• vom 28.12.2017, 08:29 Uhr

Gesellschaft

Update: 28.12.2017, 08:35 Uhr

Migration

Medienservicestelle Neue Österreicher muss schließen




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Von WZ Online, APA

  • Die Plattform kann eine tragfähige Finanzierung nicht mehr sicherstellen.

"Es ist nicht gelungen, ab 2018 eine tragfähige Finanzierung sicherzustellen", schreibt der Vorstand des Vereins Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen auf der Website. - © Screenshot

"Es ist nicht gelungen, ab 2018 eine tragfähige Finanzierung sicherzustellen", schreibt der Vorstand des Vereins Medien-Servicestelle Neue Österreicher/innen auf der Website. © Screenshot

Wien. Die Medienservicestelle Neue Österreicher/innen muss ihre Aktivitäten einstellen. Es sei nicht gelungen, eine tragfähige Finanzierung sicher zu stellen, teilte Chefredakteur Zarko Radulovic am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Die Servicestelle war unter anderem von Kanzleramt, Außenministerium, Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung finanziert worden. Ziel der Servicestelle war es, Fakten über die Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich für Journalisten heimischer Medien aufzubereiten.

Information

Bis auf weiteres bleiben die App und die Webseite
www.medienservicestelle.at online verfügbar. Sie werden allerdings nicht
mehr aktualisiert.

500 Artikel und 230 Studien

Seit dem Frühling 2011 wurden knapp 500 Artikel auf der Webseite der Medien-Servicestelle publiziert. Zudem wurden rund 230 Studien, die das Thema Integration/Migration/Asyl behandeln, in der "iBib" veröffentlicht. Über 660 Recherche-Anfragen wurden in diesem Zeitraum behandelt und beantwortet.

Mit der "Stammtisch-App" wurde versucht, die oft hitzig geführten politischen Debatten zu versachlichen. Gängige Vorurteile zu den Themen Integration, Migration, Asyl, Fremdenfeindlichkeit, Nationalsozialismus werden in der App behandelt und richtiggestellt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-12-28 08:32:41
Letzte nderung am 2017-12-28 08:35:21



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