wien. Immerhin: Österreich steht nicht an allerletzter Stelle in Europa, was den Zugang zur Staatsbürgerschaft betrifft. Viel fehlt allerdings nicht mehr - daran konnte auch die im Sommer 2013 beschlossene Liberalisierung, wonach die Einbürgerung in besonderen Fällen schon nach sechs und nicht erst... weiter




Die Opposition prangert eine Auslagerung der Flüchtlingsversorgung an: Alleine für den Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft fällt ein Jahresgehalt von 100.000 Euro an. - © APAweb / dpa

Grundversorgung

Aufregung um "privatisierte" Flüchtlingsbetreuung4

  • Opposition kritisiert künftige Zuständigkeit einer Gesellschaft: "Tirol drückt sich vor Verantwortung".

Innsbruck. In Tirol gibt es Aufregung um die von der schwarz-grünen Landesregierung beschlossene neue Trägerschaft für die Flüchtlingsbetreuung in Tirol in Form der "Tiroler Soziale Dienste GmbH". Die Opposition sah eine Privatisierung der hoheitlichen Grundversorgung der Asylwerber und kritisierte... weiter




Während die Bundesländer über Unterkünfte diskutieren, wird im Universitätssportinstitut in Wien Platz für 250 Flüchtlinge geschaffen. - © APA/ROLAND SCHLAGER

Flüchtlingsquartiere

Staat trödelt - Kirche bereitet Unterkünfte vor3

  • 250 Menschen sollen in Graz unterkommen - FPÖ: "Vordernberg umfunktionieren".

Graz. Die Diözese Graz-Seckau und deren Caritas haben dem Land Steiermark mögliche Flüchtlingsquartiere für rund 250 Asylwerber vorgeschlagen. "Die Unterbringung ist zwar in erster Linie Angelegenheit des Staates, in der derzeitigen Situation aber möchte die Kirche ihren Beitrag leisten und ihre... weiter




 - © Stanislav Jenis

Schulprojekt

Die Pflicht als Kür4

  • Durch das Projekt "Prosa" können jugendliche Asylwerber den Pflichtschulabschluss nachholen - Mitte Oktober startet zusätzlich die Abendschule.

Wien. (fib) Dari, Urdu, Hebräisch, Somali: Diese Klasse ist eindeutig mehrsprachig. Die 15 Schüler kommen aus Ländern wie Afghanistan und Indien, Kenia und Somalia. Jeden Nachmittag besuchen sie die AHS Rahlgasse in Wien-Mariahilf, um den Hauptschulabschluss nachzuholen... weiter




50 Asylwerber sollen demnächst in einer ehemaligen Klinik in Wels eine provisorische Unterkunft bekommen. Die FPÖ schäumt. - © Flickr, eLKayPics

Asyl

Klinik in Wels als Flüchtlingsquartier im Gespräch

  • 50 Personen könnten für ein halbes Jahr Platz finden - SPÖ-Landesrätin hofft auf Übergangsquartiere.

Wels. Die Psychiatrische Klinik in Wels könnte bald als temporäres Quartier für rund 50 Flüchtlinge genutzt werden. Soziallandesrätin Gertraud Jahn (SPÖ) wäre angesichts der derzeitigen Bürgerkriegssituation froh über diese Möglichkeit und will einen entsprechenden Vorschlag von... weiter




Die meisten Migranten zieht es europaweit ins beschauliche Luxemburg. - © Flickr, Hammonia

Wien

Wiens Migrantenanteil auf Platz 7 der EU23

  • Mit 20,1 Prozent Bewohner ohne österreichische Staatsbürgerschaft weit hinter Luxemburg oder Brüssel.

Er ist ein viel diskutiertes Thema hierzulande: Der Migrantenanteil an der österreichischen Bevöllkerung. Dabei liegt Wien mit seinen Migranten im europäischen Mittelfeld. Laut einer aktuellen Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat beträgt der Anteil der Wohnbevölkerung ohne... weiter




"Er hat keine Standards definiert, er hat nicht kontrolliert, und er hat die Warnungen der Kommunen ignoriert", kritisiert CDU-Parteichef Armin Laschet NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). - © APAweb/dpa

Menschenrechte

Gewalt an Flüchtlingen mit Wissen des Betreiber3

  • Unternehmen gab bei Regelverstößen Anweisungen für Strafen.

