• vom 03.03.2017, 11:44 Uhr

Politik & Recht

Update: 03.03.2017, 11:46 Uhr

Anti-Terror-Maßnahmen

Norwegen will Handys von Asylwerbern kontrollieren




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Parlament muss Vorschlag von Rechtspopulistin noch zustimmen.

Smartphones sind für Menschen auf der Flucht unverzichtbar. In Norwegen wollen Behörden nun die Geräte von Geflüchteten routinemäßig nach Terror-Hinweisen kontrollieren.   - © APAweb / AFP, Panagiotis TZAMAROS

Smartphones sind für Menschen auf der Flucht unverzichtbar. In Norwegen wollen Behörden nun die Geräte von Geflüchteten routinemäßig nach Terror-Hinweisen kontrollieren.
 
© APAweb / AFP, Panagiotis TZAMAROS

Oslo. Die norwegische Regierung will Handys und Computer von Asylwerbern routinemäßig kontrollieren, um Terror vorzubeugen. Bisher nutze die Polizei den Handy-Check nur unregelmäßig, um die Identität der Asylwerber festzustellen, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Menschenhandel aufdecken

Nach dem Vorschlag der Integrationsministerin Sylvi Listhaug soll die Kontrolle eine Standardmaßnahme werden. Damit könnte ihrer Einschätzung nach auch Menschenschmuggel aufgedeckt werden.

Das Justizministerium unterstützt die Idee der Rechtspopulistin, die das norwegische Parlament aber billigen muss. Wann über den Vorschlag entschieden werden könnte, war nach Angaben des Sprechers am Freitag noch unklar.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-03-03 11:05:38
Letzte Änderung am 2017-03-03 11:46:22



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