• vom 17.05.2017, 10:33 Uhr

Gesellschaft

Update: 17.05.2017, 12:13 Uhr

Sir Peter Ustinov Institut

Vom "Wir schaffen das" zum "Was haben wir geschafft?"




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  • Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion des Sir Peter Ustinov Instituts zur Bewältigung der Flüchtlingskrise am Donnerstag in der Uni Wien.

Am Freitag findet in Wien die Konferenz "Schaffen wir das? Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingszustrom" statt. - © APAweb / AFP PHOTO / LOUISA GOULIAMAKI

Am Freitag findet in Wien die Konferenz "Schaffen wir das? Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingszustrom" statt. © APAweb / AFP PHOTO / LOUISA GOULIAMAKI

Wien. (rös) "Was ist seit dem Beginn der Flüchtlingskrise in Österreich gelungen, was hat funktioniert, was hat nicht funktiniert? Diesen Fragen wollen wir am Donnerstag mit wissenschaftlichem Anspruch auf den Grund gehen", erklärt Leopold Radauer, ehemaliger Direktor der Generaldirektion A - Personal und Verwaltung, Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union, Rat der Europäischen Union und Vorstandsmitglied des Sir Peter Ustinov Institutes, in einem Gespräch mit der "Wiener Zeitung".

Zum Abschluss dieser ganztägigen wissenschaftlichen Konferenz - der Titel lautet: "Schaffen wir das? Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingszustrom" - findet ab 18 Uhr zusätzlich eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion in der Sky Lounge der Universität Wien statt. An dem Abend sollen unter anderem folgende Fragen erörtert werden: Hat die öffentliche Hand die Zivilgesellschaft allein gelassen? Wurde die Zivilgesellschaft überfordert? Wird das Integrationspaket den Aufgaben der Integration auch gerecht? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer der "Flüchtlingskrise"? Sind der innere Friede und der soziale Zusammenhalt durch Fluchtbewegungen gefährdet?

Information

Vollständiges Programm (PDF)

Konferenz: Donnerstag, 19. Mai 2017
Workshops: Freitag, 20. Mai 2017

Sir Peter Ustinov Institut
Universität Wien

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Am Podium sitzen dabei Muna Duzdar (Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst & Digitalisierung), Ruth Wodak (Professorin für Sprachwissenschaften, Universität Wien), Michael Landesmann (Senior Research Associate of wiiw, Professor für Wirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz), Peter Hacker (Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien) und Christian Gepp, (Bürgermeister von Korneuburg).

Die Vorträge am Vormittag umfassen die Themen Gesellschaft und Migration: Sozialisationen, Anpassungen, Zusammenleben (Dirk Hoerde von der Universität Bremen/Arizona State University), Phil Triadafilopoulo von der University of Toronto, Kanada, spricht über "Canadian Refugee Admission and Incorporation", Barbara Herzog-Punzenberger von der Johannes Kepler Universität Linz über Eingrenzung und Ausgrenzung in Schulhof und Schulbuch.

Über den Zugang zu Beruf und Arbeitswelt referiert Johannes Kopf vom Arbeitsmarktservice Österreich, zum Thema "Zwischen Diskriminierung und Teilhabe. Asylmigration in Deutschland" Karin Scherschel von der Hochschule RheinMain. Moderiert werden die jeweils im Anschkluss stattfindenden Diskussionen u.a. vom Vorstandsvorsitzender des Sir Peter Ustinov Instituts, Hannes Swoboda, Dirk Hoerder und Leopold Radauer.

Workshops am Freitag
Am Freitag gibt es noch Workshops den Themen "Migration - Vielfalt - Einbeziehung: Arbeit mit und an Schulbüchern", geleitet von Christiane Hintermann von Universität Wien, "Herausforderungen im Beschäftigungsbereich" mit Gudrun Biffl von der Donau Universität Krems sowie Winfried Moser und Marion Hackl vom Institut für Kinderrechte und "Kinder und Elementarpädagogik: vielfältig leben lernen" unter der Leitung von Maria Fürstaller, Alexandra Csar und Claudia Veigl vom FH Campus Wien.

Der Veranstalter, das Sir Peter Ustinov Institut, widmet sich der Erforschung von Vorurteilen und Feindbildern und setzt sich für deren Überwindung ein.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-05-17 10:39:03
Letzte ńnderung am 2017-05-17 12:13:31



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