Berlin. Nach den Misshandlungen von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen wächst der Druck auf NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) und den privaten Betreiber von Flüchtlingsheimen, die European Homecare GmbH. Einem Bericht des WDR-Magazins "Westpol" vom Sonntag zufolge... weiter




Diakonie-Direktor Michael Chalupka fordert von den Bürgermeistern "mehr Mut" bei der Unterbringung von Asylwerbern. - © Foto: Diakonie

Asyl

Diakonie-Direktor Chalupka fordert mehr Mut von Bürgermeistern

  • Kritik am Entwurf zum Islamgesetz und gegen Sterbehilfe-Verbot in der Verfassung.

Wien. Diakonie-Direktor Michael Chalupka fordert von den Bürgermeistern "mehr Mut" bei der Unterbringung von Asylwerbern. Eine wirkliche Krise angesichts der Flüchtlingsströme aus Krisenregionen sieht er derzeit nicht, sagte er in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag... weiter




Ein Angehöriger der Lampedusa-Opfer trägt das T-shirt "schützt die Menschen, nicht die Grenzen". - © APAweb / AP, Andrew Medichini

Lampedusa

Zwischen Blumenkranz und Pfeifkonzert

  • Die italienische Mittelmeerinsel gedenkt den über 360 Toten, die vor einem Jahr bei der Schiffskatastrophe vor Lampedusa ums Leben kamen.

Rom/Lampedusa. Ein Jahr nach der Schiffskatastrophe vor Lampedusa mit mehr als 360 Toten hat die italienische Mittelmeerinsel der Opfer dieser großen Flüchtlingstragödie gedacht. Bewegende Gedenkveranstaltungen mit Überlebenden und Hinterbliebenen fanden auf der Insel statt... weiter




zurück zu Themen Channel


World Press Photo 2014


Werbung




Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Neues Gesicht für Nikolaus-Helfer
  2. "Roma Pride" in Budapest
Meistkommentiert
  1. Neues Gesicht für Nikolaus-Helfer

Jüdisch leben

Tut etwas!

20141031korn - © Foto: Gerhard Meseck Halloween steht vor der Tür und ein Cartoon macht die Runde, der einen orthodoxen Juden mit einer Lupe in der Hand zeigt – er untersucht damit... weiter





Videos zum Thema Xenophobie

Video-Interview Thema Xenophobie 2


Video-Interview Thema Xenophobie





Diese Dame wird "Venus von Wien" genannt, ist 230 Jahre alt und kommt eigentlich aus Florenz.

Victor Noir war ein französischer Journalist und Gegner Napoleon Bonapartes. Er wurde <span class="st">1870 </span>von Prinz Pierre Napoleon Bonaparte, einem Großneffen Napoleon Bonapartes, erschossen. Die FPÖ-Abgeordneten zeigten sich bei der Plenartagung 20.-23. Oktober im EU-Parlament mit nichts einverstanden. Sie stimmten etwa gegen die neue EU-Kommission (wie auch die Grünen), gegen Nachbesserungen für den Haushalt von 2014 oder auch gegen den Budgetentwurf für 2015. Zudem sprachen sich die FPÖ-Vertreter im Gegensatz zu den Parlamentariern von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos auch dagegen aus, dass der zollfreie Zugang für Waren aus der Ukraine in den EU-Markt verlängert wird - womit die Bruchstellen in der heimischen Politik in der Ukraine-Krise sichtbar wurden.

31.10.2014: Fast ein Jahr nach dem verheerenden Taifun Haiyan auf den Philippinen gedenken Angehörige und Überlebende den 8.000 Opfern. Die Regierung hat ein Milliardenprogramm für den Wiederaufbau genehmigt. Diego Velazquez im KHM. Die Ausstellung "Velazquez" läuft von 28. Oktober bis 15. Februar 2015 im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Werbung