• vom 07.03.2017, 16:00 Uhr

Politik & Recht

Update: 07.03.2017, 16:01 Uhr

Menschenrechte

Russisches Anti-Folter-Kommitee gewinnt Menschenrechtspreis




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Raum für zivilgesellschaftliches Engagement im postsowjetischen Raum wird immer enger.

Das russische "Kommitee gegen Folter" erhielt den Homo Homini Menschenrechtspreis 2016 aus Prag. - © www.clovekvtisni.cz

Das russische "Kommitee gegen Folter" erhielt den Homo Homini Menschenrechtspreis 2016 aus Prag. © www.clovekvtisni.cz

Prag. Die russische Nichtregierungsorganisation "Komitee gegen Folter" ist mit dem tschechischen Homo-Homini-Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. Das teilte die Organisation Mensch in Not (Clovek v tisni) am Dienstag in Prag mit. "Die Helfer des Komitees dokumentieren Folter-Fälle und helfen den Opfern aktiv, selbst wenn sie dabei ihre eigene Sicherheit gefährden", sagte deren Leiter Simon Panek.

Man wolle mit der Preisvergabe darauf aufmerksam machen, dass der Raum für zivilgesellschaftliches Engagement im postsowjetischen Raum und besonders in Russland immer enger werde. "In Russland kann man noch so wichtig sein, man ist dennoch nicht vor Folter geschützt", sagte der Präsident des Komitees, Igor Kaljapin.

Information

Wie kooperieren Menschen für ein besseres Leben?

Der undotierte Preis wird jährlich zu Beginn des internationalen Filmfestivals der Menschenrechte "Eine Welt" verliehen. Noch bis zum 15. März sind in Prag mehr als 120 Dokumentar- und Autorenfilme zu Themen wie Migration, Frauenrechten und Entwicklungspolitik zu sehen.

Hauptthema ist diesmal die "Kunst der Kollaboration". Es gehe darum, wie sich Menschen zusammentun, um unser aller Leben zu verbessern, sagte Leiterin Hana Kulhankova. Die Beiträge werden später unter anderem auch in Usti (Aussig), Plzen (Pilsen) und Brüssel gezeigt.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-03-07 15:39:47
Letzte Änderung am 2017-03-07 16:01:23



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